Blaulicht | 08.08.2022

Bedauerlich sei allerdings die enorme Zahl von Drogenfahrten

Nature One: Polizeipräsidium Koblenz zieht positive Bilanz

Foto: Archiv

Koblenz/Kastellaun. Nach pandemiebedingter Pause kehrte 2022 die Techno-Veranstaltung „Nature One“ - die 26. - zurück. Auf der ehemaligen Raketenbasis Pydna bei Kastellaun im Hunsrück feierten wieder viele Fans das Comeback des zuletzt 2019 stattgefundenen Festivals. Insgesamt zieht die einsatzführende Polizeidirektion Koblenz eine positive Bilanz zur diesjährigen Veranstaltung.

Wie üblich begann bereits vor offiziellem Start die Anreise am Donnerstag, 04.08.2022, zum „Camping-Village“ und dem Opening auf dem Campingplatz. Ein abgestimmtes Verkehrskonzept sorgte für eine weitestgehend reibungslose An- und Abreise der Techno-Fans. Verzögerungen und lange Wartezeiten konnten durch dessen Umsetzung und eine entsprechende Verkehrslenkung vermieden und die Straßen rund um Kastellaun für den Regionalverkehr freigehalten werden. Für die Sicherheit sorgten zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei Rheinland-Pfalz zusammen mit Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei, des Landeskriminalamtes, des Saarlandes und unseren Nachbarländern Niederlande, Belgien und Luxemburg. Auch die Zusammenarbeit mit nichtpolizeilichen Organisationen wie THW, DRK, Feuerwehr, Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück und dem Veranstalter gestaltete sich wieder einmal hervorragend und trug zu einem gelungenen Gesamteinsatz bei.

Die Feierlaune war ausgelassen, die Campingplätze gefüllt. Insgesamt war der Verlauf der Veranstaltung aus polizeilicher Sicht friedlich. Trotz der extremen Hitze am Donnerstag, die für Einsatzkräfte und Besucher teils erschwerend hinzukam, war die Stimmung gut. Wie auch in den Vorjahren führten die durchgeführten Kontrollen zum Auffinden von verbotenen Substanzen, sprich Betäubungsmittel, und verbotenen Gegenständen, die nicht zur „Standardausstattung“ eines Festivals gehören und somit nicht mitgeführt werden dürfen.

Die polizeilichen Maßnahmen sind insbesondere auch darauf ausgerichtet, das Führen von Kraftfahrzeugen unter Alkohol- bzw. Drogeneinfluss zu verhindern. Der Polizeiführer PD Björn Neureuter: „Es ist bedauerlich, dass trotz der bekannten Gefährlichkeit des Fahrens unter Drogeneinfluss schon bis Samstagabend 52 Verkehrsteilnehmer festgestellt wurden, bei denen eine entsprechende Fahruntüchtigkeit gegeben war. Diese müssen sich nun auf ein Fahrverbot einstellen.“ Lobend hervorheben möchten wir aber die Kooperationsbereitschaft der Festivalbesucherinnen und -besucher, die der Polizei gegenüber aufgeschlossen waren. Die Verkehrskontrollen konnten so bei den heißen Temperaturen zügig und ohne besondere Vorkommnisse abgewickelt werden.

Die polizeilichen Maßnahmen und aktuellen Infos wurden in diesem Jahr noch einmal verstärkt von dem Presse- und Social-Media-Team über Twitter, Instagram und Facebook dargestellt. Hier wurden Themen zum Verkehrsaufkommen, den einzelnen Einsatzabschnitten, mögliche Gefahren wie z.B. Diebstahl von Wertsachen und Organisatorisches aufgegriffen.

Pressemtteilung der Polizei Koblenz

Foto: Archiv

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Neueste Artikel-Kommentare
  • Anne: Ein Faustschlag mitten ins Gesicht und ein Dolchstoß mitten ins Herz aller Flutopfer…nicht nur der Toten und deren Angehörigen und Freunden, sondern insbesondere der unzählig vielen traumatisierten Menschen...
  • Betroffener: Wiedermal ein Totalversagen der Justiz und es werden Täter geschützt ! Inzwischen darf man sich wirklich fragen ob diese Justiz überhaupt noch der Gerechtigkeit und dem Volk dient oder einfach nur noch die Politiker zu schützen versucht !
  • Anne: Es ist das kalte Grauen. Wahrscheinlich denkt sich der Täter in Anlehnung an den Mordprozeß im Fall Anna K. aus Gimmigen mit einem ähnlich milden Urteil davon zu kommen. In was für einer Zeit leben wir...
  • Graf: Ja, sehr GUT Ukraine, ist doch bekannt , dass koruptestes Land in Europa ist. Mit den Politiker, sind unsere bezahlt worden? Wunderbar !
Rund um´s Haus
Rund ums Haus
Image Anzeige
Anzeige Praxisübernahme
Stellenausschreibung Bauleitplanung
Imageanzeige Dauerauftrag 06/2025
sprudelndes Sinzig
sprudelndes Sinzig
Empfohlene Artikel
Wer hat Beatrix Elfriede S. gesehen?
1175

