Blaulicht | 18.10.2023

Freiwillige Feuerwehr Puderbach im Einsatz im Wochenendhausgebiet Hölderstein

Zimmerbrand weitete sich aus

Die Wasserversorgung war auch dank der Tanklöschfahrzeuge sichergestellt.  Foto: Feuerwehr VG Puderbach/Wolfgang Tischler

Döttesfeld. Die Freiwillige Feuerwehr Puderbach wurde am 16. Oktober um 19.13 Uhr von der Leitstelle Montabaur zu einem Zimmerbrand in Döttesfeld-Breitscheid im Wochenendhausgebiet Hölderstein alarmiert. Die ersten eintreffenden Einsatzkräfte bestätigten die Meldung und stellten eine starke Rauchentwicklung im Obergeschoss des Hauses fest. Die Bewohnerin des Untergeschosses konnte sich selbstständig ins Freie retten. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Der Regelrettungsdienst wurde während des Einsatzes vom DRK-Ortsverband Puderbach abgelöst.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung und der Ausbreitung des Brandes forderte der Wehrleiter Alexander Neuer die Feuerwehren Raubach und Oberlahr an. Der Brand konnte durch den Innenangriff mit zwei Trupps und einem gleichzeitigen Außenangriff schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die Wasserversorgung war dank der Tanklöschfahrzeuge gesichert. Schwierigkeiten bereiteten die engen Zufahrtsstraßen, die keinen Platz für Begegnungsverkehr und wenig Raum für den Durchgang der Einsatzkräfte boten.

Die Löscharbeiten, einschließlich der Nachlöscharbeiten, dauerten bis 23.30 Uhr an. Es mussten verschiedene Deckenverkleidungen geöffnet werden, um alle Glutnester erreichen zu können. Zudem musste das Dach geöffnet werden, um mögliche unentdeckte Brandherde zu finden. Insgesamt waren 76 Einsatzkräfte der Feuerwehren vor Ort, darunter 35 Atemschutzgeräteträger, die aufgrund der starken Rauchentwicklung erforderlich waren. Verbandsbürgermeister Volker Mendel war ebenfalls vor Ort und informierte sich über den Einsatz.

Die Polizei Straßenhaus war mit vier Einsatzkräften vor Ort, um sich ein erstes Bild von der Lage zu machen. Die Brandursache und die Höhe des Schadens werden nun von den Brandermittlern untersucht. Das Haus ist derzeit nicht bewohnbar. BA

Die Wasserversorgung war auch dank der Tanklöschfahrzeuge sichergestellt. Foto: Feuerwehr VG Puderbach/Wolfgang Tischler

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  • Betroffener: Wiedermal ein Totalversagen der Justiz und es werden Täter geschützt ! Inzwischen darf man sich wirklich fragen ob diese Justiz überhaupt noch der Gerechtigkeit und dem Volk dient oder einfach nur noch die Politiker zu schützen versucht !
  • Ingo Materne: Der Artikel überzieht aus meiner Sicht deutlich. Ja: Lärm, Schattenwurf und konkrete Abstände müssen im Genehmigungsverfahren sauber geprüft werden. Aber aus der aktuellen Studienlage lässt sich keine...
  • Michael Krah: Also stehen demnächst außer E Scooter auch Stühle in der Gegend rum. Man hätte auch einfach ein paar Bänke aufstellen können.
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