Politik | 11.12.2018, 08:37 Uhr

FDP will Straßen verbessern

Antrag im Kreistag für kurzfristige Maßnahmen

Gute Straßen und Verkehrsanbindung sind für die FDP-Vertreter im Kreistag (v.li.n.re.: Ulrich van Bebber und Christina Steinhausen) schon lange ein Thema, hier auf der Kalenborner Höhe, wo demnächst ein Kreisverkehr gebaut wird, um diese Gefahrenstelle zu entschärfen. Archiv der FDP
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Region. Die FDP setzt sich dafür ein, die Infrastruktur im Kreis und insbesondere den Straßenzustand zu verbessern. Ein Antrag bei der kommenden Haushaltssitzung im Kreistag zielt auf die beschleunigte Reparatur von Kreisstraßen.

„Der Zustand der Kreisstraßen ist stellenweise sehr schlecht, hier sind schnelle Maßnahmen erforderlich. Viele Straßenbaumaßnahmen dauern aber viel zu lange, nicht wegen der eigentlichen Bauzeiten, sondern wegen des umfangreichen planerischen Vorlaufs mit Grunderwerb, Landespflege, Baurecht etc“, erklärt FDP-Kreistagsmitglied Christina Steinhausen. Die FDP will dort, wo es möglich ist, durch kurzfristige Maßnahmen eine schnelle Verbesserung erreichen. Die FDP beantragt, dass der Landesbetrieb Mobilität Cochem-Koblenz die entsprechenden Straßenabschnitte ermittelt, bei denen zum Beispiel durch Abfräsen der beiden obersten Schichten und erneuern oder auch durch reine Unterhaltungsmaßnahmen der schlechte Straßenzustand verbessert werden kann.

„Klar ist, dass dies eine dauerhafte Erneuerung nicht ersetzen kann. Wir hoffen aber, zumindest in einigen Fällen hier eine Verbesserung für die Menschen, die täglich die holprigen Strecken benutzen müssen, zu erreichen“, erklärt Ulrich van Bebber, der Chef der FDP-Fraktion. Denn gute Straßen sind aus Sicht der Liberalen neben guten Internetverbindungen wichtige Lebensadern in dem durch dörfliche Strukturen geprägten Landkreis Ahrweiler. Es sind wichtige Standortfaktoren gerade in den kleinen Dörfern im Brohltal, im Adenauer sowie im Altenahrer Land. Ohne gute Straßenanbindungen sind die kleinen Orte langfristig für junge Familien nicht attraktiv. Umgekehrt zeigt sich, dass mit einer guten Straßeninfrastruktur und schnellen Internetzugängen gerade die Dörfer mit ihrer landschaftlichen Attraktivität, ihrem guten Zusammenhalt und ihren stabilen sozialen Verhältnissen für Menschen, die ihren Arbeitsplatz in der Metropolregion Köln/Bonn oder auch in Koblenz haben, attraktiv sind. „Insofern ist jede Investition in die Straßen auch eine Investition in die Erhaltung der dörflichen Strukturen im Kreis Ahrweiler“, so Christina Steinhausen abschließend.

Pressemitteilung der

FDP-Fraktion im Kreistag

Gute Straßen und Verkehrsanbindung sind für die FDP-Vertreter im Kreistag (v.li.n.re.: Ulrich van Bebber und Christina Steinhausen) schon lange ein Thema, hier auf der Kalenborner Höhe, wo demnächst ein Kreisverkehr gebaut wird, um diese Gefahrenstelle zu entschärfen. Foto: Archiv der FDP

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