Blaulicht | 21.01.2022

Im Kottenforst häufen sich derzeit ähnliche Vorfälle - Täterbeschreibung im Beitrag

Polizei fahndet nach unbekanntem Exhibitionisten

Symbolbild. Foto: Pixabay.com

Bonn. Die Bonner Polizei fahndet derzeit nach einem bislang unbekannten Mann, der sich am Dienstagnachmittag (18.01.2022) vor den Augen einer Zeugin im Kottenforst entblößt haben soll. Das Geschehen könnte mit weiteren vergleichbaren Vorfällen im Zusammenhang stehen. Zur Tatzeit gegen 17:00 Uhr ging die Frau im Bereich des Tongrubensees in Röttgen spazieren, als sie den Mann auf einer Bank sitzend wahrnahm. Als sie sich näherte, entblößte sich der junge Mann vor ihren Augen und onanierte. Auf eine Ansprache zeigte der Tatverdächtige keine Reaktion. Die Geschädigte zeigte das Geschehen am Mittwoch (19.01.2022) bei einer Polizeiwache an. Zum Tatverdächtigen liegen bislang folgende Beschreibungsmerkmale vor: Etwa 25-30 Jahre alt - ca. 1,65-1,75 m groß - schlanke Statur - etwas längeres, in die Stirn fallendes, schwarzes Haar - dunklerer Hautteint - bekleidet mit schwarzem Schal, schwarzer Jacke mit rotem Streifen und Jeans. Nach Angaben der Zeugin soll der Mann ein „südostasiatisches Erscheinungsbild“ haben. Das zuständige Kriminalkommissariat 12 hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Die Beamten prüfen derzeit, ob das Geschehen mit ähnlichen Vorfällen, die sich in den zurückliegenden Monaten rund um den Kottenforst ereignet haben, in Verbindung stehen könnte. Die Tatorte lagen dabei in der Vergangenheit an der Robert-Koch-Straße, am Hauweg, am Rheinhöhenweg, am Langer Weg sowie am Gudenauer Weg. In allen Fällen sind Parallelen bei der Täterbeschreibung der Zeuginnen festzustellen. Die Ermittler fragen daher: Wer hat den beschriebenen Mann in den vergangenen Monaten rund um den Kottenforst beobachtet oder kann Hinweise zu seiner Identität geben? Hinweise an 0228 15-0 oder KK12.Bonn@polizei.nrw.de. Die Polizei rät generell: Nehmen Sie von Exhibitionisten keine Notiz. Gehen Sie zügig weiter und verständigen Sie die Polizei über den Notruf 110.

Pressmitteilung der Polizei Bonn

Symbolbild. Foto: Pixabay.com

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
21.01.202211:03 Uhr
Gabriele Friedrich

Meine Güte ! Welche Frau geht denn noch alleine spazieren? Im Bonner "Kottenforst" sind schon immer Bekloppte gewesen und so viele Dinge sind da schon passiert und dann raffen die Frauen das nicht. Dies hier ist ja noch "harmlos". Schon seit 1970 ist dort immer und immer etwas passiert.
Auch Mütter mit kleinen Kindern oder Baby im Kinderwagen sollten da nicht alleine herumlaufen.
Ich hake das unter "Dummheit der Frauen" ab- "Dummheit der Männer" steht dann weiter unten.

Neueste Artikel-Kommentare
  • Betroffener: Wiedermal ein Totalversagen der Justiz und es werden Täter geschützt ! Inzwischen darf man sich wirklich fragen ob diese Justiz überhaupt noch der Gerechtigkeit und dem Volk dient oder einfach nur noch die Politiker zu schützen versucht !
  • Ingo Materne: Der Artikel überzieht aus meiner Sicht deutlich. Ja: Lärm, Schattenwurf und konkrete Abstände müssen im Genehmigungsverfahren sauber geprüft werden. Aber aus der aktuellen Studienlage lässt sich keine...
  • Michael Krah: Also stehen demnächst außer E Scooter auch Stühle in der Gegend rum. Man hätte auch einfach ein paar Bänke aufstellen können.
Outdoormöbel
Haus und Gartenparadies
Gesundheitsmagazin
Premium-Titel 2
Anzeige Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung
Sachbearbeiter/in (w/m/d)
Imageanzeige Dauerauftrag 06/2025
Empfohlene Artikel
Symbolbild.
168

Am Samstagabend, dem 30. Mai 2026, wurden gegen 21:00 Uhr der Polizei mehrere Notrufe gemeldet, die von einer Schlägerei unter etwa 15 bis 20 Personen in der Ortslage Rheinböllen berichteten. Diese Meldungen führten zu einem schnellen Einsatz zahlreicher Polizeikräfte vor Ort. Bei deren Ankunft befanden sich etwa 30 Personen auf der Straße, die in eine körperliche Auseinandersetzung verwickelt waren.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild. Foto: ROB
186

LKW hielt erst nach einigen Kilometern Fahrt über die Autobahn an

02.06.: Nach Unfall auf Autobahnrastplatz: Mann klammert sich an flüchtenden LKW

Kreis Düren. Am Dienstag (2. Juni) gegen 18 Uhr hat sich auf dem Rastplatz Rurscholle (DN) an der Bundesautobahn 4 ein 47 Jahre alter Fernfahrer an die Lkw-Front eines mutmaßlichen Unfallverursachers geklammert. Dieser hatte den Unfall ignoriert und war mit seiner Mercedes-Actros-Zugmaschine mit tschechischer Zulassung langsam in Richtung Aachen weitergefahren.

Weiterlesen

Dauerauftrag 2026
Dauerauftrag 2026
Rund um´s Haus
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Daueranzeige
Rund ums Haus
Stellenanzeige Bauingenieur Trinkwasserversorgung/Abwasserbeseitigung
Titel KW 22
Gesundheit im Blick
Titelanzeige
Für Ihre Gesundheit - Imageanzeige
Anzeige lange Samstage
Schulsozialarbeiter/in (w/m/d)
Anzeige Umzug ins Thermalbadehaus
Titelanzeige
Azubispots Koblenz, Herr Hastrich
sprudelndes Sinzig
sprudelndes Sinzig