Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
 

Petition gegen die Schließung des Schiefergergwerks

Endzeitstimmung am Katzenberg

Spätestens Ende 2019 gehen im Bergwerk in Mayen die Lichter aus

08.08.2018 - 10:36

Die geplante Schließung des Schieferbergwerks in Mayen ist für die Stadt eine schlechte Nachricht, denn sie bedeutet das Ende eines prägenden Teils der heimischen Industriegeschichte. Es gibt Aufrufe, die diese Entwicklung verhindern möchten und gegen die Stilllegung des Bergwerks protestieren. BLICK aktuell fragte die Geschäftsführung der Firma Rathscheck nach den Gründen für das Ende der Produktion von Moselschiefer am Katzenberg.

Mayen.

Die Nachricht von der Einstellung der Moselschiefer-Produktion zum Ende des Jahres 2019 wurde in der Region mit großer Betroffenheit aufgenommen, da die Förderung des Schiefers an diesem Standort eine sehr lange Tradition hat und das Schieferbergwerk als wichtiger und prägender Faktor der lokalen Wirtschaft betrachtet wird.

Auf der Internetseite des Unternehmens steht: „Wo erloschene Vulkane ragen und Vulkanseen sich in tiefer Schwärze spiegeln, in einer Landschaft von ausdrucksvollem Gepräge, betreibt Rathscheck, mit dem Bergwerk Katzenberg, die größte Dachschiefer-Produktion Mitteleuropas.“

Doch dieses Kapitel soll vom Ende des kommenden Jahres an der Vergangenheit angehören und der Schieferbergbau in Mayen zu einer Episode der Heimatgeschichte werden. Dies bewegt die Menschen in der Region und führt zu Reaktionen der Betroffenen. Sie wollen die geplante Schließung des Bergwerks nicht kampflos hinnehmen. In ihrer Petition heißt es.„ Wir Mitarbeiter und Bergleute geben unser Bergwerk nicht ohne Weiteres auf. Denn für die Region in der Eifel, Rheinland-Pfalz und Mayen ist das Bergwerk mit der Moselschiefer Produktion die DNA der heimischen Industriegeschichte“.


Widerstand gegen die Schließung des Schieferbergwerks


In der Kommunalpolitik ist das Thema ebenfalls angekommen. Die Freien Wähler Mayen begrüßen und unterstützen diese Petition. Für sie ist die plötzliche und überraschende Stilllegung der Schieferproduktion in Mayen nicht nachvollziehbar. Schließlich gehe es in hohem Maß um den Erhalt von Arbeits- und Ausbildungsplätzen. Aber auch für die Stadt Mayen seien negative Auswirkungen zu befürchten.

Die Stadt habe mit dem Bau eines Schieferbergwerkmuseums in der Burg ein klares Bekenntnis zu dem ortsansässigen Unternehmen und seiner Schieferproduktion abgegeben. „Deshalb geht die Schließung der Moselschiefer-Produktion jeden in Mayen etwas an,“ erklärte der FWM-Fraktionsvorsitzende Hans-Georg Schönberg. An einen „sozialverträglichen“ Ausstieg aus der Schieferproduktion glaubt er nicht.

„Die Arbeitsplätze sind futsch und keine gleichwertigen Ersatzarbeitsplätze vorhanden. Deshalb ist der Kampf, den die betroffenen Mitarbeiter und Bergleute in der Form einer Petition gestartet haben, möglichst von allen zu unterstützen, denn die Schließung geht jeden an. Auch die Mayener Verwaltungsspitze, Wirtschaftsförderung und den Stadtrat“, erklärt Schönberg.


