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Projekt EnAHRgie:

Die Zukunft der Energiewende im Landkreis Ahrweiler gestalten

Das Projekt lädt daher alle Ratsmitglieder und Bürgermeister im Kreis Ahrweiler zu einem „Forum der Kommunen“ ein

06.07.2017 - 16:26

Bad Neuenahr-Ahrweiler Wie sieht die Energieversorgung im Landkreis Ahrweiler im Jahr 2030 aus? Kann der Landkreis in Zukunft eine wichtigere Rolle bei der Erzeugung von erneuerbaren Energien in Rheinland-Pfalz spielen? Welche Vorteile bringt Energie aus Sonne, Wind, Wasser und Biomasse den Kommunen, den Unternehmen und den Privathaushalten? Und wie können dabei der Ausstoß von Treibhausgasen, der Flächenverbrauch und weitere Auswirkungen auf Landschaft und Natur so gering wie möglich gehalten werden?


Die Potenziale einer nachhaltigen Energieversorung


Um diese Fragen zu beantworten, erstellen Wissenschaftler aus ganz Deutschland zusammen mit lokalen Praxispartnern wie dem Landkreis, den Kommunen, den Wirtschaftsverbänden und zivilgesellschaftlichen Vereinigungen im Bundesforschungsprojekt EnAHRgie (www.enahrgie.de) Energieszenarien für die Region Ahrweiler. „Wir wollen auf der Basis der hier im Kreis vorhandenen Potentiale und Herausforderungen aufzeigen, welche Möglichkeiten es für die Akteure hier vor Ort gibt, langfristig auf eine nachhaltige Energieversorgung umzustellen,“ so Dr. André Schaffrin, Leiter des vom Bundesforschungsministerium geförderten Projekts. „Hierbei geht es darum zu zeigen, welche Chancen unterschiedliche Anlagen für die Region bieten und welche Auswirkungen sie haben.“


Drei Szenarien wurden erarbeitet


Die Projektmitarbeiter haben jetzt drei Szenarien mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten erarbeitet. Eines zielt darauf ab, den Anteil an erneuerbaren Energien bei gleichzeitig maximaler Strom- und Wärmeeinsparung auf hundert Prozent im Jahresdurchschnitt zu steigern. Im zweiten Szenario sollen vor allem Erzeugungsanlagen und Effizienzmaßnahmen mit geringerem zusätzlichen Flächenverbrauch und geringeren Auswirkungen auf die Landschaft bevorzugt werden. Das dritte Szenario berechnet den Energiemix aus erneuerbaren Erzeugungsanlagen, welcher für den Endverbraucher am kostengünstigsten ist und die Wirtschaftskraft im Landkreis stärkt. Auf dieser Basis lassen sich anhand von Standortanalysen konkrete Projekte und Maßnahmen identifizieren. Sechs Jahre nach Beschluss des Kreistages 2011 zur Versorgung aus erneuerbaren Energien erhält der Landkreis nun erstmals eine systematische Datengrundlage und eine Vorstellung der Handlungsspielräume.

Diese Szenarien wurden bereits beim Planerforum der Kreisverwaltung am 22. Mai 2017 und bei der Dienstbesprechung der hauptamtlichen Bürgermeister am 8. Juni 2017 mit den Kommunen und den Kreisverantwortlichen abgestimmt. Nun sollen in einem weiteren Schritt die politischen Vertreter der Verbandsgemeinde-, Stadt- und Gemeinderäte sowie die Bürgermeister der Ortsgemeinden die Gelegenheit haben, sich aus erster Hand über die Ergebnisse der Energieszenarien zu informieren und an einer Empfehlung zur Umsetzung konkreter Maßnahmen und Projekte mitzuwirken.


Forum der Kommunen am 5. September


Das Projekt lädt daher alle Ratsmitglieder und Bürgermeister im Kreis Ahrweiler zu einem „Forum der Kommunen“, am Dienstag, den 5. September 2017 um 17 Uhr in die Kreisverwaltung Ahrweiler ein. Wir freuen uns über eine vorherige Anmeldung bis zum 23. August bei unserer EnAHRgie - Mitarbeiterin Dr. Gisela Wachinger von der DIALOGIK gemeinnützigen GmbH: wachinger@dialogik-expert.de.

Projekt EnAHRgie

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07.07.2017 12:31 Uhr
schneeifler

Also die Vorteile der Windkraft kann sehr gut unsere ehm. Wirtschaftsministerin Fr. Eveline Lemke beschreiben. Sie hat jetzt nach Ausscheiden aus dem Politikbetrieb einen Aufsichtsratsposten bei einem Windanlagenhersteller für 10.000 Euro/Jahr bekommen. Also der Einsatz für Windkraft lohnt sich !!- also zumindest für die Politiker....



