Politik | 27.02.2026

Harald Orthey MdB informiert über neue Leitlinien beim Heizungsgesetz

Koalition schafft Habeck-Heizungsgesetz ab – Mehr Freiheit für Eigentümer

Die von CDU/CSU geführte Koalition hat sich mit ihrem Partner SPD auf ein umfassendes Aus des bisherigen Gebäudeenergiegesetzes verständigt.

Region. Die von CDU/CSU geführte Koalition hat sich mit ihrem Partner SPD auf ein umfassendes Aus des bisherigen Gebäudeenergiegesetzes verständigt, das in der öffentlichen Debatte häufig als „Habeck-Heizungsgesetz“ bezeichnet wurde. Für viele Eigentümer bedeutet das spürbare Entlastung: Vorgaben, die als kostenintensiv und verunsichernd wahrgenommen wurden, entfallen.

Der heimische Bundestagsabgeordnete Harald Orthey (CDU) macht deutlich, dass die Union damit ein zentrales Wahlversprechen umsetzt. „Das bisherige Heizungsgesetz hat viele Menschen verunsichert. Hohe Investitionskosten und starre Vorgaben haben besonders im ländlichen Raum große Sorgen ausgelöst. Diese Unsicherheit beenden wir jetzt.“

Mehr Planungssicherheit und Eigenverantwortung

Mit der Einigung vollzieht die Koalition einen klaren Kurswechsel. Klimaschutz bleibt Ziel politischer Entscheidungen, soll jedoch stärker mit wirtschaftlicher Vernunft und individueller Entscheidungsfreiheit in Einklang gebracht werden.

In den Koalitionsverhandlungen hatte die CDU/CSU-Fraktion darauf gedrängt, aus ihrer Sicht überzogene und bürokratische Regelungen zurückzunehmen. Nun steht fest: Das bisherige Gesetz wird außer Kraft gesetzt.

Konkrete Änderungen – Entlastungen für Eigentümer und Kommunen

Kernvorgaben des bisherigen Regelwerks entfallen:

  • Die Verpflichtung, neue Heizungen zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien zu betreiben, wird aufgehoben.
  • Die verpflichtende Energieberatung entfällt.
  • Betriebsverbote für bestehende Heizungen sind nicht mehr vorgesehen.
  • Die Kopplung an die kommunale Wärmeplanung wird gelockert.

Im Gebäudebestand gilt damit wieder eine freie Wahl der Heiztechnik. Eigentümer können eigenständig entscheiden, welche Lösung zu ihrer Immobilie passt – ob Gas- oder Ölheizung mit künftigem Bio-Anteil, moderne Pelletheizung, Wärmepumpe oder Solarenergie. Investitionen werden damit wieder verlässlicher planbar.

Auch bei der Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie setzt die Koalition auf pragmatische Lösungen. Für Wohngebäude sind keine individuellen Sanierungspflichten vorgesehen. Kommunen mit weniger als 15.000 Einwohnern profitieren von vereinfachten Anforderungen an die Wärmeplanung, was den Verwaltungsaufwand deutlich reduziert.

Mit der Entscheidung will die Koalition die Belastungen für Bürgerinnen und Bürger begrenzen und gleichzeitig verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionen schaffen.

„Statt Zwang setzen wir auf Vertrauen“

Orthey betont den politischen Ansatz hinter der Neuausrichtung: „Wir setzen auf Vertrauen, Eigenverantwortung und praxisnahe Lösungen. So schaffen wir Akzeptanz für Klimaschutz und sorgen zugleich für wirtschaftliche Vernunft.“ Zusätzlich macht Orthey klar: „Wer sich freiwillig für eine klimafreundliche Technik wie die Wärmepumpe entscheidet, wird nach wie vor unterstützt. Die staatliche Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) mit Zuschüssen für den Einbau von Wärmepumpen bleibt bestehen und ermöglicht derzeit Zuschüsse von bis zu rund 70 % der förderfähigen Kosten – etwa über Programme der KfW-Bank. Auch für 2026 ist diese Förderung gesetzlich gesichert und gilt unabhängig von der Reform des Heizungsgesetzes weiter. Damit wird der Umstieg auf moderne, emissionsarme Heiztechnik finanziell attraktiv und planbar.“

Weitere Info unter www.cducsu.dePressemitteilung Harald Orthey

Die von CDU/CSU geführte Koalition hat sich mit ihrem Partner SPD auf ein umfassendes Aus des bisherigen Gebäudeenergiegesetzes verständigt. Foto: CHRIS LANG

