Politik | 29.04.2019

Neues Gesicht in der kommunalpolitischen Landschaft Hilgerts

Der Wählergruppe Fahrenkrug bedeuten Respekt und Vertrauen besonders viel

16 Hilgerter Bürger wollen gemeinsam ihren Heimatort und dessen Einwohner fördern

Wählergruppe Fahrenkrug: (v.l., hinten) Ralf Körber, Holger Fahrenkrug, Michaela Hücking, Hendrik Steiner, Dr. Thomas Deinet, Thomas Brendler, (vorne) Ilse Hauke, Helga Kronimus, Ute Reuße, Silvia Hyll, Christina Brendler. Es fehlen Kevin Fahrenkrug, Christian Paulus, Heribert Eckhard Voigtländer und Johann Haag. Foto: privat

Hilgert. Anfang März lud die Wählergruppe Fahrenkrug öffentlich zur Aufstellungsversammlung für einen Wahlvorschlag zur Gemeinderatswahl 2019 ein. Mit Versammlungsleiterin Helga Kronimus konnten die formellen Hürden erfolgreich gemeistert werden und nach zahlreichen Abstimmungen stand die Liste mit 16 Personen, die sich zur Wahl für den Gemeinderat stellen, fest.

Initiator Holger Fahrenkrug gewann damit Helfer für eine Sache, die ihm persönlich wichtig ist und am Herzen liegt: Der respektvolle Umgang aller Menschen in Hilgert und Umgebung miteinander. Besonders wichtig ist es für Holger Fahrenkrug, und das hob er in seiner Begrüßungsrede hervor, dass die Bürgerinnen und Bürger Hilgerts bewusst ihre Vertreter für den Gemeinderat wählen und somit ihre Zukunft und die Zukunft ihres Dorfes und Heimatortes in die Hände der Menschen legen, die sich tatsächlich engagieren und dadurch für das Miteinander im Ort einsetzen und vor allen Dingen Entscheidungen in ihrem Sinne treffen.

Als Newcomer in der Kommunalpolitik möchte die 16-köpfige Truppe mit Bürgermeister und Fraktionen im Gemeinderat gemeinsam partnerschaftlich zusammenarbeiten sowie die ortsansässigen Einrichtungen und Vereine unterstützen.

Sichtbarkeit und Transparenz

Im Fokus steht für die Mitglieder der Wählergruppe Fahrenkrug insbesondere eines: Sie wollen für die Bürgerinnen und Bürger ihres Wohnortes sichtbar und in ihrem Handeln transparent sein. Ein hohes Maß an Erreichbarkeit, Offenheit und Kommunikationsfähigkeit gepaart mit Ehrlichkeit, Toleranz und Beständigkeit, vor allem in der Funktion als Bindeglied zwischen den Mitmenschen und dem Gemeinderat als Entscheidungsorgan, sind die Grundvoraussetzungen dafür.

Die Wählergruppe möchte den Menschen zuhören und ihre Stimmen, Wünsche und Anliegen als Sprachrohr in den Gemeinderat tragen. Als verlängerter Arm ihrer Mitmenschen möchte sie gewährleisten, dass auch wirklich die Meinungen, Ansichten und unterschiedlichen Blickwinkel dort ankommen, wo sie hingehören, nämlich am runden Tisch zur Abstimmung und Entscheidung in ihrem Sinne und für die harmonische Weiterentwicklung des Dorfes. Im Vordergrund stehen dabei zum einen der Erhalt und die Pflege alter und bewährter Traditionen sowie die Unterstützung innerörtlicher Veranstaltungen, aber auch das angemessene Beschreiten neuer Wege im Sinne der Ortsgemeinschaft und die Bereitschaft für sinnvolle Veränderungen.

Seite an Seitemit den Mitmenschen

Ein wesentlicher Baustein ist in diesem Zusammenhang die ausgeprägte persönliche Nähe zur Bevölkerung und das nicht nur in den Wochen vor der Kommunalwahl, sondern konstant im gesamten Jahresverlauf.