Fragen an die Geschäftsführung


„BLICK aktuell“ fragte die Geschäftsführung der Firma Rathscheck, ob es in den vergangenen Jahren eine langfristig angelegte Weiterentwicklung der Förderungsmöglichkeit und Erschließung neuer Abbaustellen am Standort Mayen gegeben habe, sodass eine Einstellung der Produktion hätte vermieden werden können. „Seit Jahren wird versucht, die schwierigen geologischen Gegebenheiten auszugleichen. Neue Abbaufelder wurden erschlossen und Ende 2016 wurde der Aufschluss der 11. Sohle mit einem hohen finanziellen Aufwand entgegen den ursprünglichen Planungen vorgezogen. Leider hat sich die geologische Situation dort nicht verbessert. Die Gesteinsstörungen sind zu erheblich,“ lautete die Antwort der Verantwortlichen.

„BLICK aktuell“ wollte von der Mayener Traditionsfirma in diesem Zusammenhang zudem wissen, ob der eigentliche Grund für die Einstellung der Produktion tatsächlich die objektiv erschöpften Schiefervorkommen am Standort Mayen gewesen sei oder ob die günstigere Kostensituation der Produktion in den spanischen Werken der Firma den Ausschlag für die Schließung des Bergwergs in Mayen gegeben habe.

Rathscheck Schiefer betont, dass ausschließlich die geologischen Gegebenheiten eine Weiterführung der Schieferproduktion verhindern.

„Die Entscheidung, die Moselschiefer-Produktion einzustellen, ist uns sehr schwergefallen. Wir haben bis zuletzt an einer nachhaltigen und tragfähigen Lösung gearbeitet. Wir haben aber eine Verantwortung gegenüber allen Mitarbeitern und müssen die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des gesamten Unternehmens langfristig sichern. Dauerhafte Verluste eines Unternehmensteils könnten im schlimmsten Fall auch weitere Arbeitsplätze innerhalb der Gruppe gefährden. Die enorme Häufung von Gesteinsfehlern in der Lagerstätte macht einen weiteren rentablen Abbau des Moselschiefers nicht mehr möglich. Die Produktionsmenge hat sich stetig reduziert.

Erschwerend kommt hinzu, dass die Formatgrößen limitiert sind. Ursache sind also ausschließlich die geologischen Gegebenheiten, die wir leider nicht verändern können.“ heißt es in der Antwort der Firma an „BLICK aktuell“.


Alternativen entwickeln, um den Standort zu sichern


In den vergangenen Jahren war die enge Verzahnung der Schieferproduktion und ihren Traditionen vor Ort mit dem Alleinstellungsmerkmal des Produktes „Moselschiefer“ ein wichtiger Garant für den Erfolg des Unternehmens. „BLICK aktuell“ wollte deshalb von der Geschäftsführung wissen, ob sie glaubt, in Zukunft auf diese erfolgreiche Verknüpfung beim Vertrieb ihres Schiefers verzichten zu können. „Unsere Unternehmensgeschichte ist fest verknüpft mit Moselschiefer, der bekanntlich einen hervorragenden Ruf genießt. Auch deshalb haben wir die Entscheidung nicht leichtfertig getroffen. Aus den beschriebenen Gründen ist sie aber leider unumgänglich. Deshalb ist es auch nicht die Frage, ob wir glauben, auf die imagewirksame Verknüpfung des Moselschiefers beim Vertrieb unseres Schiefers verzichten zu können. Es bleibt uns gar nichts anderes übrig, als Alternativen zu entwickeln, um die Zukunftsfähigkeit der Unternehmensgruppe am Standort in Mayen auch weiterhin sicherzustellen und keine weiteren Arbeitsplätze vor Ort zu gefährden,“ erklärte die Geschäftsführung von Rathscheck.


Eine schwierige Entscheidung


Gefragt wurde auch nach den Zukunftsperspektiven für die Firma nach dem Ende der Schieferproduktion in Mayen, da Rathscheck Schiefer erklärte, dass das Lager dort das Logistikzentrum für die Märkte in Mitteleuropa bleibe. „BLICK aktuell“ wollte wissen, wie realistisch diese Perspektive ist, da einige europäische Märkte, wie die in Frankreich und Großbritannien kostengünstiger direkt von Spanien aus beliefert werden können.

