Nachtragsmeldung zu Brand eines Mehrfamilienhauses
Verbrannter Leichnam, drei Personen mit Rauchgasvergiftung und hoher Sachschaden nach Wohnhausbrand in Altenkirchen
Altenkirchen. Durch mehrere Passanten wurde der Polizeiinspektion Altenkirchen am 16. Dezember um 12:26 Uhr der Vollbrand eines Mehrfamilienhauses im Ulmenweg in Altenkirchen gemeldet. Es kam zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst mit ca. 130 Kräften. Seitens der Polizei befanden sich sechs Kräfte der Polizeiinspektion Altenkirchen vor Ort. Die Ermittlungen wurden durch den Kriminaldauerdienst Koblenz unterstützt. Das Haus besteht aus drei Wohnungen. Zwei Personen konnten sich selbstständig aus dem brennenden Haus retten. Eine Person musste aus dem Dachgeschoss über eine Drehleiter gerettet werden. Diese drei Personen erlitten Rauchgasvergiftungen und wurden in das DRK Klinikum nach Altenkirchen verbracht, konnten aber nach ambulanter Behandlung entlassen werden. Nach den Löscharbeiten wurden die einzelnen Wohnung abgesucht. Hierbei konnte in einer der Wohnungen Überreste eines verbrannten Leichnams festgestellt werden. Aktuell werden noch bestehende Glutnester durch die Feuerwehren bekämpft. Das Wohnhaus ist unbewohnbar. Der Sachschaden wird auf einen sechsstelligen Betrag geschätzt. Seitens der Verbandsgemeindeverwaltung Altenkirchen-Flammersfeld wurde eine kurzfristige Unterbringung der Personen organisiert. Nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft Koblenz wurde Pressevorbehalt erklärt. Insbesondere zur noch unklaren Brandursache und zur Identität der verstorbenen Person kann hiesige Dienststelle keine weiteren Informationen mitteilen.
Pressemitteilung
Polizeiinspektion Altenkirchen
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