Birgit Stupp, Grüne
Thema Digitalisierung: Wie kann die Digitalisierung endlich gelingen und das möglichst schnell?
Im Rahmen der Schulgesetz-Novelle wurden wichtige Grundlagen für digitale Lehr- und Lernsysteme als Bestandteil des regulären Unterrichts geschaffen. An Schulen braucht es eine leistungsfähige Infrastruktur, technischen Support und gut ausgebildete Lehrkräfte. Für eine zukunftsfähige Mobilität ist Digitalisierung elementar. Ein System des Datenmanagments z.B. für On-Demand- und Sharing-Angebote gilt es zu entwickeln. Telefonieren und schnelles Surfen muss überall möglich sein. Dafür braucht es flächendeckend Glasfaserbau und Mobilfunkversorgung, für Privathaushalt, Wirtschaftsunternehmen und Dienstleister, für Homeoffice und mobiles Arbeiten. Für einen echten Digitalisierungsschub muss in Forschung investiert sowie unsere Hochschulen entsprechend ausgestattet werden. Digitale Technologien können in allen Lebens- und Wirtschaftsbereichen den Klimaschutz voranbringen, insbesondere in den Sektoren Energie, Gebäude, Mobilität und Transport, aber auch in Landwirtschaft und Wirtschaft.
Thema Infrastruktur: Die Straßen (und Brücken) im Land sind in einem schlechten Zustand. Wie kann die Infrastruktur verbessert werden?
Je weniger unsere Straßen vom Kfz-Verkehr beansprucht werden umso länger bleiben sie intakt. Will man vom Wohnort auf dem Land zur Arbeit oder zum Einkauf fahren und dabei den Individualverkehr vermeiden, ist der Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr eine klimaschonende Alternative. Um den ÖPNV attraktiv zu machen muss er zuverlässig, hochgetaktet und vor allem von Start- zu Zielort funktionieren, ein Lückenschluss über On demand oder z.B. über Mitfahrerbänke gehört dazu. Bezahlbar wird der Weg zur Arbeit mit Bus und Bahn über das Jobticket, für Schüler, Azubis, Bufdis und FSJler soll ein 365 Euro pro-Jahr-Ticket angeboten werden. Über digitale Foren können Fahrgemeinschaftschaften gebildet werden, auch so werden Straßen und Luft entlastet. Um das Grundwasser zu schützen sollten keine weiteren Flächen durch den Bau von Straßen versiegelt werden, es gilt Erhalt vor Neubau. Gehölz und Grünstreifen entlang der Straße mindern den Lärm und sind Lebensraum u.a. für Insekten und Vögel.
Thema Medizinische Versorgung: Wie kann die medizinische Versorgung auch zukünftig sichergestellt werden?
Jeder Mensch hat das Recht auf körperliche und seelische Gesundheit. Dazu braucht es eine wohnortnahe Versorgung mit Haus- und Fachärzten in der Stadt und auf dem Land. Mit Fahrdiensten, mobilen Praxen und Telemedizin kann die medizinische Versorgung vor Ort unterstützt werden. Das kleine ländliche Adenauer Krankhaus sollte zu einem lokalen Gesundheitszentrum weiterentwickelt werden mit Angeboten nach den Bedarfen der Region: Aus Medizin, Pflege, Rettungsdienst, Prävention/Rehabilation, Psychotherapie und Hebammen- /Geburtshilfe. Das Projekt „Hand in Hand“ in Ahrweiler zur Unterstützung der Hausärzte bei der Versorgung über 60jähriger chronisch kranker Patienten sollte fortgeführt werden. Die Gemeindeschwestern plus beraten über 80jährige zu Hause. Pflegestützpunkte bieten Auskunft und Beratungsangebote verschiedener Sozialleistungsträger rund um die Pflege, zu wohnortnahen Versorgungs- und Betreuungsangeboten und koordinieren die sozialen Hilfs- und Unterstützungsangebote.
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