Politik | 03.07.2023

Leserbrief zu „BLICKwinkel – Pro und Contra im Fokus: Ausgangssperre für Katzen: Vogelschutz oder Tierquälerei?“ in BLICK aktuell 26/23

Der Mensch sollte sich raushalten

Ich finde es unmöglich, dass überhaupt daran gedacht wird, den Katzen eine Ausgangssperre zu verordnen. Katzen, die Freigang gewohnt sind, können nicht auf einmal in der Wohnung gehalten werden, und die Argumentation zum Vogelschutz ist lächerlich.

Die Vögel werden auch von anderen Wildtieren angegriffen, z.B. Elstern fressen die Eier oder Marder beißen den Vögeln den Kopf ab und saugen das Blut aus (ich habe schon so verendete Vögel gesehen, Kopf glatt abgebissen). Man kann auch nicht, um eine Art Tiere zu schützen, andere einsperren, was mehr als Quälerei für diese Tiere ist.

Die Politik oder kommunale Politiker sollten sich da raus halten, meistens, wenn der Mensch eingreift, hat es schlimmere Resultate als ohne Eingreifen. Und letztlich kann man nicht eine Tierart wie z.B. Katzen für die Tötung von Vögeln verantwortlich machen, wenn andere Wildtiere das gleiche tun und weiterhin frei herumlaufen. Hier fehlt jegliches Verständnis von Natur von Leuten, die so etwas bestimmen wollen.

Ingrid Sattler, Neuwied

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Kommentare
04.07.202320:34 Uhr
Maria Lange

Der Mensch greift in die Natur ein, wenn er sich ein Wildtier in nicht artgerechter Weise als Haustier hält. Raubtiere werden ihr ganzes Leben lang in Käfige gesperrt, kommt niemand auf die Idee sie zu befreien, weil sie nicht ihrem natürlichen Jagdtrieb nachgehen können. Marder sind freilebende Wildtiere, die überleben wollen. Sie bekommen von den Menschen kein Futter. Es sollte eine Schonzeit für Jungvögel eingerichtet werden. In meinem Garten habe ich viele Nistplätze und sehe wie unermüdlich die Eltern füttern. Das Nahrungsangebot ist sehr reduziert, auch durch den Menschen. Manchmal stromern vier Katzen in meinem Garten, die mir nicht gehören. Eine geringe Chance für Jungvögel bei den ersten Flugversuchen. Es gibt viele Katzenbesitzer, die ihre Tiere ausschließlich im privaten Umfeld halten mit ganz viel
Katzenspielzeug. Ich möchte mich weiterhin am Vogelgesang erfreuen und nach der Nistzeit können die Katzen gerne wieder kommen

04.07.202319:02 Uhr
Maria Lange

Wenn Katzen Wildtiere sind, ist es bereits Tierquälerei diese als Haustier zu halten. Damit greift der Mensch in die Natur ein. Ein Marder lebt von vorne herein in der Natur und bekommt kein Katzenfutter, sondern tötet, um zu überleben. Großkatzen werden in Käfigen gehalten, das ist keineswegs artgerecht. Ich kenne viele Menschen, die ihre Katzen ausschließlich in der Wohnung halten. Andere stromer n in meinem Garten, in dem viele Vögel nisten und sich abmühen ihre Jungen zu füttern und diese sind für mich sehr schützenswert. Ein Haustier zu halten, ist für mich Privatsache. Manchmal habe ich vier Katzen zu Besuch, die auf Beute lauern. Gerne, wenn die jungen Vögel nicht mehr gefährdet sind.

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