Blaulicht | 19.03.2025

Vorsicht: Neue Betrugsmasche in Bonn

Hilfsbereitschaft ausgenutzt

Symbolbild Foto: ROB

Bonn. Ein mutmaßlicher Betrüger hat am Samstagmittag (15. März 2025) einen vierstelligen Bargeldbetrag von einem hilfsbereiten 26-jährigen Mann erbeutet. Der englischsprachige Mann sprach den Geschädigten gegen 13.15 Uhr in der Wenzelgasse an und erzählte, dass er mit seiner Familie Urlaub in Bonn mache und nun seine Bankkarte gesperrt sei. Da er dringend Bargeld benötige, schlug er vor, dem 26-Jährigen mittels seines Mobiltelefons 2000 Pfund zu überweisen, damit dieser den Betrag in bar von einem Geldausgabeautomaten abheben und ihm aushändigen könne. Der Geschädigte willigte trotz der aufdringlichen Art des Mannes ein, hob Bargeld ab und händigte es dem Bittsteller aus, nachdem dieser sich mit einem britischen Führerschein ausgewiesen und ihm eine Überweisungsbestätigung vorgezeigt hatte. In gutem Glauben verließ der Geschädigte die Tatörtlichkeit. Zu einem Geldeingang auf dem Konto des 26-Jährigen kam es in der Folge jedoch nicht, da die Überweisung mutmaßlich storniert wurde. Daraufhin suchte der Mann eine Polizeiwache auf und erstattete Strafanzeige. Inzwischen hat das für Betrugsdelikte zuständige Kriminalkommissariat 24 die weiteren Ermittlungen übernommen. Diese dauern derzeit noch an. Die Beamtinnen und Beamten ermitteln aktuell in mehreren vergleichbaren Fällen, in denen immer nach demselben Muster vorgegangen wird (siehe dazu auch unsere Pressemeldung vom 10. Januar 2025, 14.56 Uhr:

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/7304/5946922). Bisherigen Ermittlungen zufolge handelt es sich bei den bislang in Bonn agierenden Tatverdächtigen um unterschiedliche Personen, die sich jeweils mit mutmaßlich gefälschten Dokumenten ausweisen.

Zum Schutz vor dieser Betrugsmasche rät die Polizei:

- Seien Sie vorsichtig, wenn Sie von fremden Personen angesprochen

und um Bargeld gebeten werden. Besonders bei Angeboten, Geld

vorab auf Ihr Konto zu überweisen, sollten Sie misstrauisch

sein. Solche Situationen sind oft Teil einer Betrugsmasche.

- Hinterfragen Sie die Schilderungen von Notlagen. Lassen Sie sich

nicht unter Druck setzen, auch wenn die Geschichte glaubwürdig

erscheint. Betrüger nutzen oft emotionale Manipulation, um Ihre

Hilfsbereitschaft auszunutzen.

- Wenn der Verdacht aufkommt, dass sie betrogen worden sind,

wenden Sie sich per Notruf über 110 bei der Polizei.

Pressemitteilung Polizei Bonn

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