Blaulicht | 10.01.2023

Neben einer unfalltypischen Kopfverletzung entdeckten die Rettungskräfte auch Stichverletzungen am Körper des Unfallfahrers

Rhein-Sieg-Kreis: Rätselhafte Verletzungen bei Unfallopfer

Symbolbild.  Foto: pixabay.com

Much. Am Montagabend (09. Januar) wurde der Polizei gegen 21.25 Uhr ein Verkehrsunfall auf der Landesstraße 312 (L312) zwischen Much und Overath gemeldet. Ein Ford-Kombi war von der Fahrbahn abgekommen. Beim Eintreffen der Polizei wurde der 41-jährige Fahrer vom Rettungsdienst aus dem Auto gerettet und behandelt. Dabei fiel auf, dass der 41-jährige Mucher neben einer unfalltypischen Kopfverletzung auch Verletzungen aufwies, die nicht mit dem Unfallbild übereinstimmten. Der ansprechbare Mann kam zur Behandlung in ein Krankenhaus.

Anhand der Unfallspuren war der Fahrer mit seinem Ford auf der L312 von Much in Richtung Overath gefahren. In einer Rechtskurve in Höhe der Ortslage Much-Birken war er nach links von der Fahrbahn abgekommen und gegen die Schutzplanke gefahren. Von dort schleuderte der Wagen zurück auf die Fahrbahn und kam nach einigen Metern zum Stehen. Anwohner, die den Unfall mitbekommen hatten, kümmerten sich bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes um den 41-Jährigen.

Das Fahrzeug sowie das Smartphone des Muchers wurden als Beweismittel sichergestellt. Der Sachschaden beläuft sich auf circa 7.000 Euro. Im Krankenhaus stellte sich heraus, dass es sich bei den unklaren Verletzungen mutmaßlich um Stichverletzungen handelt. Der nicht in Lebensgefahr schwebende 41-Jährige konnte im Krankenhaus noch nicht zur Herkunft der Verletzungen befragt werden. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und ermittelt in alle Richtungen.

Zeugen, die Angaben zur Herkunft der Verletzung machen können, werden gebeten, sich mit der Polizei unter der Rufnummer 02241 541-3421 in Verbindung zu setzen.

Pressemitteilung Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis

Symbolbild. Foto: pixabay.com

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Monatliche Anzeige
Image Anzeige
Stellenanzeige Sachbearbeiter Kreditorenmanagement
Feuerwehrfest Plaidt
Imageanzeige Straußenwirtschaft
pädagogische Fachkraft
10 Jahre HSH Heizung Sanitär Herschbach in Bad Neuenahr-Ahrweiler
Stellenausschreibung 2026/060 Systemadministrator/in
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
schmusen mit Pflegemama
1600

Mayen. Sultan kam bereits im Februar 2026 in unser Tierheim, nachdem er in Mendig umherstreunte und sich niemand für den stattlichen weißen Kater verantwortlich fühlte. Damals war Sultan unkastriert, nicht gekennzeichnet und hatte eine schlimme Augenentzündung, die auf seine nicht behandelten Rolllider zurückzuführen war.

Von Tierschutzverein Mayen U.U. e.V. Frau Sybill Limba aus Mayen

Weiterlesen

Die Ramersbacher Straße in Ahrweiler.  Foto: ROB
1421

Auch an weiteren Stellen wird intensiv an der Infrastruktur gearbeitet

07.07.: Wiederaufbau in Ahrweiler: Ramersbacher Straße wird für ein Jahr gesperrt

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Noch bis Ende Juli ist die Verbindung zwischen der St.-Pius-Straße und der Eifelstraße im Stadtteil Bachem vollständig für den Verkehr gesperrt. Dort werden derzeit die Anschlussarbeiten der neuen Bachemer Brücke an die angrenzenden Straßen durchgeführt. Gleichzeitig wird der Kreuzungsbereich umgestaltet, um die künftige Verkehrsführung zu verbessern und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Weiterlesen

Die Ahr in Bad Neuenahr am Morgen nach der Flut.  Foto: ROB
832

Fünf Jahre sind vergangen, seitdem in der Ahrflut 135 Menschen im Alter von 4 Monaten bis 97 Jahren ums Leben kamen. Über 700 Personen wurden verletzt. Gar nicht zu reden von den Schicksalen und Tragödien, die bis heute auf die Ahrflut zurückzuführen sind (z. B. Suizide, über die keiner berichtet).

Weiterlesen