Blaulicht | 11.04.2022

Der Einsatz endete mit Handschellen, Strafanzeigen, Alkoholtests und Verletzungen

Tumult nach Unfall: Schaulustige mischen sich in Polizeiarbeit ein

Symbolbild. Foto: pixabay.com

Hennef. Hennefer Polizisten mussten am Samstagabend Unterstützungskräfte bei der Aufnahme eines Verkehrsunfalls hinzuziehen, da sich Unbeteiligte in die Arbeit der Beamten eingemischt hatten und die Arbeit erheblich störten. Ein 22-jähriger Mann musste in Gewahrsam genommen werden. Gegen 19.55 Uhr war ein 26-jähriger Siegburger auf der Bahnhofstraße mit seinem E-Roller gegen ein vorbeifahrendes Auto gefahren. Dabei nutzte er verbotswidrig den Fußgängerüberweg in Höhe des Bahnhofs und war zudem augenscheinlich betrunken. Ein Alkotest ergab einen Wert von rund 1,5 Promille.

Der 49-jährige Fahrer des Mercedes Taxi gab an, dass er die Bahnhofstraße in Richtung Ladestraße gefahren sei. Als er sich mit seinem Fahrzeug bereits deutlich auf der Markierung des Fußgängerüberwegs befunden hatte, kam der 26-Jährige auf dem E-Scooter aus Richtung Bahnhof gefahren und überquerte noch vor dem Taxi die Straße. Dabei kam es zum Kontakt, der Rollerfahrer stürzte und verletzte sich leicht.

Während der Unfallaufnahme mischten sich Schaulustige in die Arbeit der Polizeibeamten ein und zusätzliche Polizeikräfte wurden zur Unterstützung zur Unfallstelle geschickt. Ein 22-Jähriger ohne festen Wohnsitz tat sich besonders hervor, sodass er mit Handschellen gefesselt im Streifenwagen landete. In seinen Taschen fanden die Beamten Drogen, was ihm eine Strafanzeige einhandelte. Die Präsenz der anwesenden Beamten beruhigte die Stimmung vor Ort und die Unfallaufnahme konnte ordnungsgemäß fortgesetzt werden. Nach Abschluss wurde der 22-Jährige wieder aus dem Gewahrsam der Polizei entlassen.

Pressemitteilung der Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis

Symbolbild. Foto: pixabay.com

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