Politik | 09.09.2019

Klima-Bündnis „Allianza del Clima“

AfD-Fraktion im Kreistag Ahrweiler lehnt Beitritt zum Klima-Bündnis ab

Ahrweiler. Bündnisse stellen den Beteiligten einen Mehrwert in Aussicht. Mit dem Eintritt in ein Bündnis sind aber auch zugleich Verpflichtungen verbunden, die bindend sind. Vor diesem Hintergrund hat die AfD-Fraktion im Kreistag Ahrweiler zur Frage des Beitritts in das Klima-Bündnis „Allianza del Clima“ beraten. Der Eintritt in das Bündnis bietet z.B. Zugang zu einem umfassenden Netzwerk und Erfahrungsaustausch mit anderen Kommunen. Der Eintritt in dieses Bündnis verpflichtet aber zugleich, bestimmte „Klimaziele“ einzuhalten. Diese Verpflichtung ist der Kreis- und Umweltausschuss in seiner Sitzung, gegen die Stimme der AfD-Fraktion eingegangen. Dazu der Fraktionsvorsitzende Dr. rer.nat. Johannes Hüdepohl: Die Ursachen für die abwechselnden Heiß- und Kaltperioden der letzten Jahrtausende werden in der Fachwissenschaft nach wie vor sehr kontrovers diskutiert: Wissenschaftler, die dem Weltklimarat zuarbeiten, meinen, der industrielle CO2 Ausstoß sei die Ursache für die aktuelle Warmperiode. Eine Vielzahl anderer Wissenschaftler ist überzeugt, dass die wechselnde Aktivität der Sonne das Klima maßgeblich beeinflusst und zu Veränderungen führt. Dies überzeugt, denn in den vergangenen Jahrhunderten gab es keine nennenswerten industriellen CO2-Emissionen, die Ursache der periodisch auftretenden Warm- und Kaltperioden hätten sein können. Dieser wissenschaftlichen Sicht hat sich die AfD angeschlossen. Sie sieht daher keine Grundlage einem Bündnis beizutreten, dass inhaltlich v.a. mit einer Selbstverpflichtung zur Reduktion von CO2- Emissionen verbunden ist. Auf den Kreis Ahrweiler bezogen, wäre – selbst wenn man der Linie des Weltklimarates hypothetisch folgen würde - der Beitrag der CO2 Einsparung und die so erzielte „Klimawirkung“ übrigens nahezu unmessbar gering; der Beitritt ist reine Symbolpolitik. Für den Geldbeutel der Bürgerinnen und Bürger sowie der Unternehmen im Kreis Ahrweiler hingegen wird der Beitritt aber sicher keine Symbolik bleiben: Energie wird künftig wohl noch teurer werden, wozu bislang alle Maßnahmen rund um die ineffiziente „Energiewende“ und dem neuerdings als „Klimawende“ (O-Ton Olaf Scholz, SPD) bezeichneten „Klimaschutz“ geführt haben. Beide „Wenden“ sorgen für stark steigende Strompreise, mindern erheblich die Netzstabilität und setzen die Versorgungssicherheit inzwischen spürbar herab. Inzwischen werden weitere Einschränkungen unter dem Primat des „Klimaschutzes“ gefordert: So leistet inzwischen nach den Vorstellungen von Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) das Trinken von Leitungs- an Stelle von Mineralwasser auch seinen Beitrag zum Klimaschutz (wie auch zum Umweltschutz) und sie ruft dazu auf, verstärkt Leitungswasser zu trinken. Diesen Aufruf kritisieren die im Kreis ansässigen Betreiber der Mineralbrunnen aktuell massiv. Zurecht. Fällt dieser Aufruf auf fruchtbaren Boden, droht ohne Not die Gefährdung von Arbeitsplätzen als Folge wirtschaftlicher Einbußen. Die Bundesumweltministerin müsste ihren Aufruf eigentlich auf alle industriell hergestellten Getränke (Bier, Wein, Limonade, Saft, usw.) erweitern. Denn diese Getränke weisen produktionsbedingt einen erheblich höheren „CO2 – Fußabdruck“ auf und wären somit noch „Klimaschädlicher“ als die „Herstellung“ von Mineralwasser und gehörten nach ihrer Logik eigentlich verboten (wie dem demnächst wohl Ölheizungen). Pressemitteilung der

AfD-Fraktion im Kreistag Ahrweiler

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
12.09.201916:55 Uhr
juergen mueller

