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Foodsharing zu Gast bei den GRÜNEN im Kreis Ahrweiler

Aktiv gegen Lebensmittelverschwendung

Aktiv gegen
Lebensmittelverschwendung

Bei den GRÜNEN im Kreis Ahrweiler berichtete Anna Gieraths, Botschafterin von Foodsharing, über die lokalen Aktivitäten des Vereins. Foto: Anna Gieraths, Foodsharing

22.02.2020 - 09:47

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung hatten die GRÜNEN im Kreis Ahrweiler Anna Gieraths von Foodsharing e.V. zu Gast. Sie berichtete über die Aktivitäten des bundesweit tätigen Vereins und von der neu gegründeten Gruppe in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Der Verein Foodsharing e.V. rettet Lebensmittel, die ansonsten weggeworfen würden. Die deutschlandweit über 55.600 ehrenamtlichen Aktiven handeln dabei stets legal. Dazu kooperieren sie mit über 5.650 Betrieben und haben auf diese Weise bisher 27,8 Mio. kg Lebensmittel vor der Verschwendung bewahrt. Ende 2019 gründete Foodsharing einen „Bezirk Bad Neuenahr-Ahrweiler“. Anna Gieraths ist deren Botschafterin und organisiert in dieser Funktion die Arbeit der rund 25 Mitglieder vor Ort. Foodsharing kümmert sich vor allem um Lebensmittel, die in Supermärkten, Bäckereien und Mensen aussortiert werden, obwohl sie noch genießbar sind. „Dabei wird nicht nur das Lebensmittel an sich weggeworfen, sondern auch die Ressourcen, die in Anbau, Ernte, Verpackung, Transport und Lagerung geflossen sind“, erklärt Anna Gieraths. Deshalb sammelt der Verein bei den Einzelhändlern und Mensen entsprechende Waren ein und stellt sie in „Fair-Teilern“ oder bei offiziellen Abgabestellen wie KERIT in Bad Neuenahr zur Verfügung. Dort kann sich jede*r die Waren kostenlos mitnehmen. Das „Prinzip kostenlos“ gehört bei Foodsharing zum Konzept: Die Mitglieder arbeiten ausschließlich ehrenamtlich und auch das Retten und Teilen von Lebensmitteln findet geldfrei statt. Darüber hinaus betreibt Foodsharing auch Aufklärung, um ein Umdenken und verantwortliches Handeln anzustoßen. Diesen Ansatz begrüßen die GRÜNEN und fordern Kampagnen zur Sensibilisierung der Verbraucher*innen zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung sowie Ernährungsbildung in Kitas und Schulen, sodass die Menschen mehr über die Mindesthaltbarkeit und Verzehrbarkeit von Lebensmitteln wissen. „Mit der Weitergabe von Lebensmitteln leisten Organisationen wie Foodsharing einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung“, betont Birgit Stupp, Sprecherin der GRÜNEN im Kreis Ahrweiler. „Daher wünschen wir dem Projekt auch in unserer Region einen hohen Bekanntheitsgrad und eine breite Unterstützung durch Bürgerinnen und Bürger.“ Die rege Diskussion im Anschluss an den Vortrag zeigte, dass GRÜNEN-Mitglieder aus allen Ortsverbänden im Kreis Ahrweiler an einer Unterstützung von Foodsharing interessiert sind. So lud Stefani Jürries, Sprecherin der GRÜNEN Stadtratsfraktion Remagen, Anna Gieraths kurzfristig zum sozialpolitischen Aschermittwoch nach Remagen ein. Dort bieten die GRÜNEN der Öffentlichkeit die Möglichkeit, sich aus erster Hand über Foodsharing zu informieren.

Pressemitteilung des

Grünen Kreisverbands

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Kommentare
Stulle:
Da wohnt dich weit und breit keiner Ich respektiere die Arbeit der Polizei aber bei den locker mehr wie 300 Leuten die da waren gab es 20 die Radau machen. Und seien wir mal ehrlich gibt es keine wichtigeren Aufgaben für die Polizei? Vor Ort lief alles ganz gesittet und entspannt ab
Ihr Name 2:
Welche Ruhestörungsmeldungen hätten die Anwohner da bitte mitbekommen sollen... Der Platz wurde extra gewählt, da er MITTEN im Industriegebiet von Mülheim Kärlich liegt und dort niemand gestört wird. Ausserdem wird hier wieder viel zu viel Hetzerei gegen die vermeintliche, ach so asoziale Tuninggemeinde betrieben. Die vorherigen Treffen, die jedes Wochenende statt gefunden haben und bei denen ebenso Polizeiliche Streifen anwesend waren (jedoch wurde nichts gesagt weil alles i.O. und im Rahmen war), werden hier total ausser Acht gelassen. Ich bitte um eine objektivere Haltung gegenüber solcher Fälle. Das einzige was die Leute dort leider wirklich nicht hinbekommen, ist die Müllentsorgung und das ist wirklich schade....
Ihr Name:
Pfff absolut dumm.... Und wie hier wieder über die Leute abgelästert wird. Ihr habt se doch echt nicht mehr ale
Wally Karl:
Ich begrüße Nachhaltigkeit an Schulen besonders dann, wenn sie sich mit der dauerhaften Konservierung von erlerntem Wissen beschäftigt. Bei den Berufseinsteigern der letzten Jahre war dies nicht mal mehr Durchschnitt. Eine Bildungspolitik die ständig für die Ausbildung in Handwerk und kaufm. Berufen wirbt, kann nicht ein Übermaß an Unterrichtseinheiten für Recycling, Mulltrennung und Energieeinsparung vertrödeln.

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Wally Karl:
Gott sei Dank ist dieser Wahnsinn vorbei, Kleinstbeträge per Karte zu bezahlen.
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