7. Abonnementkonzert mit Masha Dimitri
Ohne Netz und doppelten Boden
Am Dienstag, 4. Juni
Remagen. Klassische Werke zu vier Händen und zwei Klavieren verbunden mit Seiltanz und anderen performativen Ausdrucksformen, Seiltanz und klassische Musik – eine seltene Kombination. Der Abend mit Itamar Golan, seit Kindertagen mit Rolandseck verbunden und letztens im Dezember 2017 mit Martha Argerich zu hören, Myriam Farid, die seit einigen Jahren in Rolandseck lebt, sucht das Ungewöhnliche. Denn die Dritte im Bunde, Masha Dimitri, ist Spross der berühmten Tessiner Clown- und Pantomimenfamilie von Jakob Dimitri. Wie sein Lehrer Marcel Marceau war Dimitri ein enger Freund Wasmuths. Tochter Masha Dimitri begann mit 15 Jahren ihre professionelle artistische Ausbildung an der Zirkusschule in Budapest und wählte das Schlappseil als Hauptfach. Nach zwei Jahren wechselt sie an die Scuola Teatro Dimitri in der Schweiz, wo sie auch während der Theaterausbildung mit dem Seiltanz-Training fortfuhr. Engagements führten sie an den Cirque du Soleil, den Big Apple Circus/New York, den Circus Knie.
Als Schauspielerin reüssierte sie 1997 mit einem ersten Solotheaterstück „Sala di prova“. Sie hat verschiedene Regien und Choreografien mit Kompanien in der Schweiz und in Europa. Man darf gespannt sein, was die kreative Potenz der Ausnahmekünstler in Kombination mit dem Genius loci zutage fördern wird. Das Konzert findet stattam Festsaal Bahnhof Rolandseck in der Hans-Arp-Allee 1, 53424 Remagen. Karten sich erhältlich bei der Museumskasse unter Tel. (0 22 28) 94 25 16 oder auch online über arpmuseum.org und bei den Vorverkaufsstellen von Bonnticket.de
