Blaulicht | 26.04.2022

Da der 39-Jährige diese Tatsache nicht wahr haben wollten, rastete er kurzerhand aus

Koblenz: Ein Streifenwagen ist kein Taxi

Symbolbild. Foto: pixabay.com

Koblenz. In der Nacht von Montag, 25.04.2022 auf Dienstag, 26.04.2022 fiel eine alkoholisierte männliche Person in den frühen Morgenstunden im Bereich einer Tankstelle am Rübenacher Wald in Koblenz auf. Der eintreffenden Streife der Polizei Koblenz gegenüber gab er an, dass er mit dem Zug von Mainz nach Koblenz gefahren sei und dort geschlagen worden wäre. Nach einer Behandlung im Krankenhaus wolle er nun von den Einsatzkräften zum Bahnhof gefahren werden. Nach dem Hinweis, dass er sich zu diesem Zweck ein Taxi rufen möge, wurde der 39-jährige Darmstädter unwirsch. Er warf den Einsatzkräften diverse Beleidigungen an den Kopf und entfernte sich dann in Richtung Güls. Nur rund eine Stunde später wurde der Polizei Koblenz eine randalierende Person in Güls gemeldet, die bei einer Anwohnerin sturm klingelte. Wenig überraschend handelte es sich erneut um den 39-Jährigen. Auch dort forderte er nach Zeugenangaben wieder die Polizei an - diesmal mit Erfolg. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde der Verantwortliche in den Streifenwagen verbracht und zur Dienststelle befördert. Während der Streifenfahrt begann der bereits polizeilich bekannte Beschuldigte die Einsatzkräfte erneut zu beleidigen und zu bespucken. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.

Pressemitteilung der Polizei Koblenz

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