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Petraa: Das sehe ich genauso. Hier wurden Opfer und Täter verwechselt. Nur so ist es zu erklären, dass dieser Mann nicht dauerhaft hinter Gitter bleibt. Dass er sich entschuldigt hat, ist irrelevant.
  • Christian Rott: Wenn das kein heimtückischer Mord war, weiß ich nicht mehr was heimtückisch sein soll. Ich bin zwar kein Jurist, aber diese Tat empfinde ich als, detailliert geplant, heimtückisch und aus niederen Beweggründen ausgeführt.
  • Franz Stengel: Mich wundert das es in unserer Langendorfer Straße in Neuwied nicht zu mehr Gefahren kommt denn die meisten Autofahrer denken anscheinend es wäre eine Auffahrt zum Nürburgring so wird hier gerast, aber...
  • Boomerang : Die Gleichberechtigung von Mann und Frau ist eigentlich ein gutes Ziel. "Feministischer Kampftag" dagegen mutet an wie eine Kriegserklärung. Der moderne Feminismus ist pervertiert zu einem Anspruch die...
Dauerauftrag
Anzeige Wirbelsäulen Check Up
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0123#
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0123#
Imagewerbung
Titel
Sachbearbeitung Brand-, Zivil- und Katastrophenschutz (w/m/d)
Nachruf Engelbert Harst
Gegengeschäft
Stoffmarkt in Remagen
Empfohlene Artikel

Hachenburg. Die Diskussion um eine Reform der Führerscheinausbildung gewinnt an Fahrt. Besonders im ländlichen Raum, wo Mobilität ohne Auto kaum möglich ist, verfolgen Bürgerinnen und Bürger die Überlegungen des Bundesverkehrsministeriums mit großem Interesse. Nachdem Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder erste Reformansätze vorgestellt hatte, suchte der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Harald...

Weiterlesen

Am 22. März 2026 wählen die Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz einen neuen Landtag. Für die CDU geht mit Gordon Schnieder ein Kandidat ins Rennen, der den festen Plan hat, nach 35 Jahren SPD-geführter Landesregierung den politischen Wechsel herbeizuführen. Aktuelle Umfragen sehen die Christdemokraten als stärkste Kraft im Land. Doch was würde sich konkret ändern, sollte die CDU künftig den...

Weiterlesen

Mongtabaur. Auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Harald Orthey kamen Vertreter der Mobilfunknetzbetreiber, der Clearingstelle Mobilfunk Rheinland-Pfalz sowie zahlreiche kommunale Entscheidungsträger zur Veranstaltung „Gemeinsam für besseren Mobilfunk“ zusammen. Gastgeber war das Unternehmen 1&1 in Montabaur mit CEO Michael Martin.

Weiterlesen

Weitere Artikel

- Anzeige -„First Friday“ stellt Andernach auf die Probe

Freiräume für Entdecker und Zukunftsdenker

Andernach. Trendscouts aufgepasst: Wer schon heute die Ideen von morgen kennenlernen will, wird sie beim „First Friday“ am 6. März entdecken. Unter dem Motto „Proberaum“ stellen junge Start-ups und kreative Köpfe ihre neuesten Geschäftskonzepte und Produktinnovationen vor.

Weiterlesen

Unbekannter touchiert mit seinem Pritschenwagen ein Kind am Schulranzen und bringt es zu Fall

25.02.: Gefährlicher Schulweg: 12-jähriger Junge nach Verkehrsunfall verletzt zurückgelassen

Hellenthal. Am Mittwoch, dem 25. Februar 2026, ereignete sich auf der Aachener Straße in Hellenthal gegen 6.55 Uhr ein Verkehrsunfall, bei dem ein 12-jähriger Junge verletzt wurde. Der Junge war gerade zu Fuß auf dem Weg zur Bushaltestelle und wollte die Oleftalstraße überqueren, als ein bislang unbekanntes Fahrzeug aus Richtung Aachener Straße in die Oleftalstraße einbog und ihn mit Schrittgeschwindigkeit am Schulranzen streifte.

Weiterlesen

Helfende Hände gesucht
Dauerauftrag 2026
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Imageanzeige
Dauerauftrag 2026
Stellenanzeige Berufskraftfahrer u. Kommissionierer
Sachbearbeiter/in (w/m/d)
Imageanzeige Radiologie & Nuklearmedizin
Stellenanzeige Mitarbeiter Straßen- und Tiefbaukolonne
Planungsbüro Blechschmidt wird zu TGAPLAN Münch GmbH
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0123#
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0123#
Planungsbüro Blechschmidt wird zu TGAPlAN Münch GmbH
PR-Anzeige
Unterstützeranzeige Frank Hastenteufel
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0123#
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0123#