Die Verbundenheit eines jeden Einzelnen der Wählergruppe zu Hilgert und seinen Bewohnern war der Beweggrund sie zu gründen und dieser beizutreten. Ziel ist es, dass alle Bewohner Hilgert als ihr Zuhause und ihre Heimat genießen, als lebenswert erhalten können und zusammen tatkräftig für eine gemeinsame Zukunft und ein engagiertes soziales und vor allem respektvolles generationenübergreifendes Miteinander in der Gemeinde anpacken. Da sein für ältere Menschen, obwohl man selbst nicht alt ist. Sich für Kinder einsetzen, obwohl man selbst keine Kinder hat oder diese schon erwachsen sind. Das ist eine Maxime, für die die Wählergruppe Fahrenkrug, frei von jeglichem Parteizwang, steht.

Die Zukunft Hilgerts liegt inden Händen der WählerInnen

Neben dem Kreuz für die Wählergruppe oder Partei hat jeder Wähler bei der Wahl des Gemeinderates die Möglichkeit, 16 Stimmen personenbezogen an diejenigen zu vergeben, die er im Gemeinderat als Vertreter der Bürgerinnen und Bürger Hilgerts sehen möchte. Dabei können jeder Person auf der Liste maximal drei Stimmen zugeteilt und auch für Personen aus unterschiedlichen Parteien oder Wählergruppen gestimmt werden. Man kann auch sein Listenkreuz setzen und darunter beliebige Namen streichen, um damit durch seine Stimme gezielt die Menschen in den Gemeinderat zu wählen, von denen man überzeugt ist, dass sie sich für die eigenen und Belange der Mitmenschen sowie der Gemeinde einsetzen.

Diese Auswahlmöglichkeiten möchte die Wählergruppe Fahrenkrug den Hilgerter Bürgerinnen und Bürgern vor Augen halten und dazu aufrufen, dass von ihnen jene Menschen gewählt werden, welche sie kennen und von denen sie wissen, dass sie sich engagieren und motiviert sind, etwas für Hilgert und seine Einwohner zu tun. Eben Menschen, auf die sie sich verlassen können, denen sie vertrauen und etwas zutrauen. Dies bedeutet für die WählerInnen Verantwortung und Privileg zugleich.

Durch ihre Gründung möchte die Wählergruppe Fahrenkrug die Zukunft ihres Heimatortes Hilgert aktiv mitgestalten – und zwar ohne dabei einer Partei beizutreten, sich deren politischer Ausrichtung anzupassen und ohne einem vorgegebenen Wahlprogramm zu folgen. Mit Engagement und Einsatz soll damit in Hilgert das, was gut ist, aufrechterhalten werden. Dort, wo Hilfe benötigt wird, soll Unterstützung erfolgen, und zwar bürgernah mit Herz und Verstand.

Zur Wahl am 26. Mai stellen sich Holger Fahrenkrug, Ralf Körber, Michaela Hücking, Helga Kronimus, Dr. Thomas Deinet, Ilse Hauke, Silvia Hyll, Thomas Brendler, Christina Brendler, Christian Paulus, Hendrik Steiner, Kevin Fahrenkrug, Heribert Eckhard Voigtländer, Hartmut Ludwig, Ute Reuße und Johann Haag.

Pressemitteilung der
Wählergruppe Fahrenkrug

Wählergruppe Fahrenkrug: (v.l., hinten) Ralf Körber, Holger Fahrenkrug, Michaela Hücking, Hendrik Steiner, Dr. Thomas Deinet, Thomas Brendler, (vorne) Ilse Hauke, Helga Kronimus, Ute Reuße, Silvia Hyll, Christina Brendler. Es fehlen Kevin Fahrenkrug, Christian Paulus, Heribert Eckhard Voigtländer und Johann Haag. Foto: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Julia Doll : Lieber Roman, ja absolut, sehe ich ganz genauso
  • Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
  • Ignaz Wrobel: Bedauerlich und fragwürdig finde ich, dass offenbar nicht die konstruktive Mitarbeit (!!!) in kommunalen Gremien zur grundlegenden Mitwirkung bei solchen Entscheidungen gesucht wird. Ich würde mich...
  • W. Harkort: Danke für diesen Kommentar. Gab es auch Einwendungen wegen seltener Ameisen? Irgendwann in naher Zukunft werden diese Leute ihre Entscheidung bereuen. Dann ist es aber zu spät.
  • Walter Knieps: Warum erst jetzt ?!?!
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Dauerauftrag Imageanzeige
Kreishandwerkerschaft
Schulze Klima -Image
Rund ums Hause Mayen/Mendig
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
Innovatives rund um Andernach
10 Jahre NoWi
Azubispots Bad Neuenahr 2026
Empfohlene Artikel
Blick auf die Grundschule Weststraße in Bad Neuenahr mit den Klassencontainern, in denen während der Bauzeit der neuen Grundschule unterrichtet wird. Foto: GS
42

