Politik | 10.09.2018, 09:42 Uhr

Petition von Conrad Lunar und Martin Hahn hat das Etappenziel erreicht

1.000 Unterschriften gegen den Gestank in Neuwied

Die Petition von Conrad Lunar (li.) und Martin Hahn kann weiterhin unterzeichnet werden.Privat
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Neuwied. „Wir haben uns das eigene Ziel von 1.000 Unterschriften innerhalb von vier Wochen gesetzt und können nach zwei Wochen erfreut melden, dass dieses Ziel bereits überschritten wurde“, zeigen sich die beiden Petenten Martin Hahn und Conrad Lunar zufrieden über das große Interesse sowie die Unterstützung für ihre Petition gegen den Gestank im Neuwieder Industriegebiet Distelfeld.

„Es hat in den vergangenen Tagen immer wieder extreme Geruchsbelästigungen gegeben, die zeigen, dass unser Problem in Neuwied weiter anhält“, konstatiert CDU-Fraktionsvorsitzender Martin Hahn und der stellvertretende Vorsitzende des SPD-Stadtverbandes Neuwied, Conrad Lunar berichtet: „Die Menschen im Distelfeld und zahlreichen Stadtteilen sind von dem Gestank betroffen, das wird in der großen Unterstützung unserer Petition deutlich.“ Hahn und Lunar haben neben der Online-Werbung auch an zwei Samstagen Unterschriften im Ringmarkt sowie auf dem Neuwieder Luisenplatz gesammelt. „Die betroffenen Bürger kamen ganz von alleine auf uns zu und wollten ihre Unterschriften leisten“, berichtet Martin Hahn, der die SGD Nord und dessen Präsidenten Dr. Ulrich Kleemann wiederholt zum nachhaltigen Handeln auffordert.

Die Petition www.openpetition.de/schlussmitdemgestank richtet sich an das rheinland-pfälzische Umweltministerium als übergeordnete Behörde der SGD Nord. Die Petenten hoffen, dass das Ministerium die SGD Nord zu den notwendigen Messungen verpflichtet, um dem mutmaßlichen Verursacher SUEZ die Geruchsbelästigungen schriftlich nachzuweisen. „Es ist nicht erklärbar, warum die SGD Nord in der vergangenen Woche bei den wiederholten Meldungen von Geruchsbelästigungen, wieder keine Messungen angeordnet sowie durchgeführt hat“, zeigt sich Conrad Lunar mit Unverständnis. Lunar und Hahn werden jetzt Kontakt zum Umweltministerium RLP aufnehmen, um die Unterschriften zu überreichen. Die Petition läuft währenddessen noch weiter und es können weiterhin Unterschriften eingereicht werden. „Die zuständigen Behörden in Koblenz und Mainz können sich vor über 1.000 Bürgerinnen und Bürgern nicht einfach wegducken“, unterstreichen Conrad Lunar und Martin Hahn.

Pressemitteilung

Conrad Lunar, Martin Hahn

Die Petition von Conrad Lunar (li.) und Martin Hahn kann weiterhin unterzeichnet werden.Foto: Privat

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