Blaulicht | 05.03.2022, 11:24 Uhr

Feuerwehreinsatz am Russischen Generalkonsulat

Unbekannte Substanz musste untersucht werden

Von der Feuerwehr Bonn wurden Spezialkräfte zur Abwehr von Gefährlichen Stoffen zum Konsulat gerufen, die den verpackten Brief sicherten und gleichzeitig einen Dekontaminationsplatz für die eingesetzten Einsatzkräfte aufbauten. Foto: Feuerwehr Bonn
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Bonn. Am Freitagmittag wurde in der Poststelle des Russischen Generalkonsulates in Bonn-Schweinheim ein Brief geöffnet, aus dem eine unbekannte Substanz rieselte. Die Beschäftigen des Konsulates verpackten den Brief unmittelbar in einen luftdichten Beutel und übergaben diesen an herbeigerufene Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei Bonn. Von der Feuerwehr Bonn wurden Spezialkräfte zur Abwehr von Gefährlichen Stoffen zum Konsulat gerufen, die den verpackten Brief sicherten und gleichzeitig einen Dekontaminationsplatz für die eingesetzten Einsatzkräfte aufbauten. Zur Analyse des unbekannten Stoffes wurde die Analytische Taskforce (ATF) der Berufsfeuerwehr Köln zur Einsatzstelle gerufen, die über spezialisierte Messverfahren verfügt, um unbekannte chemische Substanzen zu identifizieren. Eine radiologische Gefährdung konnte im Vorfeld bereits durch die Bonner Kräfte ausgeschlossen werden, Zum Ausschluss von biologischen Gefahren wurden zudem Spezialkräfte der Berufsfeuerwehr Essen hinzugezogen, die aber leztlich vor Ort nicht mehr tätig werden mussten.

Nach der Analyse der unbekannten Substanz durch die Spezialisten konnte eine Gefährdung ausgeschlossen und der Einsatz somit um 18.45 Uhr beendet werden.

Im Einsatz waren 27 Einsatzkräfte der Feuerwehr Bonn von den Feuerwachen 1 und 3 sowie die Analytischen Taskforces der Berufsfeuerwehren Köln und Essen. Die verwaiste Feuerwache 3 wurde für den Einsatzzeitraum von der Löscheinheiten Lannesdorf und Duisdorf (Drehleiter) der Freiwilligen Feuerwehr besetzt. Pressemitteilung Feuerwehr und Rettungsdienst Bonn

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Von der Feuerwehr Bonn wurden Spezialkräfte zur Abwehr von Gefährlichen Stoffen zum Konsulat gerufen, die den verpackten Brief sicherten und gleichzeitig einen Dekontaminationsplatz für die eingesetzten Einsatzkräfte aufbauten. Foto: Feuerwehr Bonn

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