Demokratie stärken
MdB Harald Orthey diskutiert politische Themen mit KAG-Gymnasiasten in Westerburg
aus Hachenburg
Westerburg. Im Nachgang ihrer Berlinfahrt besuchte der Bundestagsabgeordnete Harald Orthey das Konrad-Adenauer-Gymnasium (KAG) in Westerburg und tauschte sich dort mit den Schülerinnen und Schülern der drei zehnten Klassen über aktuelle politische Themen und seine Arbeit im Deutschen Bundestag aus.
Zu Beginn stellte Harald Orthey seinen Arbeitsalltag als Bundestagsabgeordneter vor und berichtete über die Aufgaben und Herausforderungen zwischen Wahlkreis und Berlin. Im Anschluss nutzten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, zahlreiche Fragen zu stellen und politische Themen kritisch zu hinterfragen.
Die Diskussion umfasste ein breites Spektrum an Themen. So ging es unter anderem um die sogenannte Brandmauer zur AfD, den § 218, den Gender Pay Gap, die Rolle sozialer Medien für die Demokratie sowie um außenpolitische Fragen zum Nahostkonflikt und den Beziehungen zwischen Israel und Palästina. Auch aktuelle Aussagen und Entscheidungen von Bundeskanzler Friedrich Merz wurden intensiv diskutiert.
Darüber hinaus standen verkehrs- und bildungspolitische Themen im Mittelpunkt. Die Jugendlichen wollten wissen, warum Harald Orthey sich für den Bereich Verkehr entschieden hat, weshalb der Führerschein immer teurer wird, wie er zur Pendlerpauschale steht und warum es kein Deutschlandticket für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe gibt. Weitere Fragen beschäftigten sich mit der Bildungspolitik, der BAföG-Debatte, Familienpolitik sowie den Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz im Bildungsbereich.
Besonders lebhaft wurde es bei einem abschließenden „Entweder-oder-Spiel“. Dabei musste sich Harald Orthey spontan zwischen verschiedenen politischen Positionen und Fragestellungen entscheiden. Zur Auswahl standen unter anderem Bundeskanzler oder Bundespräsident, Wahlkreis oder Bundestag, Kompromisse oder klare Kante, Fraktionsdisziplin oder freie Entscheidung, Europa oder nationale Kompetenzen sowie die Frage einer Zusammenarbeit mit AfD oder Linken.
Auch persönliche Fragen kamen zur Sprache. Die Schülerinnen und Schüler interessierten sich dafür, warum Harald Orthey bereits früh Mitglied der CDU geworden ist und ob er künftig höhere politische Ämter anstrebe. Dazu erklärte der Bundestagsabgeordnete, dass er sehr dankbar sei, die Menschen seines Wahlkreises im Deutschen Bundestag vertreten zu dürfen und aktuell keine weiteren politischen Ambitionen habe.
„Die Schülerinnen und Schüler waren hervorragend vorbereitet und haben sehr differenzierte Fragen gestellt. Genau solche offenen Gespräche sind wichtig, um Politik verständlich zu machen und unterschiedliche Sichtweisen auszutauschen. Demokratie lebt vom Dialog“, betonte Harald Orthey.
Zum Abschluss bedankte sich der Bundestagsabgeordnete bei den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften des Konrad-Adenauer-Gymnasiums für den offenen und respektvollen Austausch.