Politik | 18.12.2017

Kreisstraßen zum Lückenschluss der A1 sollen mit Priorität ausgebaut werden

FDP will mehr Investitionen im Straßenbau

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die FDP fordert mehr Investitionen in den Straßenbau. In der jüngsten Kreistagssitzung beantragte der FDP-Fraktionssprecher Ulrich van Bebber, die Kreisstraßen zum künftigen Lückenschluss der A1 forciert zu planen und auszubauen. In dem Antrag, der gegen die Stimmen der Grünen von der Mehrheit beschlossen wurde, wird die Verwaltung beauftragt, dies gemeinsam mit dem Landesbetrieb Mobilität umzusetzen.

„Der Lückenschluss A1 ist eine strategisch wichtige Verkehrsanbindung, die viele positive Effekte für die gesamte Region um Adenau hat. Wir müssen uns ja nur mal anschauen, wie sich die Gewerbegebiete, zum Beispiel Brohltal, entlang der A61 entwickelt haben und weiter wachsen. Und auch die Ansiedlung von Haribo wäre ohne die Autobahn nicht gekommen. Beim Lückenschluss A1 geht es jetzt auch dank der FDP jetzt endlich weiter“, stellte van Bebber fest.

Um das Potenzial dieser Verkehrsanbindung auch für die Bürger und die Wirtschaft vor Ort optimal nutzen zu können, müsse jetzt der Ausbau der Kreisstraßen mit Anbindungsfunktion mit Priorität vorangetrieben werden.

Vor allem auch für den Landkreis Ahrweiler habe der Lückenschluss eine hohe Bedeutung zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur, so die FDP in ihrem Antrag. So könne zum einen in den Orten des westlichen Kreisgebietes, besonders in der Verbandsgemeinde Adenau, die Verkehrsbelastung durch den Durchgangsverkehr, vor allem durch Lastkraftwagen, deutlich reduziert werden.

Des Weiteren werde durch eine bessere Anbindung des Landkreises an das überregionale Verkehrsnetz auch die Wirtschafts- und Tourismusregion Landkreis Ahrweiler nachhaltig gestärkt. Schließlich erhöhe die bessere Verkehrsanbindung auch die Attraktivität des Standortes für junge Familien, so dass der Überalterung der Bevölkerung und dem Aussterben der Dörfer entgegengearbeitet werde.

Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Wiederaufnahme des Planfeststellungsverfahrens in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz für das derzeit noch fehlende, etwa 25 Kilometer lange Stück der A1 zwischen den Anschlussstellen Kelberg im Landkreis Vulkaneifel und Blankenheim.

So ist der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz derzeit in der Vorbereitung für die Wiederaufnahme des Planfeststellungsverfahrens für den Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Kelberg und Adenau.

Im Jahr 2018 soll die erneute Offenlegung im Planfeststellungsverfahren für diesen Bereich erfolgen. Für die Strecke von der Anschlussstelle Adenau zur Anschlussstelle Lommersdorf ist ebenfalls für 2018 die Wiederaufnahme des Planfeststellungsverfahrens durch den Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen geplant.

Pressemitteilung

der FDP-Kreistagsfraktion

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