Politik | 10.01.2019

Dreikönigstreffen des Junge-Union-Bezirksverbands Koblenz-Montabaur in Altenkirchen

„Eine Schicksalswahl für Europa“

Beim Dreikönigstreffen in Altenkirchen diskutierten (von links) Torsten Welling, Ralf Seekatz, Jens Münster, Justus Brühl und Simon Solbach auch über die EU-Politik.privat

Altenkirchen. Der 26. Mai ist nicht mehr fern. Und nicht nur die Kommunalwahlen, auch die Wahlen des Europaparlaments finden an diesem Tag statt. „Das wird eine Schicksalswahl für die EU“, betonen der Bezirksvorsitzende Torsten Welling und Justus Brühl, JU-Kreisvorsitzender in Altenkirchen. Und unter diesem Leitsatz tagte der Bezirksverband der Jungen Union Koblenz-Montabaur beim traditionellen Dreikönigstreffen in Altenkirchen. Etwa 40 junge Christdemokraten aus elf Landkreisen des nördlichen Rheinland-Pfalz erarbeiteten zusammen ein Positionspapier mit ihren Vorstellungen für die Zukunft der Europäischen Union. Als Gastredner referierte Ralf Seekatz aus Westerburg, der als Spitzenkandidat des Bezirks auf der rheinland-pfälzischen CDU-Liste für das Europaparlament kandidiert.

Der Tenor des Papiers zeigt: Die JU gibt ein klares Bekenntnis zum Friedensprojekt EU ab. Europa sei eine „einmalige Erfolgsgeschichte“ und stelle bei allen Schwierigkeiten und Herausforderungen nicht das Problem, sondern die Lösung dar. Trotzdem gebe es an einigen Stellen nachzurüsten. So fordert die JU eine engere internationale Zusammenarbeit zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit, eine regelmäßige Überprüfung von Richtlinien und eine stärkere Kooperation bei der Migrationspolitik.

„Wir müssen auch überdenken, für was die EU zuständig ist. Die Menschen wollen von Europa die Lösung von großen Problemen und kein Klein-Klein“, gibt JU-Landesvorsitzender Jens Münster zu denken. Es gebe auch Themen, die auf nationaler Ebene einfacher zu lösen seien. Brühl gab zu bedenken, dass es immer schwieriger werde, den Leuten Europa näherzubringen. „Und trotzdem überwiegt das Positive. Im Bereich des Friedens, der Wirtschaft und auch der Sicherheit profitieren wir jeden Tag von der EU“, stellte Seekatz fest. Besonders kritische Situationen wie der Brexit zeigten momentan ganz eindeutig, dass die EU eben doch mehr Vor- als Nachteile habe. „Genau deshalb ist es wichtig, dass wir für Europa einstehen.“Pressemitteilung

des Bezirksverbands der

Jungen Union Koblenz-Montabaur

Beim Dreikönigstreffen in Altenkirchen diskutierten (von links) Torsten Welling, Ralf Seekatz, Jens Münster, Justus Brühl und Simon Solbach auch über die EU-Politik.Foto: privat

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Kommentare
11.01.201917:20 Uhr
juergen mueller

Wer politisch interessiert ist,weiß das,weiß aber auch,warum es immer schwieriger wird,den Menschen die EU näherzubringen.Es sind bedauerlicherweise nicht die europaweiten Probleme selbst,sondern dass es sich bei der EU um einen ebenso aufgeblasenen Verwaltungsapparat handelt wie unser Abgeordnetenhaus,besetzt mit hochbezahlten sogen.Volksvertretern,deren Tätigkeit u.Wirken großteils undurchsichtig u.unverständlich ist,vom Auftreten einiger EU-Spitzen,aber auch einfacher Abgeordneter abgesehen.Ein Normalo nimmt nur zur Kenntnis,dass Herr Juncker monatlich ein Salär von ca. 30 000 Euro erhält für seine mittlerweile abstrusen Auftritte oder das dümmliche Auftreten eines Herrn Oettinger.Kurzer Abstecher:Neujahrsempfang Ortsverein SPD-Goldgrube mit Herrn Hering u.Pilger unter dem Motto:"Warum sind die Europawahl/Kommunalwahl 2019 für die Bürger so wichtig?"Die Bürger?Wer bangt denn hier um sein Mandat?Diese politischen Unkorrektheiten gegenüber dem Bürger sind einfach nur zum Kotzen.

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