Sinzig/Brohl-Lützing. Seit dem Nachmittag des 4. Juni 2026 wird die 72-jährige Beatrix Elfriede S. aus Sinzig vermisst. Sie verschwand während eines Besuchs auf dem Eisenbahnfest in Brohl-Lützing, das an der Bahnhofstraße stattfand. Der genaue Weg, den sie eingeschlagen haben könnte, ist unbekannt. Trotz intensiver Such- und Ermittlungsmaßnahmen gibt es bislang keine Spur von ihr. Es wird vermutet, dass Frau S. in eine hilflose Lage geraten könnte, obwohl sie zu Fuß gut unterwegs ist.

Weiterlesen

Symbolbild.  Foto: ROB
40

Koblenz. Am 31.05.2026 führte das Tuning-Kontrollteam der Polizeidirektion Koblenz in der Koblenzer Innenstadt gezielte Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt „Tuner, Poser, Raser“ durch. Ergänzend zu den stationären Kontrollmaßnahmen überwachte die Verkehrsdirektion Koblenz die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit im außerörtlichen Bereich. Im Rahmen der Kontrollen wurden zahlreiche Fahrzeuge überprüft.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Spielerisch übten die Kinder, Straßen sicher zu überqueren. Foto: privat
4

Verkehrssicherheit für die Erstklässler der Astrid-Lindgren-Schule Rheinbrohl

Sicher unterwegs mit ADACUS

Rheinbrohl. Wie verhalte ich mich richtig an einer Straße? Worauf muss ich beim Überqueren einer Fahrbahn achten? Und warum ist Aufmerksamkeit im Straßenverkehr so wichtig? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich die Erstklässler der Astrid-Lindgren-Schule Rheinbrohl im Rahmen des ADACUS-Verkehrssicherheitsprogramms der ADAC Stiftung.

Weiterlesen

10

-Anzeige-Das genussvolle Shopping-Erlebnis in Bad Neuenahr

Die LebensArt kommt vom 12. bis 14. Juni in den Dahliengarten

Die bekannte Lifestyle-Messe LebensArt kommt erneut nach Bad Neuenahr-Ahrweiler. Vom 12. bis 14. Juni verwandelt sich erstmals der Dahliengarten in eine Oase der schönen Dinge für Haus und Garten. Der Umzug in den Dahliengarten als neuer Standort der LebensArt wurde durch die bauliche Umgestaltung des Kurparks notwendig. Die beiden Projektleiterinnen Sabine Prothmann und Eva Johann vom Lübecker Veranstalter...

Weiterlesen

Luca und Laura Di Stefano haben die spannendsten True Crime-Fälle im Blick.  Foto: FELIX KIRCHNER // ENKIME
17

Luca und Laura Di Stefano aus dem Westerwald sprechen über ihren True Crime-Prodcast „Verbrechen Hautnah“

Wahre Verbrechen, die unter die Haut gehen

Region/Mogendorf. Morde, Vermisstenfälle, rätselhafte Todesfälle und ungelöste Geheimnisse – wahre Verbrechen üben auf viele Menschen eine besondere Faszination aus. Genau dieser Leidenschaft haben sich Luca und Laura Di Stefano aus dem Westerwald mit ihrem Podcast „Verbrechen Hautnah“ verschrieben. In ihren Folgen nehmen sie die Zuhörer mit auf die Spur spektakulärer Kriminalfälle, erzählen von schockierenden Taten, überraschenden Wendungen und Ermittlungen, die bis heute Fragen offenlassen.

Weiterlesen

Imageanzeige
Imageanzeige
Dauerauftrag 2025
Dienstleistungen
Rund ums Haus
Image
Anzeige Umzug ins Thermalbadehaus
Sachbearbeiter/in (w/m/d)
Sonderseite Jshn Eleven
Kooperation
Sprudelndes Sinzig
Sprudelndes Sinzig
Sprudelndes Sinzig
Sonderseite Jahn Eleven
First Friday Anzeige Mai
Wertstoffhof - Kaffee Anzeige
Sonfderseite Jahn Eleven
Sonderseite Jahn Eleven