Hervorragende Arbeit?Richtig ist,daß die Ursachen für den Klimawandel kontrovers diskutiert werden u.dass er Geld kosten wird - warum auch nicht,denn auch wir tragen die Schuld daran.Falsch ist,dass es in den vergangenen Jahrhunderten keine nennenswerten industriellen CO2-Emissionen gegeben habe.Warum?Weil sich kein Mensch dafür interessiert hat,da die Welt zu diesem Zeitpunkt noch in Ordnung war,man seine 4 Jahreszeiten mit angemessenen Temperaturen hatte,Natur u.Umwelt in Ordnung waren,man noch durchatmen konnte - was wir heutzutage nicht mehr haben.WER hat`s mit verschuldet?Der MENSCH.Die AfD sucht sich doch immer die Themen aus,die den Nerv der Bevölkerung treffen,insbesondere den Geldbeutel.Dahinter steckt Kalkül u.zwar hinterfotziges.Die Klimahysterie mag übertrieben sein,aber wir haben nun einmal dieses Problem,was nicht mit Nichtstun u.hintergründigem Geschwätz aus der Welt zu schaffen ist.Unsere geänderten Lebensgrundlagen schaden unserer Umwelt.Daran tragen wir Mitschuld.

10.09.201907:43 Uhr
Martin Esser

Hervorragende Arbeit Herr Kallweit. Es wird Zeit, dass die AfD auch im Kreis Ahrweiler einen Gegenpol zur derzeitigen Klimahysterie setzt.

Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Ein CDU-Mitglied aus Koblenz: Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Wahl! Ich wünsche Ihnen viel Kraft für diese neue Herausforderung! Sie haben uns heute auf dem CDU-Kreistag mit Ihrem „Feuer in den Augen“ voll überzeugt!
  • Boomerang : Ein Problem unserer modernen inclusions Gesellschaft. Einer der die Bestimmungen nicht kennt oder der sie nicht akzeptiert fängt damit an und viele andere folgen dem Negativbeispiel. Abhilfe - Videoüberwachung mit Gesichtserkennung.
  • Peter Heinrichs : Ein sehr ausführlicher Bericht über eine so wunderbare Sache. Ich bin sehr stolz auf meine Tochter Anna Fraser.
Dauerauftrag
Karneval Ettringen 2026
Kostenfreie Anzeige Helene Theis
 OMG174936/0
Kostenfreie Anzeige Ursula Mohr-Göggertz
Stellenanzeige
Anzeige Deko Sale
Stellenanzeige Sachbearbeiterin
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel

Beim Eintreffen der Rettungskräfte hatte ein Kaminfeuer bereits auf alte Holzbalken übergegriffen

27.01.: Schnelles Eingreifen der Feuerwehr verhindert Großbrand

Bonn. Am Dienstagabend ereignete sich in der Bonner Heerstraße ein ausgedehnter Kaminbrand. Gegen 21:40 Uhr informierten die Eigentümer des betroffenen Gebäudes die Leitstelle von Feuerwehr und Rettungsdienst über das Brandereignis. In ihrer Notrufmeldung schilderten sie, dass Brandrauch durch die Etagendecken dringe.

Weiterlesen

Ewig Junge Möhnen Plaidt

Treffen an Schwerdonnerstag

Plaidt. Die Ewig Junge Möhnen Plaidt planen ein weiteres Treffen am Schwerdonnerstag, dem 12.02.26. Ziel ist es, den Kontakt untereinander nicht abreißen zu lassen und sich noch einmal in gemütlicher Runde zusammenzufinden. Geplant ist ein gemeinsames Frühstück im Café Schmitz um 9.30 Uhr.

Weiterlesen

Kinder-Kram-Basar im Köllenhof öffnet zum vorletzten Mal

Große Auswahl für kleine Leute

Ließem. Der Kinder-Kram-Basar in Ließem öffnet am 8. März zum 45. Mal seine Türen und findet vorletzten Mal im Köllenhof statt. Hintergrund ist die Suche nach einem Nachfolger für das Eltern-Kind-Café, das den Basar veranstaltet. Zwischen 14 und 17 Uhr steht eine große Auswahl an Kleidung, Spielzeug und Gebrauchsgegenständen für Kinder bereit. Angeboten werden unter anderem Sommerjacken, Schlafsäcke sowie Zubehör für Puppen.

Weiterlesen

Rund ums Haus
Image
Aushilfe gesucht
Umbau Vulkan-Brauerei
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, Januar 2026
Karneval in Ettringen 2026
Daueranzeige (Januar 26)
Image Anzeige
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Vorsätze 2026
Physiotherapeut/in (m/w/d)
Integrationskraft
Umbau Vulkan Brauerei
Unternehmen erfolgreich regional
Umbau Vulkan Brauerei
Karneval Ettringen 2026
Dauerauftrag 2026
Kooperationsgeschäft
Daueranzeige 2026