Politik | 05.10.2022, 15:18 Uhr

Koordinationszentrum für Luchs und Wolf informiert Weidetierhalterinnen und -halter

Amtliche Begutachtung bei Übergriffen auf Nutztiere

Kreis Ahrweiler. Was tun, wenn Weidetiere vermeintlich durch einen Luchs oder Wolf angegriffen worden sind? Das Koordinationszentrum für Luchs und Wolf (KLUWO) weist in diesem Zusammenhang auf die eigens vom Land Rheinland-Pfalz eingerichtete Hotline hin, über die möglichst innerhalb von 24 Stunden Übergriffe gemeldet werden sollen. Darauf macht die Kreisverwaltung vorsorglich aufmerksam, auch wenn es im vergangenen Jahr zu keinem weiteren Riss im Kreis gekommen ist.

Unter den Hotline-Nummern 06306 - 911 199 beziehungsweise 06131 - 884 268 199 können auch außerhalb der Bürozeiten sowie an Wochenenden und Feiertagen Meldungen zu toten oder verletzten Wild- und Nutztieren vorgenommen und weitere Hinweise, wie Sichtungen oder Losungsfunde, gemeldet werden. Eine Begutachtung ausschließlich durch das KLUWO und seine Kooperationspartner soll eine einheitliche Vorgehensweise und bestmögliche Ergebnisse gewährleisten. Gutachterinnen und Gutachter des KLUWO händigen den von einem Übergriff betroffenen Tierhalterinnen oder -haltern auf Wunsch Abstrichproben, sogenannte B-Proben, zur eigenen Verwendung aus.

Wird ein Nutztierrissverdachtsfall vor Begutachtung durch das KLUWO von Dritten beprobt, kann der Anspruch auf Ausgleichszahlung entfallen beziehungsweise können Anfahrts- und Arbeitskosten für den amtlich beauftragten Gutachter entstehen.

Die Kreisverwaltung Ahrweiler hat auf ihrer Internetseite unter www.kreis-ahrweiler.de/land_natur_umwelt/anmeldung-von-tierbestaenden/ alle wichtigen Informationen zum Thema zusammengestellt.

Das Koordinationszentrum für Luchs und Wolf (KLUWO) ist per E-Mail unter kluwo@wald-rlp.de und im Netz unter https://fawf.wald.rlp.de/kluwo erreichbar.

Pressemitteilung

Kreisverwaltung Ahrweiler

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