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Wiederentdeckt: Die Lust am Selbermachen

Wiederentdeckt: Die Lust am Selbermachen

Viele haben heute die Lust am Handwerken und Basteln wieder für sich entdeckt. Foto: fotolia.com, © Robert Kneschke

07.12.2018 - 09:24

Basteln, Heimwerken, Handarbeiten – viele Menschen haben die Freude am Selbermachen wiederentdeckt. Die Möglichkeiten, sich kreativ zu entfalten sind riesig. Die notwendigen Werkzeuge und Materialien dazu kommen ganz unkompliziert aus Bastelläden oder Baumärkten wie Toom. Viele Geschäfte haben sich an die neue Lust am Werkeln eingestellt und ihr Sortiment darauf ausgeweitet.
Im Grunde können wir heute alles Erdenkliche kaufen. Selbst exotische Artikel aus fernen Ländern können binnen weniger Tage nach Hause geliefert werden. Das Besondere und Außergewöhnliche ist zur Normalität geworden. Nicht zuletzt deshalb haben selbstgemachte Dinge heute wieder einen größeren Stellenwert.


Vielfältige Möglichkeiten


Auch wer sich bisher für handwerklich nicht so geschickt einschätzte, findet bei der Fülle an unterschiedlichen Möglichkeiten einen einfachen Einstieg in die Welt des Do It Yourself (DIY). Beim Besuch im Baumarkt finden sich bereits Angebote oder Einsteigersets, die sich an Anfänger richten. Vom Renovierungspaket zum Aufhübschen alter Möbel über Bastelsets für Drachen bis hin zum Zubehör für selbstgestalteten Weihnachtsschmuck. Fachgeschäfte wie der Toom Baumarkt sind dafür eine gute Anlaufstelle. Während Heimwerker dort alle notwendigen Materialien und Werkzeuge bekommen, werden andere in Bastelgeschäften Stoff- oder Kurzwarenläden fündig. Gerade die unterschiedlichen Werkstoffe und die vielfältigen Be- und Verarbeitungsmöglichkeiten regen die Kreativität an. Selbermachen ist deshalb ein abwechslungsreiches Hobby, das eine große Bandbreite an Interessen abdecken kann und sich mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden an wirklich jeden richtet.


Ideen in allen Bereichen


Darüber hinaus erfreuen sich aber auch ganz alte Handwerks- und Handarbeitstechniken wieder besonders großer Beliebtheit. Laubsägearbeiten, Drechseln, Schnitzen, aber auch Nähen, Häkeln und Stricken sind angesagt wie nie. In vielen Orten und Gemeinden gibt es Kurse, um grundlegende Techniken etwa beim Stricken zu erlernen.
Neben einem inspirierenden Bummel durch die Fachgeschäfte findet man neue Ideen auch auf den zahlreichen Seiten im Internet. Für jede Kategorie gibt es hier inzwischen Portale, die ausführliche Anleitungen zur Verfügung stellen oder wo man sich mit gleichgesinnten über Details austauschen kann.

Wiederentdeckt: Die Lust am Selbermachen

Im Baumarkt finden sich viele kreative Ideen und Anleitungen für eigene Projekte. Foto: toom.de


DIY zur Weihnachtszeit


Besonders gerne werden wir zur Weihnachtszeit beim Selbermachen aktiv. Nicht nur Kindern, sondern auch Erwachsenen macht es Spaß, individuelle Dekoration herzustellen. Auf diese Weise lassen sich die eigenen vier Wände hübsch und vor allem ganz persönlich gestalten. Besonders hoch im Kurs stehen darüber hinaus selbstgemachte Geschenke. Statt etwas Gekauftem lässt sich damit eine ganz besondere Wertschätzung ausdrücken. Gleichzeitig wird der Geldbeutel geschont. Die Möglichkeiten sind auch hier sehr vielfältig, so dass sicher jeder einen Bereich findet, in dem er aktiv werden kann:

  • Selbstgemachtes aus der Küche: Plätzchen, Marmelade, Eingemachtes, aromatisierte Öle oder angesetzte Liköre – über eine Leckerei aus der Küche freut sich jeder.
  • Selbstgemachter Baumschmuck: Vor allem beim Basteln mit Kindern lassen sich individuelle kleine Kunstwerke erstellen und die Vorweihnachtszeit auf ganz besondere Weise gemeinsam verbringen.
  • Selbstgemachter Adventskalender: Statt der üblichen Kalender mit kleinen Schokotäfelchen kann man seinen Liebsten mit einem selbstgebastelten Exemplar das Warten auf das Weihnachtsfest versüßen. Auch hier finden sich viele kreative Ideen beim Stöbern im Baumarkt oder auf verschiedenen Internetportalen.
  • Selbstgemachte Grußkarten: Wer keine Lust auf die typischen Grußkarten aus dem Handel hat, kann hier mit wenig Aufwand etwas ganz Individuelles schaffen.


