Carina Konrad: Spontaner Weihnachtsbesuch an der Moselschleuse Müden
Dank und klare Forderungen
Müden. Beim Besuch an der Moselschleuse Müden brachte Carina Konrad, Spitzenkandidatin der FDP, nicht nur einen Christstollen mit, sondern vor allem große Anerkennung für die herausragende Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung. Seit dem Unfall an der Schleuse haben die Einsatzkräfte in einem wahren Kraftakt über 70 Schiffe befreit, diese mithilfe eines Krans geschleust und das beschädigte Tor entfernt. Mehr als 50 Personen waren Tag und Nacht im Dauereinsatz, um den Warenverkehr auf der Mosel wieder in Gang zu bringen.
„Ihr unermüdlicher Einsatz ist ein Vorbild an Engagement und Tatkraft. Es ist beeindruckend, was die Teams hier geleistet haben, um die Folgen dieses Unfalls zu bewältigen. Dank ihnen ist jetzt, rechtzeitig zu Weihnachten, ein Ende dieser Krise in Sicht“, so Konrad.
Der Unfall zeigt aber auch: Die Resilienz der Wasserstraßen muss zurück in den politischen Fokus. Seit Jahrzehnten wird über den Bau zweiter Shleusenkammern diskutiert, passiert ist nichts.
Planungs- undGenehmigungsverfahrenmüssen modernisiert werden
Carina Konrad machte deutlich, dass dieser Unfall nicht nur eine logistische Herausforderung, sondern auch ein Warnsignal ist. Der Warenverkehr auf der Mosel – eine wichtige Wasserstraße für die Region – ist enorm gestört, und die Auswirkungen auf die Wirtschaft und den Tourismus sind gravierend.
„Wir brauchen dringend moderne und schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren, damit unsere Infrastruktur resilient ist. Was bei der Planungsbeschleunigung für Engpässe auf Autobahnen, bröckelnde Brücken und die Schienenwege möglich war, konnte in den letzten drei Jahren für die Wasserstraße nicht realisiert werden. Leider haben die Grünen verhindert, dass Wasserstraßen wie die Mosel als Teil des überragenden öffentlichen Interesses eingestuft werden. Damit wurde eine Chance verpasst, die solche Krisen durch den längst überfälligen Bau von zweiten Schleusenkammern in Zukunft verhindern könnten.“
Konrads Forderungist:Weniger Bürokratie, mehr Tempo bei Infrastrukturprojekten
Konrad forderte eine klare Priorisierung und die Entbürokratisierung bei Infrastrukturprojekten: „Eine moderne Volkswirtschaft kann es sich nicht leisten, dass zentrale Verkehrsadern durch langwierige Verfahren und politische Blockaden ausgebremst werden. Wir brauchen eine klare Linie: weniger Bürokratie, mehr Tempo und einen Fokus auf wirtschaftliche Resilienz.“
Pressemitteilung des
Büro von Carina Konrad
