Politik | 12.02.2021

Alexander Heppe, AfD

Alexander Heppe.Foto: privat

Thema Digitalisierung: Wie kann die Digitalisierung endlich gelingen und das möglichst schnell?

Heppe: „Trotz Ausbaufortschritten kommt die Glasfaser nicht bei unseren Bürgern an. Laut Stand vom Dezember 2019 haben lediglich 2,6 Prozent der rheinland-pfälzischen Haushalte einen Glasfaseranschluss. Der von der OECD gemessene internationale Durchschnitt liegt jedoch bei 23 Prozent. Wir wollen den vollständigen Abschied von Kupferleitungen. Stattdessen muss die Glasfaser massiv ausgebaut werden – und zwar im Standard FTTB/FTTH („Fiber to the building“). Das heißt, die Leitung wird direkt in Wohnhäuser und Firmengebäude gelegt. Um dies zu beschleunigen, fordern wir eine Entrümpelung komplizierter und langwieriger Förderprozesse, ein landeseigenes Ausbauprogramm sowie Glasfasergutscheine als „Abwrackprämie“ für Kupfer. Die Bürger sollen Gutscheine bekommen, die sie bei der Bestellung von Glasfaser vor Ort einlösen können. So wird die Nachfrage in Regionen angekurbelt!“

Thema Infrastruktur: Die Straßen (und Brücken) im Land sind in einem schlechten Zustand. Wie kann die Infrastruktur verbessert werden?

Heppe: „Nach fast 30 Jahren SPD-geführter Landesregierungen sind 50 Prozent der Landstraßen und 54 Prozent der Kreisstraßen in einem schlechten oder sehr schlechten Zustand. Den Zustand der Gemeindestraßen möchte die Landesregierung gar nicht erst wissen, weil er aller Voraussicht nach noch schlechter ist. Darum wollen wir die Mittel für den Landesstraßenbau schrittweise und dauerhaft erhöhen und die Planungskapazitäten beim LBM ausweiten. Außerdem steht das Land auch angesichts der anstehenden Abstufung von Landesstraßen zu kommunalen Straßen in der Pflicht, Kommunen und Landkreise für ihren Straßenbau finanziell besser auszustatten. Weitere Schlüsselelemente zur Verbesserung der Verkehrsverbindungen in Rheinland-Pfalz sind zusätzliche Rheinbrücken. Dementsprechend brauchen wir: eine Mittelrheinbrücke zusammen mit der bevorstehenden BUGA.“

Thema Medizinische Versorgung: Wie kann die medizinische Versorgung auch zukünftig sichergestellt werden?

Heppe: „Das Gesundheitssystem ist integraler Bestandteil der Daseinsvorsorge, die der Staat zu gewährleisten hat. Unsere Bürger haben daher ein Anrecht auf eine qualitativ hochwertige, wohnortnahe Gesundheitsversorgung. Auch und gerade in einer alternden Gesellschaft darf es keine Rationierung von Gesundheitsleistungen geben. Dabei ist die Sicherstellung einer hochwertigen stationären, ambulanten und geburtshilflichen Versorgung angesichts des zunehmenden Ärztemangels nur mit einer drastischen Erhöhung der Medizinstudienplätze und einer auskömmlichen Investitionsförderung der Kliniken zu gewährleisten. Aus Kostengründen werden immer mehr Krankenhäuser in ländlichen Gebieten geschlossen, insbesondere Geburtshilfe- und Kinderstationen werden abgebaut. Die Investitionsfördermittel des Landes für die Kliniken decken nur zur Hälfte deren tatsächliche Investitionskosten und müssen dringend dem Bedarf der Kliniken angepasst werden. Es hat sich gezeigt, die Privatisierungen in der Vergangenheit waren ein Fehler, wo es sinnvoll ist wäre es zu überlegen dies rückgängig zu machen.“

Mehr zum Thema:

>> Kandidatencheck Alexander Heppe, AfD

>> Übersicht aller Kandidaten im Wahlkreis 8

Alexander Heppe.Foto: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • H. Schüller: Der Stromschlagschutz bei der Bahn ist auf dem Stand vor 100 Jahren. Deshalb passiert fast alle zwei Wochen ein Bahnstromunfall und leider kommen in keinem Bahnsystem so viele Menschen und Tiere um wie im elektrischen.