Kreatives Hobby als Ausgleich


Das Arbeiten mit den eigenen Händen ist in unserem Alltag für viele keine Selbstverständlichkeit mehr. Einige Berufsbilder werden immer mehr von der digitalen Welt beeinflusst. Auch in der Freizeit verbringen wir viel Zeit vor dem Bildschirm – sei es das Smartphone, der Fernseher oder der Computer. Basteln und Werken stellen dabei einen schönen Ausgleich dar. Hier können wir unserer Kreativität freien Lauf lassen. Sehr befriedigend ist zudem das Gefühl schöpferisch tätig zu sein und am Ende etwas Greifbares in den Händen halten zu können.
Die selbstgemachten Dinge haben dabei zudem eine ganz andere Qualität. Die Unikate heben sich positiv von der Massenware ab. Zudem kann auf diese Weise jeder einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Upcycling heißt hier das Schlagwort. Alte Möbel können beispielsweise durch einen neuen Anstrich wieder fitgemacht werden. Mit etwas Geschick lassen sich kaputte Dinge selbst reparieren und müssen nicht in die Mülltonne wandern.

Wiederentdeckt: Die Lust am Selbermachen

Mit etwas Geschick lassen sich alte Möbel wieder ansehnlich machen. Foto: toom.de


Förderung der Kreativität von Kindern


Auch die regionalen VHS-Stellen bekommen den Trend zum Selbermachen mit. Die Nachfrage nach Kursen im handwerklich-gestalterischen Bereich ist groß. Hier ist es auch möglich, etwas ausgefallenere Techniken auszuprobieren und zu erlernen. Wer mag, kann sich beim Gold- oder Silberschmieden, beim Korbflechten oder auch beim künstlerischen Bearbeiten von Stein oder Glas versuchen.
Eine besondere Stellung nimmt hier eine Weiterbildungsmöglichkeit für pädagogische Fachkräfte ein. „Pädagogischen Fachkraft für Atelier und Werkstatt – Kreativität in der Reggiopädagogik“ – so heißt das Fortbildungsprogramm. Ziel ist es, Pädagogen im kreativen Bereich zu schulen. Sie können Kinder bei ihrer kreativen Entwicklung künftig noch besser fördern und unterstützen.


DIY Events in der Region


Wie groß die Lust am Selbermachen ist, zeigt sich unter anderem an verschiedenen Events, die zu diesem Thema auch bei uns in der Region entstanden sind. Auf verschiedenen Märkten können selbst hergestellte Produkte und Basteleien erstanden werden. Manche dieser Veranstaltungen verfolgen dabei auch noch einen karitativen Zweck.

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Kommentare
juergen mueller:
Das ist alles bekannt Herr Altmaier. Dazu bedarf es keiner Aufklärung. Im Gegenteil, Ihre Argumentation, Bäume seien wichtig für ein gesundes Stadtklima, mutet schon grotesk an und ich empfinde es als eine Verarschung sowie Beleidigung der Intelligenz eines jeden, der sich für Umweltschutz/Klimawandel interessiert, angesichts der Tatsache, dass die Stadt in den letzten Jahrzehnten alles dafür getan hat, Koblenz innerstädtisch zu einer Beton- u. Steinwüste verkommen zu lassen. Beispiele dafür kann ich Ihnen gerne benennen. Der Baum ist KEIN Freund der Stadt.

„Das wird man wohl noch sagen dürfen“

Uwe Klasen:
Soweit hat es die „politische Korrektheit“ gebracht, dass, mit Bezug auf Artikel 5 GG, Menschen solch einen Satz „Das wird man wohl noch sagen dürfen“ ihrer Meinung anfügen oder vorstellen müssen, um ihre eigenen Standpunkt zu rechtfertigen! Anstatt zuzuhören, den anderen und seine Ansicht ernst zu nehmen und auf Augenhöhe, ohne Einschränkungen, zu diskutieren, werden gerade derzeit Menschen, die anderer Meinung sind als die sogenannte, „Mainstreammeinung“ vorschnell in die rechte Ecke verortet oder noch schlimmer dargestellt, diffamiert und Ausgegrenzt, egal welcher politischer Couleur diese Personen anhängen. Die ist absolut Undemokratisch und gehört eher in diktatorische Regierungsformen!

Halbheiten groß geschrieben

juergen mueller:
Der Ratsbeschluss steht - wenn auch nach Meinung der beiden "Sozialdemokraten", von denen einer im Stadtrat sitzt, die Entscheidung unverständlich ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das der im Stadtrat vertretene "Ratsmitglied-Duo" gegenteiliger Meinung gewesen ist. Im Nachhinein von Halbwahrheiten zu sprechen und obendrein hinaus zu posaunen:"WIR machen keine halben Fußgängerzonen" ist kontraproduktiv und offenbart eine Selbstüberschätzung, die nicht der Wirklichkeit entspricht.WIR sind erst einmal nichts und wenn WIR im Stadtrat für UNSERE Vorstellungen keine Mehrheit bekommen, dann bleibt es bei dem NICHTS.
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