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Der Stadtrat von Bad Neuenahr-Ahrweiler hat beschlossen, die Elternbeiträge für die Betreuende Grundschule an den drei städtischen Grundschulen für das Schuljahr 2026/2027 von bislang jährlich 450 Euro auf 500 Euro je fünf Betreuungsstunden pro Woche und Kind festzulegen. Die Erhöhung wurde von allen Fraktionen als „moderat“ bezeichnet, Kritik gab es indes daran, dass „das...

Weiterlesen

Die Atemschutzwerkstatt der Feuerwehr Ahrweiler ist seit der Flut in Containern am Bad Neuenahrer Feuerwehrhaus untergebracht.  Fotos: GS
195

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Kreisstadt investiert in ihre Feuerwehr. Während an der Ramersbacher Straße in Ahrweiler die Arbeiten für das neue Feuerwehrhaus begonnen haben, standen zwei weitere Maßnahmen auf der Tagesordnung der letzten Stadtratssitzung unter Leitung von Bürgermeister Guido Orthen. Orthen wurde am 22. März als Direktkandidat der CDU in den neuen Landtag von Rheinland-Pfalz gewählt, der sich am 18. Mai konstituiert.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild. Foto: ROB
43

Puderbach. Am 23.04.26 gegen 16:25 Uhr wurde der Polizei Straßenhaus ein rotfarbener Kleinwagen mit erheblichen Beschädigungen und einer unsicheren Fahrweise in der Ortslage Puderbach gemeldet. Durch die Fahrweise wurden mehrere Verkehrsteilnehmer gefährdet. Unter anderem habe eine Familie mit Kinderwagen, welche die Straße „Ackerweg“ auf Höhe der Kirche überquerte, auf den Bürgersteig springen müssen, um nicht von dem rotfarbenen Kleinwagen erfasst zu werden.

Weiterlesen

Meckenheim geht beim Fußverkehrs-Check mit, von links: Christoph Overs, Leiter der Geschäftsstelle und der Koordinierungsstelle Zukunftsnetz Mobilität NRW Rheinland, die städtische Mobilitätsmanagerin Liena Humke, Umweltplanerin und Mobilitätsmanagerin Nele Allerchen, Bürgermeister Sven Schnieber und der Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW Oliver Krischer. Foto: go.Rheinland GmbH / Smilla Dankert
40

Fußverkehrs-Check NRW 2026: Meckenheim ist dabei

Die Apfelstadt wurde vom Ministerium als Teilnehmerin ausgewählt

Meckenheim. Es ist die umweltfreundlichste Fortbewegungsart der Welt. Deshalb soll das Gehen in Meckenheim nun mehr Aufmerksamkeit bekommen: Beim landesweiten Wettbewerb um einen professionellen „Fußverkehrs-Check“ wurde Meckenheim vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Zukunftsnetz Mobilität NRW als teilnehmende Stadt ausgewählt.

Weiterlesen

Symbolbild.
23

Odendorf. In Odendorf wurde eine Absackung der Fahrbahn und Bürgersteige im Bereich der Hausnummern 14 bis 21 in der Odinstraße festgestellt. Um die Ursache dieser Absackung zu ermitteln und entsprechende Reparaturen durchzuführen, ist eine Vollsperrung der Odinstraße in diesem Abschnitt vom 04. bis 08. Mai erforderlich.

Weiterlesen

Ralf Schweiss
Dauerauftrag
Daueranzeige
Kreishandwerkerschaft
Kreishandwerkerschaft
Essen auf Rädern
Imageanzeige
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Rund ums Haus
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
Industriemechaniker
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
Gegengeschäft
T-Roc & R-Line / Meckenheim
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach