Politik | 20.11.2025

Nach überwältigendem Wahlerfolg Ernennung zum Landrat für die nächsten acht Jahre – „Gemeinsam die Zukunft bauen“

Achim Hallerbach führt den Landkreis Neuwied für die kommenden acht Jahre

Zu den ersten Gratulantinnen und Gratulanten von Achim Hallerbach nach dessen erneuter Ernennung als Landrat bis zum Jahr 2033 zählten Ehefrau Ute und Tochter Pia sowie der 1. Kreisbeigeordnete Phillip Rasbach, die ehrenamtlichen Beigeordneten Pierre Fischer und Birgit Haas und Büroleiterin Diana Wonka.Foto: Olga Krapivina

Kreis Neuwied. Was der damals 51-jährige Barack Obama mit „Four more years“ nach seiner erneuten Wahl zum US-Präsidenten im Jahr 2012 erleichtert twitterte, konnte Landrat Achim Hallerbach in diesem Jahr locker verdoppeln. Mit eindrucksvollen 86,5 Prozent hatten die Bürgerinnen und Bürger den Amtsinhaber im April in eine zweite Amtszeit gewählt.

Jetzt wurde Achim Hallerbach in der Wiedparkhalle in Neustadt/Wied im Rahmen einer Kreistagssitzung vom 1.Kreisbeigeordneten Phillip Rasbach für weitere acht Jahre zum Landrat des Landkreises Neuwied ernannt.

„Das überwältigende Ergebnis meiner Wiederwahl ist zunächst Anlass für Demut und Dankbarkeit. Darüber hinaus motiviert mich das Wählervotum noch mehr, unseren erfolgreichen und attraktiven Landkreis in den kommenden acht Jahren zukunftsweisend und auf einer stabilen Basis weiter zu positionieren“, sagte Landrat Achim Hallerbach in einer ersten Reaktion: „Mein erklärtes Ziel bleibt der Einklang von Verwaltung und Gestaltung sowie die Synthese von Sicherheit und Fortschritt.“

Mit diesem Credo ist es Achim Hallerbach bereits in der ersten Amtsperiode gelungen, den Landkreis Neuwied zu einem der wirtschaftsstärksten Landkreise in Rheinland-Pfalz mit breiter Angebots-Streuung zu modellieren, in dem Global Player und Hidden Champions ebenso erfolgreich wirken wie Familienunternehmen. Zudem weist auch der aktuelle Nachtragshaushalt 2025 im Gegensatz zu den meisten Kreishaushalten im Land positive Zahlen aus. Allerdings hatte der alte und neue Kreis-Chef in seiner nachfolgenden Ansprache auch die nie kalkulierbaren Herausforderungen wie zu Beginn seiner ersten Amtszeit im Blick, nachdem er zum 1. Januar 2018 offiziell die Geschicke des Landkreises an Rhein, Wied und Westerwald übernommen hatte.

Damals war Achim Hallerbach durch die Corona-Pandemie und den Krieg gegen die Ukraine sowie die Flüchtlings-Bewegungen, die Ahr-Flut-Katastrophe und die Energie-Mangellage zusätzlich als Krisenmanager und nicht selten ebenfalls als „Blitzableiter“ gefragt. Bewährungs-Prüfungen, die der Landrat gemeinsam mit Kreistag, kommunalen Spitzen und Verwaltung nicht nur zu schultern-, sondern auch zu meistern wusste.

„Wir sind gestärkt aus mancherlei Krisen hervorgegangen und haben zugleich gelernt. Vorausschauend haben wir gemeinsam vieles geschaffen“, fasste der frisch wiederernannte Landrat zusammen, was Phillip Rasbach und CDU-Fraktionsführer Michael Christ in ihren Würdigungen unisono konkretisierten: die zeitgemäße Positionierung der Abfallwirtschaft, das flankierende Management zur Sicherung der medizinischen Versorgung, die Weiterentwicklung von Kitas und Schulen, die Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Digitalisierung und sowie die zielführenden Verhandlungen beim Bonn-Berlin-Gesetz. „Auf der Grundlage des bislang erfolgreichen gemeinsamen Wirkens bin ich davon überzeugt, dass wir zusammen auch künftig vieles auf einen guten Weg bringen werden. Die Herausforderungen bleiben, doch wir sind gewappnet“, betonte Landrat Achim Hallerbach und nannte mit dem Katastrophenschutz, der Krisenvorsorge, der Cyber-Security und dem Zivilschutz sogleich konkrete Handlungsfelder. Kernbotschaft: in einem weiterhin starken Landkreis sollen die Menschen sich gut und sicher fühlen können.

Was es im Einzelnen heißt, Lebensqualität und Wohlbefinden zu optimieren, findet sich in sechs Schwerpunkten einer inoffiziellen „Agenda 2033“ zusammengefasst, die sich Landrat Hallerbach selbst als Leitfaden für die kommenden acht Jahren vorgegeben hat:

•Stärkung der regionalen Wirtschaft in einem gesunden Branchenmix mit Schaffung entsprechender Rahmenbedingungen,

•Forcierung der interkommunalen Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg am „Mittelrhein 2.0.“,

•Aufbau eines Anwendungszentrums für Robotik und KI,

•Fokussierung auf beste Bildungs- und Ausbildungschancen mit bedarfsgerechtem Kita-Ausbau, frühen Hilfen und zukunftsweisenden Schulen,

•Zielgerichtete Investition der Fördermittel aus dem Sondervermögen des Bundes in Schulen, Kitas, Straßen und die klimafreundliche Gestaltung der Kreis-Immobilien,

•Sicherstellung der ambulanten medizinischen Versorgung.

Um eine solche Politik auf stabilem Fundament und mit Perspektive entsprechend gestalten zu können, hatte sich Landrat Achim Hallerbach unmittelbar nach seiner erneuten Ernennung mit einem eindringlichen Appell an den Kreistag und die Bürgermeister vor Ort gewendet:

„Lassen Sie uns gemeinsam um die besten Lösungen ringen. Im fairen und offenen Diskurs - getragen von einem gemeinschaftlichen Geist und einem tiefen demokratischen Verständnis und unterstützt von unserer Verwaltung, auf die wir uns verlassen können.“

Zugleich versprach Achim Hallerbach, sein Amt als Landrat auch weiterhin mit Respekt und Demut vor der Aufgabe, vor allem aber mit Leidenschaft, ganzer Kraft und Verlässlichkeit ausüben zu wollen: „Bauen wir gemeinsam weiter an einer guten Zukunft für unseren schönen Landkreis Neuwied, der unendlich viel zu bieten hat. Nutzen wir die Möglichkeiten!“

Pressemitteilung Kreisverwaltung Neuwied

Zu den ersten Gratulantinnen und Gratulanten von Achim Hallerbach nach dessen erneuter Ernennung als Landrat bis zum Jahr 2033 zählten Ehefrau Ute und Tochter Pia sowie der 1. Kreisbeigeordnete Phillip Rasbach, die ehrenamtlichen Beigeordneten Pierre Fischer und Birgit Haas und Büroleiterin Diana Wonka. Foto: Olga Krapivina

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Hans Peter Wolf: Der Bambini-Prinz Emil Lichtenberg fehlt leider im Text.
  • Anne: Ein Faustschlag mitten ins Gesicht und ein Dolchstoß mitten ins Herz aller Flutopfer…nicht nur der Toten und deren Angehörigen und Freunden, sondern insbesondere der unzählig vielen traumatisierten Menschen...
  • Betroffener: Wiedermal ein Totalversagen der Justiz und es werden Täter geschützt ! Inzwischen darf man sich wirklich fragen ob diese Justiz überhaupt noch der Gerechtigkeit und dem Volk dient oder einfach nur noch die Politiker zu schützen versucht !
  • Anne: Es ist das kalte Grauen. Wahrscheinlich denkt sich der Täter in Anlehnung an den Mordprozeß im Fall Anna K. aus Gimmigen mit einem ähnlich milden Urteil davon zu kommen. In was für einer Zeit leben wir...
Dauerauftrag 2026
Sonderseite Jshn Eleven
Dillemarkt 1. Anzeige
Feuerwehrfest in Heimersheim
Sonderseite Jahn Eleven
Feuerwehrfest in Heimersheim
sprudelndes Sinzig
Empfohlene Artikel
Der marode Zustand der L 83 ist in Kempenich Dauerthema.  Foto: Jochen Seifert
400

Der Artikel zeigt deutlich das Dilemma mit der Sanierung von Landes- und Kreisstraßen im Kreis Ahrweiler. Dem LBM ist der Zustand der L 83 von der K 18 bis nach Kempenich bekannt – das freut mich. Offensichtlich nicht bekannt ist der miserable und verkehrsgefährdende tatsächliche Zustand, denn dann hätte man die Straßen längst saniert. Der benannte Abschnitt der L 83 stand schon im Investitionsplan Landesstraßen der Landesregierung von 2019 – 2023 mit insgesamt 1,934 Millionen Euro.

Weiterlesen

Flutschäden im Juli 2021.  Foto: ROB
2262

Als Bürger dieses Landkreises fühle ich mich nicht gut beraten und auch nicht sonderlich beschützt, wenn man beim lesen des Artikels, in dem der Leiter der Stabsstelle Brand- und Katastrophenschutz im Kreis Ahrweiler Stellung bezieht. Man könnte den Eindruck erhalten, dass die PR-Maßnahme der Verwaltung auf jeden Fall eines bewirken soll – und zwar zu Beschwichtigen. In dem Artikel war besonders und in erstaunlicher Weise zu erfahren, was alles nicht geht oder länger dauern wird.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Rock am Ring 2026: Riesen-Überraschung für die Fans!
3070

Mit diesem Star-Gast hätte wohl niemand gerechnet:

Rock am Ring 2026: Riesen-Überraschung für die Fans!

Nürburgring. Mit dieser Begegnung hatten wohl die wenigsten Festivalbesucher gerechnet: Mitten im Trubel von Rock am Ring 2026 tauchten plötzlich Robert Geiss und Carmen Geiss auf. Das prominente TV-Ehepaar sorgte damit für eine echte Überraschung auf dem Gelände am Nürburgring.

Weiterlesen

Rock am Ring 2026: Mehnersmoos rockt den Ring!
1008

Am Ring geht es weiter im Programm:

Rock am Ring 2026: Mehnersmoos rockt den Ring!

Nürburgring. Mehnersmoos ist ein deutsches Rap-Duo aus Frankfurt am Main. Die Gruppe besteht aus den Rappern Frederik Moos und Tobias Mehner. Der Bandname setzt sich aus ihren Nachnamen „Mehner“ und „Moos“ zusammen.

Weiterlesen

Jörg Schweiss
Titelanzeige
Wir helfen im Trauerfall
Azubispots Koblenz
Azubispots Koblenz
Sonderseite Jahn Eleven
Kooperation
Veranstaltungsanzeige
Sprudelndes Sinzig
First Friday Anzeige Mai
neue Heizung?
Sonderseite Jah  Eleven
Titel
Anzeige LebensArt Bad Neuenahr 2026
Stellenanzeige Umwelttechnologe
Feuerwehrfest in Heimersheim
Rückseite
SpruSi