Politik | 04.01.2020, 10:51 Uhr

555.000 Euro zur Stadtteil-Entwicklung in Ransbach-Baumbach

Den Stadtteil Ransbach nachhaltig stärken

Ransbach-Baumbach. Die Stadt Ransbach-Baumbach erhält im Programmjahr 2019 aus dem Bund-Länder-Programm „Ländliche Zentren – Kleinere Städte und Gemeinden“ weitere 555.000 Euro der Städtebauförderung zur Fortführung der laufenden Entwicklung des Stadtteils Ransbach, wie Innenminister Roger Lewentz mitgeteilt hat. Land und Bund unterstützen seit 2011 die Entwicklung im Fördergebiet „Stadtteil Ransbach“ in Ransbach-Baumbach und haben seither rund 1,3 Millionen Euro bereitgestellt. Die Stadt kann mit den Fördergeldern des Bundes und des Landes städtebauliche Maßnahmen im Fördergebiet „Stadtteil Ransbach“ mitfinanzieren. „Die Stadt plant, die Mittel hauptsächlich für Grunderwerbe, die Gestaltung des Kirchenumfeldes und private Modernisierungsmaßnahmen einzusetzen, um den Stadtteil Ransbach nachhaltig zu stärken“, so Lewentz. Das Programm „Ländliche Zentren – Kleinere Städte und Gemeinden“ ist im Stadterneuerungskonzept des Landes das Förderinstrument zur Entwicklung ländlicher Zentren, damit sie als Ankerpunkte der Daseinsvorsorge und in ihrer zentralörtlichen Funktion auch in Zukunft handlungsfähig bleiben. „Wir fördern in Rheinland-Pfalz mit Städtebaumitteln nicht nur die Oberzentren, sondern bewusst auch den ländlichen Raum, da viele Städte in der Fläche wichtige Mittelpunkte ihrer Versorgungsbereiche sind. Indem wir die Städtebauförderung in Rheinland-Pfalz so einsetzen, dass sowohl große Städte, als auch ländlichere Regionen profitieren, stärken wir insgesamt“, betonte Innenminister Lewentz. Die Bandbreite der Städtebauförderung umfasst acht Schwerpunkte und reicht unter anderem von den Förderprogrammen „Soziale Stadt“ und „Stadtumbau“ über „Historische Stadt“ bis zu „Aktive Stadtzentren“. „Das Fördersystem hat sich bestens bewährt, um Städte in ihrer Entwicklung mit neuen Impulsen voranzubringen, Wohnquartiere für die Menschen attraktiver zu machen oder sozialen Brennpunkten entgegenzuwirken“, so der Minister. Ziel sei es, die gewachsene bauliche Struktur der Städte und Gemeinden zu erhalten und zeitgemäß fortzuentwickeln, um neue Entwicklungsmöglichkeiten zu schaffen. Im Programmjahr 2019 können in der Städtebauförderung insgesamt bis zu 90 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln bereitgestellt werden. Im Zeitraum von 2010 bis 2018 profitierten rund 190 Städte, Gemeinden und andere kommunale Gebietskörperschaften mit etwa 600 Millionen Euro von der Förderung im Rahmen der Städtebauförderung.

Pressemitteilung des

Ministeriums des Inneren

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