Politik | 11.06.2021

SPD-Landesliste für die Bundestagswahl steht

Dr. Tanja Machalet auf Platz zwei

Generalsekretär Marc Ruland stimmt Genossinnen und Genossen auf den Wahlkampf ein

V.li. Marc Ruland, Thomas Hitschler und Roger Lewentz.Foto: privat

Region. Die SPD Rheinland-Pfalz hat ihre Landesliste für den 20. Deutschen Bundestag gewählt. 194 Vertreterinnen und Vertreter waren dafür auf der ersten Open Air-Parteitag in Gensingen zusammengekommen. Sie wählten Thomas Hitschler mit 94,8 Prozent der Stimmen zum Spitzenkandidaten der rheinland-pfälzischen SPD.

„Wir sind bereit für den Wahlkampf – wir gemeinsam sind das Team SPD Rheinland-Pfalz“, sagte Hitschler in seiner Bewerbungsrede. Und an die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten gerichtet: „Lasst uns rausgehen und die Menschen überzeugen. Wir haben gute Leute. Wir machen gute Politik. Auf in den Wahlkampf! Auf ein gutes Ergebnis für die SPD und Olaf Scholz!“

Insgesamt 24 starke Persönlichkeiten stehen auf der Landesliste der SPD Rheinland-Pfalz – erfahrene Abgeordnete aus Bundestag und Landtag sowie neue Kandidierende mit eindrucksvoller Vita und unterschiedlichen Lebenswegen. Auf Hitschler folgt auf dem zweiten Platz Dr. Tanja Machalet, „versierte Expertin in den Bereichen Gesundheit, Finanzen und Arbeitsmarkt“. Die 47-jährige Mutter von zwei Kindern tritt als Direktkandidatin für den Wahlkreis 204 Montabaur an. Die bisherige rheinland-pfälzische Landtagsabgeordnete setzt sich u.a. als SPD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Mitglied im SPD-Landesvorstand und stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende im Kreisverband Westerwald für die Belange der Sozialdemokratie ein. Platz drei nimmt Dr. Thorsten Rudolph ein, der als Direktkandidat im Wahlkreis 199 Koblenz antritt. Der 47-jährige Familienvater ist hauptberuflich Leiter der Abteilung Landesvermögen im rheinland-pfälzischen Finanzministerium und engagiert sich u.a. als kulturpolitischer Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion, Vorstandsmitglied des SPD-Regionalverbands Rheinland, Mitglied im geschäftsführenden Vorstand der SPD Koblenz und Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Koblenz-Süd.

Die Landesliste inklusive Ergebnisse findet amn unter www.spd-rlp.de/web/teamspdrlp.

Das Schlusswort auf dem Gensinger Parteitag hatte Marc Ruland, Generalsekretär der SPD Rheinland-Pfalz, und nutzte dies, um das Team SPDRLP auf den Wahlkampf einzuschwören. In seiner Rede zeigte er sich optimistisch für den Wahltag am 26. September: „Von Gensingen aus geht ein Signal der Zuversicht, des Optimismus und des Aufbruchs. Ich freue mich auf den Wahlkampf! Ich spüre die Stimmung: Ihr habt richtig Herzblut für unsere Sozialdemokratie. Die gesamte SPD Rheinland-Pfalz ist ein starkes Team und wir brennen darauf, Menschen vor Ort zu begegnen und um jede Stimme für die Sozialdemokratie zu kämpfen. Wir kommen wieder und ich bin mir sicher: Die Sozialdemokratie hat eine starke Zukunft! Dafür brauchen wir jede und jeden von euch. Wir ziehen geschlossen in die Auseinandersetzung mit den politischen Mitbewerbern!“

In seiner kämpferischen Rede sparte er auch nicht an gezielten Spitzen gegenüber dem politischen Gegner: „Wenn andere keine klare Haltung gegenüber Rechtsextremismus haben – ich erinnere nur an das Rumgeeiere von Herrn Laschet – dann stellen wir uns entschieden gegen jede Form antisemitischen Gedankenguts. Oder wenn wir uns bei den anderen Parteien Ausfälle und Leichtmatrosinnen und -matrosen ansehen müssen wie Frau Klöckner, Herr Spahn oder Frau Baerbock, dann haben wir als Sozialdemokratie ein vielfältiges, ein buntes Team mit Kanzlerkandidat Olaf Scholz an der Spitze entgegenzusetzen – da sind Kompetenz, Leidenschaft und Herzblut“.

Pressemitteilung des

Büro von Marc Ruland

V.li. Marc Ruland, Thomas Hitschler und Roger Lewentz.Foto: privat

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Kommentare
12.06.202101:14 Uhr
juergen mueller

SPD-Wahlkampfgeschwätz. Starke Persönlichkeiten - Sozialdemokratie - RULAND als Einpeitscher mit heroischen nichtssagenden Sprüchen, Verlierer einer Partei, die ihren Zenit schon lange überschritten hat, einer Partei, die nur noch von nichtssagenden Phrasen lebt., die sich selbst zugrunde gerichtet hat, weil sie ihrer sozialen Verpflichtung nicht gerecht werden konnte. Egal ob kommunal, landes- oder bundesweit, Politiker sind auch nur Menschen, die nur nach einem streben - eigenem Wohlstand, den sie denn auch aufgrund ihrer Position rigoros anstreben, erst danach kommen diejenigen, denen man selbst erreichtes verspricht, ohne es zu halten.
Kämpferische Worte von einem, der sich sicherlich seiner eigenen Inhaltlosigkeit bewusst ist, sie aber dennoch wahlkampforientiert weitergibt ohne selbst daran zu glauben, sich daran ergötzt. Nichtssagendes als glaubhaft verkaufen zu können, das alltägliche Brot der Politik. Ehrlichkeit hat hier nichts zu suchen.
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