Blaulicht | 24.03.2025

Einsatz in Bonn: Rheinschifffahrt musste gesperrt werden

Getriebeschaden legt Amphibienfahrzeug im Rhein lahm

Symbolbild. Foto: pixabay

Bonn. Am Abend des 23. März 2025 kam es am Rheinkilometer 656,5 in Bonn-Castell zu einem Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst, nachdem ein Amphibienfahrzeug wegen eines Getriebeschadens im Rhein manövrierunfähig geworden war. Das Fahrzeug, das sich sowohl zu Wasser als auch zu Land bewegen kann, kam in der Nähe des Römerbades zum Stillstand. Neun Personen befanden sich an Bord, wie der Feuerwehr und Rettungsdienst Bonn mitteilte.

Da die Dunkelheit einsetzte, entschied man sich gemeinsam mit der Wasserschutzpolizei und dem Wasserschifffahrtsamt, die Personen an Bord zu lassen und das Fahrzeug durch ein Arbeitsboot des Wasserschifffahrtsamtes abzuschleppen. Während dieser Aktion wurde die Rheinschifffahrt vorübergehend gesperrt. Die Feuerwehr und die DLRG begleiteten das Abschleppmanöver mit einem Feuerlöschboot und drei Mehrzweckbooten; Strömungsretter standen am Ufer bereit, um im Notfall sofort eingreifen zu können.

Für die Dauer des Einsatzes wurden die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Holzlar und Holtorf zur Besetzung der leerstehenden Feuerwache 2 herangezogen. Insgesamt waren 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, DLRG, Wasserschutzpolizei und Wasserschifffahrtsamt an dem Einsatz beteiligt. BA

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