Die Firma betont in ihrer Antwort, dass das Lager in Mayen den deutschen Markt und die Märkte und Ost und Mitteleuropa beliefern werde. „Die Märkte in Westeuropa, also hauptsächlich Frankreich, Großbritannien, Irland und BeNeLux beliefern wir seit jeher aus Spanien.

Den Kernmarkt in Deutschland, der das größte Absatzvolumen bei uns hat und die weiteren Länder Mittel- und Osteuropas werden wie bisher überwiegend aus Mayen beliefert,“ erklärte die Geschäftsführung.

51 Mitarbeiter sind von der geplanten Schließung der Moselschieferproduktion direkt betroffen. „BLICK aktuell“ fragte die Verantwortlichen daher auch, ob die Suche nach sozialverträglichen Lösungen für die betroffenen Mitarbeiter schon zu konkreten Ergebnissen geführt habe. „Selbstverständlich laufen bereits Gespräche, konkrete Ergebnisse gibt es aber zum jetzigen, noch frühen, Zeitpunkt nicht. Wir sind bestrebt und zuversichtlich gemeinsam mit dem Betriebsrat gute Lösungen für die Mitarbeiter zu erarbeiten,“ erklärte die Firma Rathscheck zu diesem Thema.


Den Umsatz des Vorjahres knapp verfehlt


Die Firma Rathscheck Schiefer ist ein Teil der Baustoffsparte der Unternehmensgruppe Wehrhahn. Wenn man die Presseerklärung zur Bilanz der Wehrhahn KG für das Jahr 2017 betrachtet, wird deutlich, dass das Geschäft mit dem Schiefer im Portfolio des Konzerns keine strategische Rolle spielt. Die Unternehmensgruppe machte mit Baustoffen, Konsumgütern und Finanzdienstleistungen einen Umsatz von ca. 3,4 Milliarden Euro, davon erwirtschaftete Werhahn eine Milliarde im Ausland und erzielte einen Konzernjahresüberschuss von rund 112 Millionen Euro. In den Gesellschaften des mittelständisch geprägten Familienunternehmens sind weltweit rund 9900 Mitarbeiter beschäftigt.

In dem Unternehmenszweig Baustoffe ist die Produktion und der Vertrieb von Natursteinen mit einem Umsatz von 1,3 Milliarden Euro ein wichtiger Teil des Unternehmens, der im Jahr 2017 ein Umsatzplus von 4 Prozent verbuchen konnte. Für den Geschäftsbereich „Schiefer“, in dem die Werhahn-Gruppe nur zwei Prozent ihres Gesamtumsatzes erwirtschaftet, sind solch positive Bewertungen jedoch nicht zu finden. Dort ist von Absatzeinbußen, einem schwierigen Marktumfeld und einem knapp verfehlten Umsatzziel die Rede. In dem Bericht über die Bilanz 2017 ist zu lesen: „In der weiterhin angespannten Wettbewerbssituation innerhalb der Bedachungsbranche musste der Geschäftsbereich Schiefer im schwierigen Marktumfeld des Steildachs in Deutschland Absatzeinbußen hinnehmen. In seinen wichtigsten Auslandsmärkten konnte der Geschäftsbereich seine Position durchweg festigen. Insgesamt verfehlte der Umsatz mit 68 Millionen Euro knapp das Vorjahresergebnis von 71 Euro.“

Helmut Schwarz

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare
09.08.2018 15:30 Uhr
Uwe Klasen schrieb:

Nachfolgend der Link zur Petition:

https://tinyurl.com/y9r3zr9e



09.08.2018 15:04 Uhr
Christa Retterath schrieb:

Unsere openpetition:
Heiß aber
Bergwerk Mayen Schacht Katzenberg darf nicht sterben
Bitte nehmen Sie das zur Kenntnis
Vielen Dank
Glück Auf ??



Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Anzeige
WEITERE ARTIKEL

SV Remagen II - Fußball

Niederlage gegen Favoriten

Kempenich. Auf verlorenem Fuß stand die Mannschaft von Spielertrainer Milkan Sargin im Auswärtsspiel beim Titelaspiranten SG Kempenich. Dabei machte sich insbesondere das Fehlen einiger Defensivspieler bemerkbar, die gegen die sehr gute Offensive der Gastgeber von Nöten gewesen wären. mehr...

„Marktgeflüster“ heißt es zum dritten Mal

Interessengemeinschaft der Selbstständigen Oberwinter

„Marktgeflüster“ heißt es zum dritten Mal

Oberwinter. Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr bietet die Interessengemeinschaft der Selbstständigen Oberwinter am Sonntag, 9. September, von 13 Uhr bis 22 Uhr zum dritten Mal das „Oberwinterer Marktgeflüster“ rund um den Historischen Marktplatz Oberwinter an. mehr...

Bestattungen und Totenwaschungen für Muslime sind möglich

Arbeitsgruppe befasste sich mit den erforderlichen Rahmenbedingungen und Besonderheiten einer muslimischen Bestattung

Bestattungen und Totenwaschungen für Muslime sind möglich

Lahnstein. Vertreter des Beirates für die Belange von Menschen mit Migrationshintergrund sowie der Stadtverwaltung Lahnstein verschafften sich auf dem Friedhof Braubacher Straße ein Bild über die geschaffene Möglichkeit zur Durchführung muslimischer Bestattungen. mehr...

Weitere Artikel

Verkehrs- und Verschönerungsverein

Großreinemachen am Freiligrath Denkmal

Remagen. Auch fast tropische Temperaturen konnten unentwegte Mitglieder des Verkehrs-und Verschönerungsvereins Oberwinter-Rolandseck nicht davon abhalten Pflegearbeiten am Freiligrath Denkmal unterhalb des Rolandsbogens durchzuführen. Es erinnert an den Dichter Ferdinand Freiligrath, den Retter des Rolandsbogens, der dafür sorgte, dass der 1839 eingestürzte Bogen wieder aufgebaut wurde. Der Verein ist Eigentümer des Denkmals, das mit Zuschüssen und Spenden im Jahr 2010 aufwendig renoviert wurde. mehr...

SV Kripp II

Auswärtssieg nach Rückstand

Oberzissen. Zum Auftakt der neuen Kreisliga D-Saison gastierte die Kripper Zweitvertretung beim SV Oberzissen III. Wie vor Wochenfrist im Bitburger-Kreispokal begannen die Gäste druckvoll und erspielten sich leichte Feldvorteile, ohne jedoch für ernsthafte Gefahr vor dem Oberzissener Gehäuse zu sorgen. Besser machten es die Hausherren, die mit ihrer ersten Torannäherungen in der 33. Minute zum 1:0 trafen. mehr...

Eheleute Maria und Heribert Kissel blicken auf 60 gemeinsame Ehejahre zurück

60 Jahre durch Dick und Dünn

Lahnstein. Anfang August feierten die Eheleute Maria und Heribert Kissel aus Lahnstein ihren 60. Hochzeitstag. Schon als kleines Mädchen saß die heute Achtzigjährige auf dem Schoß des jungen Heribert (heute 85 Jahre alt), der als Freund ihrer älteren Brüder aus der Nachbarschaft und der Messdienergruppe zum Spielen ins Haus kam. „Es war eine Sandkastenliebe“, fasst Maria Kissel diese Zeit zusammen.... mehr...

Ev. Gemeindehaus Remagen

Mittagstisch

Remagen. Miteinander essen, Gemeinschaft erfahren, andere Leute kennenlernen, erzählen, zusammensitzen bei einer Tasse Kaffee – das ist die Idee des Mittagstisches. Das erste gemeinsame Essen im neuen Jahr findet am Freitag, 7. September, 12 Uhr im Ev. Gemeindehaus Remagen, Marktstraße 25, statt. Dann stehen „Königsberger Klopse mit Kartoffeln und Roter Bete“ inklusive Kaltgetränk auf dem Speiseplan. mehr...

