Politik | 27.03.2026

Schneller Bau in Neuwied

Neuwied: Neue Veranstaltungshalle Deichherz in nur acht Monaten fertiggestellt

Vertreter der Bündnisfraktionen zeigen sich beeindruckt von der neuen Veranstaltungshalle. Michael Krose (SWN) erläuterte gemeinsam mit dem Errichter der Halle Herrn Becker die Konzeption, Bauweise und die Nutzungsmöglichkeiten

In Neuwied entstand in nur acht Monaten das neue Deichherz mit rund 600 Sitzplätzen und vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten für Kultur und Vereine. Das Projekt setzt ein Zeichen gegen Bürokratie und zeigt erfolgreiche Zusammenarbeit von Stadtwerken und Verwaltung.

Neuwied. In nur acht Monaten Bauzeit ist in Neuwied eine neue Veranstaltungshalle entstanden: das „Deichherz“. Der Name knüpft bewusst an den Neuwieder Deich an, der die Stadt seit jeher vor Hochwasser schützt und bildet das Pendant zur „Deichwelle“ die in den letzten 2 Jahren ebenfalls durch die SWN ausgebaut modernisiert und erweitert wurde.

Mit Kosten von rund zwei Millionen Euro und einer Kapazität von etwa 600 Sitzplätzen bietet das „Deichherz“ künftig Raum für Kulturveranstaltungen, Vereinsaktivitäten und gesellschaftliche Events. Neben der eigentlichen Halle verfügt das Gebäude über ein großzügiges Foyer sowie einen Cateringbereich.

Bei einem gemeinsamen Ortstermin überzeugten sich die Vertreter des Stadtratsbündnisses aus CDU, FWG, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und BSW vom Baufortschritt und der Qualität der neuen Halle. Martin Hahn (CDU), Regine Wilke (Bündnis 90/Die Grünen), Tobias Härtling (BSW), Lars Ebert (FWG) und Dr. Dietrich Rühle (FDP) freuen sich sehr darüber, dass dieses aus der Not der Schließung des Heimathauses geborene Lösung ein echtes Highlight geworden ist: „Mit dem Deichherz ist es uns gelungen, in sehr kurzer Zeit eine moderne und leistungsfähige Veranstaltungshalle für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt zu schaffen. Gerade vor dem Hintergrund zunehmend komplexer Genehmigungsverfahren und wachsender bürokratischer Anforderungen ist dieses Projekt ein starkes Signal: Wenn Politik, Verwaltung und kommunale Unternehmen gemeinsam an einem Strang ziehen, können wir auch heute noch schnell und pragmatisch Lösungen umsetzen – zum Nutzen unserer Vereine, der Kultur und der gesamten Stadtgesellschaft.“

Erfolgreiche Zusammenarbeit von Stadtwerken und Stadtverwaltung möglich machte schnellen Bau

Umgesetzt wurde das Projekt von den Stadtwerken Neuwied in enger Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung. SWN Geschäftsführer Stefan Herschbach zeigt sich hocherfreut über den Verlauf der Baumaßnahme: „Die Fertigstellung in nur acht Monaten ist das Ergebnis einer außergewöhnlich guten Zusammenarbeit und eines hohen Engagements aller Beteiligten. Das Deichherz zeigt, was möglich ist, wenn klare Ziele definiert werden und alle Beteiligten lösungsorientiert zusammenarbeiten.“

Die neue Halle ist dabei nicht nur als Alternative zum Heimathaus gedacht, sondern kann, so die Bündnissprecher, „auch als Modell für zukünftige Bauprojekte dienen. Durch ihre modulare und serielle Bauweise werden wir konkret erarbeiten, wie sie als Blaupause für weitere Sport-, Kultur- oder Veranstaltungshallen dienen kann.“

Bedeutung des Projekts als Vorbild und Zeichen kommunaler Handlungsfähigkeit

Das Projekt wird von den Beteiligten zugleich als Beleg für die Handlungsfähigkeit auf kommunaler Ebene gewertet. Auch unter anspruchsvollen Rahmenbedingungen mit umfangreichen Abstimmungen und Verfahren sei es gelungen, Planung und Umsetzung in kurzer Zeit erfolgreich abzuschließen.

„Ein besonderer Dank gilt den beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtwerke Neuwied, der Stadtverwaltung, dem verantwortlichen Architekten und der Errichterfirma, die mit ihrem Engagement und ihrer Leistungsbereitschaft maßgeblich zum Gelingen dieses Projekts beigetragen haben.“

Die offizielle Eröffnung des „Deichherz“ ist in den kommenden Wochen geplant

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Vertreter der Bündnisfraktionen zeigen sich beeindruckt von der neuen Veranstaltungshalle. Michael Krose (SWN) erläuterte gemeinsam mit dem Errichter der Halle Herrn Becker die Konzeption, Bauweise und die Nutzungsmöglichkeiten Foto: Jörg Niebergall

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