Einladung zum Neujahrsempfang

  • Boomerang : Die Koblenzer Abu-Bakkr-Moschee beziehungsweise der dahinterstehende „Verein der Islamischen Kultur Koblenz“ steht unter Beobachtung des Verfassungsschutzes. Das teilt das rheinland-pfälzische Innenministerium...
  • S. Bastian: Troll! Die Ahmadiyya Muslim Jamaat werden nicht vom Verfassungsschutz beobachtet.
  • Boomerang : Ich brauche keine Neujahrswünsche von einer Gemeinschaft die Friedlichkeit vorgibt, aber seit Jahrzehnten vom Verfassungsschutz beobachtet wird.

Basiswissen bei Trennung und Scheidung

  • Boomerang : Meine Ex-Frau ließ sich in den 90ern von mir scheiden weil sie einen anderen hätte. Ich war für 10 Jahre finanziell ruiniert und lebte trotz Vollzeit am Existenzminimum. Um den Rentenausgleich zu kompensieren hätte ich bis 74 arbeiten müssen.
Dauerauftrag
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Dauerauftrag 2025
Unternehmen erfolgreich regional
Stellenanzeige Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement
Maifeld
Betriebsferien Karneval 2026
Karneval in Bad Bodendorf
Anzeige SALE
Empfohlene Artikel

Ahrweiler. Das Stadtratsmitglied der LINKEN, Marion Morassi, begrüßt die geplante Umgestaltung des Marktplatzes Ahrweiler im Rahmen des Förderprogramms „Historische Stadtbereiche“. Die vorgesehenen Maßnahmen zur Barrierefreiheit, zur unterirdischen Leitungsführung und zur besseren technischen Ausstattung wertet sie als wichtigen Schritt, um den Platz funktionaler und für Veranstaltungen nutzbarer zu machen.

Weiterlesen

Bad Breisig. Unter dem Motto „Wir wollen wissen, wo’s klemmt“ führte der CDU-Ortsverband Bad Breisig seine 46. Ortsbegehung durch. Treffpunkt waren die Römer-Thermen. Begleitet wurde die Begehung von der Landtagsabgeordneten Petra Schneider sowie Stadtbürgermeister Marcel Caspers.

Weiterlesen

Weitere Artikel

Landtagskandidat Guido Orthen: Mehr Sicherheit, weniger Bürokratie und bessere Bildung gefordert

„Mehr Vertrauen, weniger Kontrollstaat“

Ahrweiler. Mehr Sicherheit, bessere Bildung, finanziell starke Kommunen und der absolut notwendige Abbau lähmender Bürokratie: Das waren die zentralen Themen, die der CDU-Landtagskandidat für den Wahlkreis 14, Guido Orthen, bei der Mitgliederversammlung der Senioren-Union, Kreisverband Ahrweiler, im Hotel „Zum Stern“ ansprach. Zunächst dankte Guido Orthen in seinem Grußwort den Mitgliedern der Senioren-Union für ihren großen Einsatz.

Weiterlesen

Allgemeine Berichte

Auszeichnung für Heinz Walbröl

Oberwinter. Am Tag des Ehrenamts des Fußballverbandes Rheinland in Höhrgrenzhausen wurde Heinz Walbröl vom TuS Oberwinter für seinen außergewöhnlichen Einsatz für den Verein geehrt. Der 85 jährige Heinz Walbröl ist eine tragende Säule des Sportvereins und ein wahres Vorbild für soziales und ehrenamtliches Engagement. Seit Jahrzehnten prägt er den Verein mit und hat Generationen von Spielern sowie Vereinsmitglieder inspiriert.

Weiterlesen

Bendorf. Auf Einladung der FDP-Stadtratsfraktion hat sich die FDP-Direktkandidatin für den Landtagswahlkreis 10, zu dem auch Bendorf gehört, über die derzeit aktuellen Projekte und Probleme der Stadt informiert. Sandra Krämer, 24jährige WHU-Studentin, stammt aus Andernach, und hat Bildungs- und Wirtschaftspolitik als die aus ihrer Sicht wichtigsten Politikbereiche bezeichnet.

Weiterlesen

DA bis auf Widerruf
Hausmeister, bis auf Widerruf
Anzeigenauftrag #PR111825-2026-0003#
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, Januar 2026
Sozialarbeiter/innen "Ausländerbehörde"
Stellenanzeige Sachbearbeiterin
Stellenanzeige Ingenieur/in
Azubimesse Go
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, Januar 2026
Anzeige Andernach Mitte Card
Anzeige Infotag 07.02.2026
Stellenanzeige Bereich Bezirksleitung Mayen
Lossprechungsfeier der KFZ Innung Ahrweiler
Stellenanzeige Kundendiensttechniker
Stellenanzeige Reinigungskarft