Blaulicht | 10.03.2019

Unwetterwarnungen für große Teile Mitteldeutschlands

Orkanböen über Westerwald, Rhein und Eifel

Rhein/Ahr/Eifel/Westerwald. Der Deutsche Wetterdienst hat umfangreiche Unwetterwarnungen ausgesprochen. Bislang sind folgende Landstriche von Orkanböen bedroht: der Rhein-Lahn-Kreis, die Stadt Koblenz, der Kreis Ahrweiler, der Kreis Mayen-Koblenz, der Westerwaldkreis, der Kreis Neuwied und der Rhein-Sieg-Kreis.

Zwischen 14 und 20 Uhr ist mit orkanartigen Böen zu rechnen. Zum Höhepunkt des Sturms muss vorübergehend mit einzelnen Orkanböen um 120 km/h gerechnet werden. Die stärksten Böen werden am frühen Nachmittag erwartet. Die Orkanböen dauern etwa 1 - 3 Stunden an, bis sich die Böen wieder auf Sturmstärke abschwächen.

Dies ist ein Hinweis auf eine Wetterlage mit hohem Unwetterpotential. Das Unwetter-Ereignis wird verbreitet erwartet, insbesondere in höheren Lagen. Genauere Angaben zu Ort, Gebiet und Zeitpunkt des Ereignisses können erst mit der Ausgabe der amtlichen Unwetterwarnungen erfolgen. Es wird darum gebeten die weiteren Wettervorhersagen mit besonderer Aufmerksamkeit zu verfolgen.

ACHTUNG! Hinweis auf mögliche Gefahren:Es können zum Beispiel Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Achten Sie besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände. Schließen Sie alle Fenster und Türen! Sichern Sie Gegenstände im Freien! Halten Sie insbesondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen. Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien! Detaillierte Warninformationenunter www.wettergefahren.de.

Pressemitteilung der DWD / Vorhersagezentrale Offenbach

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Bad Breisig. Am vergangenen Sonntagnachmittag fegte das Sturmtief „Eberhard“ über weite Teile Deutschlands hinweg und sorgte auch in der Verbandsgemeinde Bad Breisig für zahlreiche Einsätze der Freiwilligen Feuerwehren. Was zunächst harmlos mit einzelnen kleineren umgestürzten Bäumen begann, steigerte sich im weiteren Tagesverlauf: So musste die B412 im Bereich Brohl-Lützing für mehrere Stunden gesperrt werden, da zahlreiche Bäume die Fahrbahn blockierten.

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