Anzeige
Weitere Artikel
Lieder vom rauen Leben auf See

Shanty-Chor Lahnstein gestaltet Sommerfest im Hildastift Wiesbaden

Lieder vom rauen Leben auf See

Lahnstein. Ein Ausflug führte die Sänger des Shanty-Chor Lahnstein zu einer Konzert-Verpflichtung nach Wiesbaden. Unter dem Motto „Meer erleben – das Hildastift auf hoher See“ fand in einem der vielen... mehr...

Fußball SV Kripp

Mannschaft startet mit Punktgewinn in die neue Saison

Remagen-Kripp. Zum Auftakt in die neue Saison der Kreisliga B Ahr gastierte die 1. Mannschaft des SV Kripp am vergangenen Freitag bei der SG Kreuzberg. In einer ausgeglichenen Partie verpassten es die Gäste ihre vorhandenen Möglichkeiten besser zu nutzen. mehr...

Spaziergangsgruppe Oedingen

Nächster Spaziergang

Oedingen. Bewegung tut gut! – Die offene Gruppe startet zum nächsten Spaziergang am Donnerstag, 23. August, 15 Uhr, also eine halbe Stunde später als bisher, zu einem weiteren Spaziergang. Treffpunkt... mehr...

Kolpingjugend St. Martin informiert

Großer Bücherbasar

Lahnstein. Bei der Kolpingjugend St. Martin laufen die Vorbereitungen für den größten Bücherbasar der Stadt. Er findet statt am Kirmeswochenende der Oberlahnsteiner Kirchweih (Samstag, 8. und Sonntag, 9. September, jeweils von zehn bis 18 Uhr). Verkauft werden die gebrauchten Bücher aus der Garage unterhalb des Parkplatzes der St. Martinskirche. Wer gebrauchte Bücher spenden möchte, kann diese ausschließlich... mehr...

CDU im Kreis Ahrweiler

CDU Landtagsabgeordnete setzen sich für Feuerwehr ein

Remagen-Kripp. Die beiden Landtagsabgeordneten Guido Ernst und Horst Gies besuchten die Feuerwehr Remagen-Kripp. Im Rahmen des Meinungsaustauschs mit den Feuerwehrleuten machten diese sie auf das Problem aufmerksam, dass die inzwischen mehr als 50 Jahre alte Feuerwehrmehrzweckfähre RPL7 immer noch nicht ersetzt ist. mehr...

Gertrud und Hans Schorn feiern Diamantene Hochzeit im Schwarzwald

Beim Weinfest in Remagen lernten sie sich 1957 kennen

Remagen. Das große Fest der Diamantenen Hochzeit steht bei Gertrud und Hans Schorn aus Remagen ins Haus. Am 14. August 1958 gingen sie den Bund der Ehe im Remagener Standesamt ein, am 16. August 1958 gaben sich die Jubilare das Ja-Wort im Bonner Münster. Nun feiern Jubilarin Gertrud (geborene Bois) und Hans Schorn das seltene Fest der Diamantenen Hochzeit. mehr...

Freunde der Bundesgartenschau Koblenz 2011 e. V.

„Ab heute singe ich unter der Dusche“

Koblenz. Das Literaturpicknick der BUGA-Freunde Koblenz zieht zur Leselounge in den Festungspark Koblenz um. Patricia Küll, Moderatorin und Redakteurin (SWR-Landesschau), liest am 19. August um 12 und 14 Uhr aus ihrem neuen Buch „Ab heute singe ich unter der Dusche“. Wie kann man sich Lebensfreude und Leichtigkeit im Alltag zurückerobern? Was kann man aus Krisen lernen? Was ist nötig, damit man unter der Dusche wieder singt? Die Veranstaltung ist kostenfrei. mehr...

