Allgemeine Berichte | 12.01.2026

Öffentlicher Vortrag von Dr. Stefan Nehring

Waschbären: Gefährliche Schönheiten – Vortrag zu Gebietsfremden Tier-. und Pflanzenarten in unserer Natur

Immer mehr exotische Tiere finden eine neue Heimat in den deutschen Fluren, Wäldern und GewässernFoto: Christoph Kopper

Hundsangen. Unter dem Titel „Waschbären: Gefährliche Schönheiten – Gebietsfremde Tier- und Pflanzenarten in unserer Natur“ findet am Montag, 19. Januar, von 18.30 bis 20.30 Uhr ein Vortrag im Foyer der Ollmersch-Halle in Hundsangen statt. Veranstaltungsort ist die Günterstraße 11 in 56414 Hundsangen. Referent ist Dr. Stefan Nehring aus Koblenz, ehemaliger Mitarbeiter im Bundesamt für Naturschutz. Die Teilnahme ist kostenfrei, Spenden sind willkommen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen gebietsfremde Tier- und Pflanzenarten, die zunehmend in heimischen Fluren, Wäldern und Gewässern auftreten. Dabei handelt es sich um Arten, die teils absichtlich importiert und freigesetzt wurden oder unabsichtlich als sogenannte „blinde Passagiere“ eingeschleppt worden sind. Während dieses Phänomen früher häufig lediglich mit Erstaunen wahrgenommen wurde, sorgt es heute für kontroverse Diskussionen.

Ein zentrales Thema des Vortrags ist der nordamerikanische Waschbär, der sich auch in Deutschland stark ausbreitet. Die Einschätzungen reichen dabei vom als putzig wahrgenommenen Tier bis hin zum Räuber, der einheimische Arten bedroht. Dr. Stefan Nehring geht in seinem Vortrag der Frage nach, welcher Umgang mit Waschbären und anderen gebietsfremden Arten sinnvoll ist.

Darüber hinaus wird aufgezeigt, wie einzelne Beiträge dazu leisten können, die biologische Vielfalt nachhaltig zu schützen. Weitere Informationen zur Arbeit der NABU-Gruppe Hundsangen sind online unternabu-hundsangen.de abrufbar. BA

Immer mehr exotische Tiere finden eine neue Heimat in den deutschen Fluren, Wäldern und GewässernFoto: Christoph Kopper

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Oliver Spielmann: Was passiert, wenn es keine Baumschutzsatzung gibt, kann man in aktueller Sache in Neuwied sehen. Hier wurden im Rahmen einer Schulhofumgestaltung 3 nachweislich verkehrssichere gesunde 100 Jahre alte...
  • Koblenzer Bürger: Die Forderung der FDP, die Baumschutzsatzung abzuschaffen, ist ein längst überfälliger Schritt gegen staatliche Überregulierung. Es ist widersprüchlich, Hauseigentümer auf dem eigenen Grund und Boden...
  • Oliver Spielmann: Was passiert, wenn es keine Baumschutzsatzung gibt, haben wir in aktueller Sache in Neuwied gesehen. Hier wurden an einer Schule im Rahmen einer Umgestaltung 3 einhundert Jahre alte nachweislich gesunde...
  • Boomerang : Seit 2011 eine Frau durch einen herabstürzenden Ast in d Rheinanlagen ums Leben kam will keiner mehr für die Sicherheit verantwortlich sein. Mit alten Bäumen ist es wie mit alten Menschen, die können weg und machen nur Arbeit.
  • Bernd Hilger: Und wann wird sie für den Verkehr freigegeben ?
Dauerauftrag 2026
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Dauerauftrag
Innovatives rund um Andernach
Zukunft trifft Tradition KW 10
Zukunft trifft Tradition KW 10
Empfohlene Artikel

Region. Die Sonne geht schon sichtbar später unter, einige Frühblüher strecken ihre Köpfchen bereits empor und die ersten Kraniche kommen aus den wärmeren Gefilden zu uns zurück. In den kommenden Wochen wird es vielerorts schon frühlingshaft mild. Denn auch wenn es noch mal kalt wird, bieten Nistkästen Vögeln und anderen Tieren wie Siebenschläfern oder sogar Fledermäusen einen warmen und geschützten Rückzugsort.

Weiterlesen

Montabaur. Es ist jedes Jahr wieder wie ein Wunder – nach den Wintertagen kommen die ersten Blüten. Die Pflanzen haben den Frost überstanden und überlebt. Aber wie machen sie das? Warum können sie die ersten sein – viel früher als die meisten anderen Blühpflanzen? Es ging also nicht nur um die Schönheit und Anmut der ersten Blüten im Jahr – es gab wieder echte Herausforderungen für den Naturforscher.

Weiterlesen

Region. . Jetzt ist es wieder soweit: der Spätwinter und das zeitige Frühjahr sind die beste Zeit, um das hochstämmige Kernobst (Apfel und Birne) der Streuobstwiesen zu schneiden. Als Kulturpflanzen brauchen diese Bäume einen regelmäßigen Schnitt. Das erhält ihre Gesundheit und Vitalität und sichert eine regelmäßige Ernte. Ein wenig in Vergessenheit geraten ist dabei die Notwendigkeit, Misteln in der Baumkrone zu entfernen.

Weiterlesen

Weitere Artikel

Mayen startet mit Traumwetter in den Frühling

Frühlingskirmes in Mayen: Ein Wochenende voller Genuss und Erlebnisse

Mayen. Ein traumhaftes Sonnenwetter läutete beim Frühjahrskirmeswochenende den ersehnten Frühling ein. So hatten sich das die vielen Hundert Besucher gewünscht und der Wettergott hatte nach dem nasskalten Winterwetter diesbezüglich tatsächlich ein Einsehen. Sehr zur Freude aller Anwesenden, die am verlängerten Wochenende einen Bummel entlang der Stände und Attraktionen sichtlich genossen.

Weiterlesen

Meckenheim. Zu einem folgenschweren Verkehrsunfall kam es am Samstagmorgen (07.03.2026) gegen 10:45 Uhr auf der Bonner Straße in Meckenheim. Zur Unfallzeit befuhr eine 68-jährige Autofahrerin die Meckenheimer Allee/Bonner Straße in Fahrtrichtung Rheinbach. Kurz vor der Kreuzung Gudenauer Allee/Bonner Straße beabsichtigte sie, nach links in eine Zufahrt abzubiegen und missachtete dabei die Vorfahrt eines entgegenkommenden Motorradfahrers, der die Bonner Straße in Fahrtrichtung Bonn befuhr.

Weiterlesen

Monatliche Anzeige
Daueranzeige
Kreishandwerkerschaft
Start in den Frühling
MAYA
Auftrag, Nr. AF2025.000354.0, März 2026
Zukunft trifft Tradition KW 10
+Hospimed
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0149#
Titel
Innovatives rund um Andernach
Slimbelly
Image Anzeige für Arno Reif
Stellenazeige ausgebildete Hauswirtschafter
Start in den Frühling Mayen
Anzeige zu Video „Dein Geld, Deine Regeln – so planst du smart für die Zukunft!“