Politik | 16.03.2026

Nahversorgung Oberbieber

Neues Nahversorgungszentrum Oberbieber stärkt lokale Versorgung nachhaltig

Lars und Rolf Löhmar erläutern den Mitgliedern der Bündnisfraktionen die Konzeption und die Umbaumaßnahmen für den neuen Tante Enso Markt in Oberbieber

Das neue Nahversorgungszentrum in Oberbieber mit dem genossenschaftlichen Supermarkt „Tante Enso“ entwickelt sich schnell. Die lokale Politik lobt das Engagement der Bürger und kritisiert gleichzeitig geplante Einschränkungen aus Mainz. Die Eröffnung im Sommer wird mit Zuversicht erwartet.

Oberbieber. Das neue Nahversorgungszentrum in Oberbieber rund um den genossenschaftlichen Supermarkt „Tante Enso“ mit der Bäckerei Lutz und der Metzgerei Muscheid nimmt sichtbar Gestalt an.

Vertreter des Neuwieder Bündnisses aus CDU, Bündnis 90/Die Grünen, FWG, BSW und FDP haben sich bei einem Rundgang durch die Baustelle über den aktuellen Stand der Umbauarbeiten informiert – und zeigen sich beeindruckt vom Tempo der Umsetzung.

Lars Löhmar, der als Eigentümer des Gebäudes für den umfassenden Umbau verantwortlich ist, erläuterte gemeinsam mit Rolf Löhmar und Bauleiter Paul Lachmann die aktuellen Baufortschritte und Planungen. Neben einer notwendigen Kernsanierung entsteht ein neuer Haupteingang vom Parkplatz aus, außerdem neue Räumlichkeiten für Bäckerei und Metzgerei. Geplant ist ein heller, moderner Markt mit einem breiten Angebot. Ergänzt werden soll das Konzept durch einen Mittagstisch sowie ein Café mit Außengastronomie.

Politische Unterstützung und Kritik an landesweiten Regelungen

Die Sprecher der fünf Bündnisfraktionen – Martin Hahn (CDU), Regine Wilke (Bündnis 90/Die Grünen), Dietrich Rühle (FDP), Lars Ebert (FWG) und Tobias Härtling (BSW) – zeigten sich nach dem Rundgang beeindruckt vom Baufortschritt und dem Engagement der Beteiligten: „Hier entsteht mit großem Einsatz vieler Akteure ein modernes Nahversorgungszentrum für Oberbieber. Das Projekt zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn Bürgerschaft, lokale Unternehmer und Politik gemeinsam an einem Strang ziehen.“

Mit Blick auf die landespolitische Diskussion über mögliche Einschränkungen für solche Konzepte erklärten die Sprecher weiter: „Wir unterstützen das Konzept von Lars Löhmar und Tante Enso ausdrücklich. Umso irritierender war es, dass aus der SPD-geführten Landesregierung in Mainz zwischenzeitlich Regelungen diskutiert wurden, die Märkte dieser Art mit einer Beschränkung auf 150 Quadratmeter massiv erschwert hätten.“

Zuversichtliche Prognosen für Eröffnung trotz Herausforderungen

Zwischenzeitlich hatte es deshalb Befürchtungen gegeben, der Markt könne möglicherweise nicht wie geplant betrieben werden. Nach dem Rundgang auf der Baustelle zeigte sich das Neuwieder Bündnis jedoch zuversichtlich, dass einer geplanten Eröffnung im Sommer nichts im Wege steht.

Die Oberbieberer Stadträte Nina Gross und Jörg Röder betonen die besondere Bedeutung des Projekts für den Stadtteil: „Was wir hier in Oberbieber gemeinsam auf den Weg gebracht haben, ist wirklich einzigartig. Mit mehr als 1.300 Genossenschaftsanteilen wurde die erforderliche Marke von 800 Anteilen deutlich übertroffen. Und mit Lars Löhmar haben wir einen echten Macher, der diese Chance für Oberbieber ergriffen hat und ein Versorgungs-zentrum schafft, von dem wir begeistert sein können. Davon werden sicher nicht nur die Oberbieberer profitieren.“

Neben dem eigentlichen Einkaufsmarkt „Tante Enzo“ werden Bäcker Lutz und die Metzgerei Muscheid Platz im neuen Einkaufszentrum finden.

Neben dem eigentlichen Einkaufsmarkt „Tante Enzo“ werden Bäcker Lutz und die Metzgerei Muscheid Platz im neuen Einkaufszentrum finden. Foto: Frank Nink

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Lars und Rolf Löhmar erläutern den Mitgliedern der Bündnisfraktionen die Konzeption und die Umbaumaßnahmen für den neuen Tante Enso Markt in Oberbieber Foto: Martin Hahn

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