Anzeige
Weitere Artikel

Pflegestützpunkt Remagen-Sinzig

Infoveranstaltung in Oedingen

Oedingen. Uta Vogel und Ilhana Rascic-Durdcic vom Pflegestützpunkt Remagen-Sinzig werden am Montag, 20. August von 15 bis 16.30 Uhr im Kath. Pfarrheim in Oedingen, Am Kirchplatz 1, über ihre kostenlose Beratungsarbeit berichten. mehr...

Ein fester Bestandteil des Jahres

Sommerfest der Siedlergemeinschaft „St. Martin e.V

Ein fester Bestandteil des Jahres

Lahnstein. Bei herrlichem Sonnenschein konnten die Siedler der St. Martinsiedlung ihr diesjähriges Sommerfest feiern. Nachdem das Fest in den letzten zwei Jahren wegen Regen abgesagt wurde, war die Freude groß, dass in diesem Jahr das Wetter mitspielte. mehr...

Der andere Islam

Arbeitskreis für entwicklungspolitische Bildung e.V. Remagen

Der andere Islam

Remagen. Mit Professor Dr. Jürgen Wasim Frembgen kommt einer der weltweit besten Kenner des Volksislam nach Remagen. Der ehemalige Kurator des Münchner Völkerkundemuseums, Hochschullehrer an der Universität... mehr...

Westerwald-Verein Buchfinkenland

Auf den Spuren des Wassers

Buchfinkenland. Einige Verbandsgemeindewerke im Westerwaldkreis haben kürzlich hitzebedingt zum Wassersparen aufgerufen. Damit rückte das kühle Nass etwas mehr ins öffentliche Interesse. Mit einem abendlichen Spaziergang zum Thema „Unser Wasser – von der Quelle bis zur Kläranlage“ am Mittwoch, 29. August ab 18 Uhr will der Westerwald-Verein im Buchfinkenland für mehr Information über das alltägliche Wasser sorgen. mehr...

Wanderfreunde TV Remagen

Wanderung im Siebengebirge

Remagen. Zusammen mit Wanderführer Günter Hussong geht es am Sonntag, 2. September, um 9.30 Uhr los zur Wanderung im Naturpark Siebengebirge (Teil 1). Vorgesehener Streckenverlauf: Forsthaus Hardt – Ennet – Niederholtorf – Oberkasseler Steinbrüche – Blauer See – Ankerbach - Forsthaus Hardt; circa zwölf Kilometer. Es wird um Anmeldung Bis Samstag, 1. September um 12 Uhr bei Günter Hussong (0 26 42) 23 42 oder 0176 5006 2528 gebeten. mehr...

Pfarrgemeinde Sankt Martin Lahnstein informiert

Erstkommunion 2019

Lahnstein. In der Pfarrei Sankt Martin mit den Gemeinden St. Barbara und St. Martin, Lahnstein und Heilig Geist, Braubach beginnt die Vorbereitung auf die Erstkommunion 2019. Eingeladen dazu sind alle katholischen Kinder, die ein 3. Schuljahr besuchen oder im entsprechenden Alter sind. Viele Familien haben bereits eine Einladung zu den Elternabenden erhalten. Sie finden statt: Für die Gemeinden St.... mehr...

MKK 1985 e.V.