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Jürgen Müller:
Der Bitte/Forderung von Anwohnern/Herrn Altmaier ist seitens der STADT zu folgen, die bisher KEINE Weitsicht und Kompetenz gezeigt hat - im Gegenteil.Die Reaktion von Herrn Langner ist mehr als bedenklich und kindergartenmässig.Die Auswüchse von alkohol- und feierwütigen Unbelehrbaren in Coronazeiten hat er NICHT im Griff - auch NICHT seine offensichtliche Eitelkeit und Reaktion auf berechtigte Kritik.
Gabriele Friedrich:
Alkoholverbot in der Öffentlichkeit, ob mit oder ohne Corona. Was in anderen Ländern hervorragend funktioniert, scheint in Deutschland unmöglich. Auch die Pizza-Esserei auf der Straße, da braucht man sich nur einmal die städtischen Müllkörbe anzusehen. Wann raffen die Politiker endlich mal, das sie sich auch unbeliebt machen dürfen, wenn es Sinn macht. Keine Chance den Alkoholikern und so schützt man auch Jugendliche, die ohnehin schon zu viel "saufen" Wenn der OB sich beschwert, soll er halt seine Arbeit machen und zwar so, wie die Wähler das wollen.
Jean Seligmann:
Verbote, Verbote und nochmals Verbote, könnt ihr nichts anderes mehr? Es ist doch klar Erkennbar das die Menschen diese immer mehr unterlaufen, lt. einer Studie haben sich 2/3 der Menschen in Deutschland nicht an die Corona-Verbote gehalten! Es geht auch anders, schaut euch Schweden an, sinkende Infektionszahlen! Und das ohne Panik schüren, Verbote, Strafe, hier wurden ganz wenige Maßnahmen ergriffen, die Freiheit der Menschen wurde nicht eingeschränkt!
Gabriele Friedrich:
Bei der AfD ist es eben schwierig die Leute auszusortieren, die rechtes Gedankengut haben. Ich finde auch, das man nicht generell alles ablehnen sollte, was von dieser Partei kommt. Lieber wäre mir, es würde sie gar nicht erst geben. Zu verdanken haben wir das der versagenden Bundespolitik und auch Landespolitik. [ Zitat] Unterdrückung / Isolierung / Diffamierung / Verächtlichmachung [ Zitat Ende] "Das" können Sie auch ganz normal in Arztpraxen, Krankenkassen, öffentliche Stellen, auf der Straße und eigentlich überall erleben, wo Menschen sich begegnen. Ganz normale Deutsche diffamieren andere Deutsche, nur weil sie sich gegen etwas wehren, etwas einfordern wollen oder einfach nur freundlich behandelt werden wollen. Auch wer eine "andere" Meinung hat, wird verbal niedergetrampelt oder verächtlich gemacht. Deutschland ist nicht unbedingt mehr das Vorbild für andere. Die Menschen haben noch niemals aus der Vergangenheit gelernt, die Fehler geschehen immer in der Gegenwart!
Jean Seligmann:
"auf allen Ebenen der kommunalen politischen Arbeit Anträge der AfD abzulehnen, wurde dabei einstimmig beschlossen." So sieht das demokratische Verständnis der anderen Parteien also aus, INTOLERANT wäre noch geschmeichelt, hier werden Menschen diskriminiert ob ihrer politischen Ansicht, obwohl diese durch Artikel 3 Absatz 3 Grundgesetz im Grunde ausgeschlossen sein sollte. Aber soviel Verständnis für Andersdenkende darf von den anderen Parteien und im besonderen von GRÜNEN nicht erwartet werden! Wo die Unterdrückung / Isolierung / Diffamierung / Verächtlichmachung von anderen Menschen hinführt, dass hat uns die Geschichte hinlänglich gelehrt!
juergen mueller:
Dieser sogenannte "Handlungsbedarf" wurde über JAHRE ignoriert. Jetzt, wo die Kacke am Dampfen ist, wird man munter. Dieses plötzliche Umdenken ist das was Politik ausmacht - erst dann, wenn die Öffentlichkeit auf etwas aufmerksam macht, was über Jahre vernachlässigt wurde, (vermeintlich) aktiv werden. Man sucht sich halt zu seinem persönlichen Vorteil das aus, was eben zur eigenen Profilierung gerade passt. Widerlich und anbiedernd.
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