Kinderballett startet Training

Andernach. Das Kinderballett des Miesenheimer Karneval Komitee 1985 e.V. beginnt wieder mit dem Training. Das erste Treffen findet am Mittwoch, 29. August um 16.15 Uhr in der Netteturnhalle in Miesenheim statt. mehr...

neues Format
Anzeige
Regionale Kompetenzen

 
gesucht & gefunden
Kommentare
Uwe Klasen:
Mit dem Begriff des „Klimaleugner“ werden von interessierten Kreisen seit vielen Jahren bereits Personen stigmatisiert, die es sich getrauen, die Hypothese vom rein menschengemachten Klimawandel in Frage zu stellen. Das Wort „Klimaleugner“ soll dabei jede offene Debatte abwenden, denn es weckt, ganz gezielt, die Assoziation zu „Holocaustleugner“. So wird Politik gemacht und wissenschaftliche Erkenntnis verhindert!
Juergen Mueller:
Sie befinden sich in bester Gauland-Gesellschaft - nichts wissen - nichts sehen - nichts hören - nichts begreifen und gehören zu der Kategorie Mensch, nach denen Forscher entdeckt haben, dass etwa 60% der Menschheit an alles glaubt, was mit "Forscher haben entdeckt" beginnt in Bezug auf den zum Teil NICHT menschgemachten Klimawandel.Vorweg - Ich diffamiere nicht - ich stelle nur fest.
Helmut Gelhardt:
Die Pressemitteilung von Bündnis 90/Die Grünen spricht grundsätzlich hinsichtlich des Klimas in den Städten die richtigen und sinnvollen Maßnahmen an. Donald Trump, die AfD und einige Mitkommentatoren werden weiterhin den vom Menschen jedenfalls zu sehr wesentlichen und mit entscheidenden Teilen verursachten Klimawandel leugnen. Das zeugt von naturwissen-schaftlicher 'Kompetenzfreiheit', wie auch am 12.08.2018/19.10 Uhr im ZDF (ZDF-Mediathek!) im Interview dem AfD-Vorsitzenden Gauland offenkundigst zu sehen und zu hören war. Bitte unbedingt anschauen! Pure AfD-Selbstentlarvung!!! Die AfD hat nichts - aber auch gar nichts an zutreffenden Analysen und Sachargumenten zu bieten, will aber mit aller Macht die Bevölkerung absolut verdummen.
Dennis Mohr:
Die vorgelegten Pläne sind ein Schlag in das Gesicht der Anwohner vor allem der Erich-Kästner-Str., die mit ihren Investitionen dieses Baugebiet überhaupt erst möglich gemacht haben. Alle Stadträte, die sich für diese Änderung aussprechen, sollten sich öffentlich dazu bekennen! Versprochen wurde ein Nahversorgungsgebiet im Stile des Ringmarktes im Raiffeisenring. Jetzt wird mit 4-geschossigen Bauten das Areal weiter verschandelt und den Anwohnern die teuer bezahlte Aussicht verbaut. Und die Vertreter der Stadt lachen über die Einwände!
Juergen Mueller:
Kein Freund der AfD - aber wo Herr Paul recht hat, hat er recht.Es zeigt sich beim Problem HAUPTBAHNHOF mal wieder,dass die STADT,was eine kurzfristige Problemlösung betrifft,NICHTS auf die Reihe bekommt,wie in vielen anderen Dingen ebenso.Das trifft auch auf den sozialen Wohnbau zu,an dem die STADT offensichtlich KEIN Interesse hat u.sich lieber in der Kategorie Wohnraum:"Nicht für jeden bezahlbar" wohlfühlt.Beispiele hierfür gibt`s genug.Sich dann über Obdachlose aufzuregen,ist beschämend u.sozial unverträglich.Das soziale Gewissen unserer STADTPOLITIK befindet sich auf einem Tiefstand.Während diesen ihr nicht nur körperlicher Wohlstand förmlich anzusehen ist,haben ihre Schäfchen vor lauter Bürgernähe u.U. mit einem Abrutschen in die Obdachlosigkeit zu kämpfen.Was muss passieren,die am Hauptbahnhof tätigen Gewerbetreibendem anzuhören.Es wäre den Ratsmitgliedern zu wünschen,man befindet sich am Hauptbahnhof,muss pinkeln oder größeres - und KEINE Toilette ist da.
Neues Format
anzeige
Service
Lesetipps
GelesenBewertet