Politik | 11.11.2025

CDU, GRÜNE und FDP

Faires Auswahlverfahren stärkt Vertrauen und Transparenz in der Kommunalpolitik

Rheinbach. Die gemeinsame Liste aus CDU, GRÜNEN und FDP hat sich bewusst für ein offenes, faires und transparentes Auswahlverfahren bei der Benennung der Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher entschieden. Dieses Verfahren wurde in insgesamt fünf Ortschaften einheitlich angewandt und hat sich als wichtiger Schritt zu mehr Nachvollziehbarkeit und Gleichbehandlung bewährt.

Aufgaben des Ortsvorstehers gemäß Gemeindeordnung NRW:

Der Ortsvorsteher bzw. die Ortsvorsteherin ist Bindeglied zwischen Bürgerschaft und Stadtverwaltung. Zu den Aufgaben gehören insbesondere:

• Repräsentation der Ortschaft bei offiziellen Anlässen

• Ansprechpartner für Einwohnerinnen und Einwohner in lokalen Belangen

• Mitwirkung in den Ausschüssen und im Stadtrat mit Rederecht

• Unterstützung bei der Umsetzung kommunaler Maßnahmen

• Wahrnehmung der Interessen der Ortschaft gegenüber Verwaltung und Politik.

Das Amt ist ein bedeutendes politisches Ehrenamt, das weit über Gratulationsbesuche und Präsenz bei Dorffesten hinausgeht. Es verlangt Engagement, Zeit und die Bereitschaft, aktiv an politischen Entscheidungsprozessen mitzuwirken. Dies war auch ein entscheidendes Kriterium bei der Auswahl der Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher.

Bereits bei der Bekanntgabe des Verfahrens gab es vereinzelt Stimmen, die eine automatische Wiederberufung bisheriger Amtsinhaberinnen und Amtsinhaber bevorzugt hätten. Ein solches Vorgehen wäre jedoch nicht mit dem Grundgedanken eines fairen Auswahlprozesses vereinbar gewesen. Deshalb wurden alle Kandidatinnen und Kandidaten, unabhängig von einer vorherigen Amtszeit, zu persönlichen Gesprächen eingeladen.

Die unterlegenen Bewerberinnen und Bewerber wurden vorab und im Vertrauen über das Ergebnis informiert. Dieses Vorgehen war als respektvoller und wertschätzender Schritt gedacht. Dass einzelne diese freiwillige Transparenz nun in den sozialen Medien missbräuchlich interpretieren, ist bedauerlich.

Die beteiligten Fraktionen betonen: Wir stehen geschlossen zu diesem Verfahren. Es war fair, transparent und diente dem Ziel, die besten Vertreterinnen und Vertreter für unsere Ortschaften zu finden. Dies ist auch gelungen. Die Listenverbindung entschied sich in Oberdrees für Peter Eich, in Todenfeld für Noah Möller, in Queckenberg für Hendrik Dierkes, in Ramershoven für Miriam Bahners und Wormersdorf für Martina Zavelberg-Pütz.

„Wer Verantwortung für die Zukunft unserer Stadt übernehmen will, muss bereit sein, neue Wege zu gehen, auch in der Art, wie wir Entscheidungen treffen“, heißt es aus den Reihen der Fraktionen. „Transparente Verfahren stärken das Vertrauen in die lokale Demokratie. Das ist der Maßstab, an dem wir uns messen lassen wollen.“

Pressemitteilung CDU,

GRÜNE und FDP Rheinbach

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
18.11.202508:09 Uhr
K. Schmidt

Als Rheinland-Pfälzer ist man zunächst mal erstaunt, dass die Funktion des Ortsvorstehers in NRW überhaupt nur Bestandteil eines Auswahlprozesses in den Parteien ist. Hier werden Ortsvorsteher, augenscheinlich bei vergleichbaren/gleichen Aufgaben, bei den Kommunalwahlen durch den Wähler gewählt. DAS ist dann ein wirklich "faires Auswahlverfahren", und da muss von "Vertrauen und Transparenz" erst gar keiner anfangen zu faseln.

11.11.202521:48 Uhr
Joachim Steig

Ein schönes PM-Statement der Mehrheitsfraktionen im Stadtrat. Für eine wirksame und bürgernahe Arbeit von Ortsvorsteher oder Ortsvorsteherin ist aber weniger das Auswahlverfahren als die Qualifikation des Kandidaten oder der Kandidatin entscheidend. In Wormersdorf ist das der bisherige Ortsvorsteher.

Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
  • Dirk Wershofen: Um Menschen die keine Hunde mögen, sollte man immer einen großen Bogen machen! Und liebe Redaktion, kommt doch mal in den Kaiser Wilhelm Park und schreibt einen Artikel darüber mit Fotos. Als ob es nichts wichtigeres gibt in dem Ort hier??
  • D. Schmidt: Angebracht wäre es, einmal nachzusehen, wer seine Hundesteuer bezahlt ?? Radfahrer?? müssen aber auch im angemessenen Tempo am Ufer entlang radeln ?? …da man schon eine „Anschwärze-Seite“ eingerichtet hat!????
  • Georg Püttmann: Was nützt eine Anleinpflicht wenn der Hundehalter/in zusieht wie der Haufen auf den Gehweg gemacht wird und sich dann schnell entfernt …. Ganz zu schweigen von den Pinkeleien an den Blumenkübeln sowohl...
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0197#
Tourist-Info & Kassenpersonal (m/w/d)
20 % Anzeige VoS
Umbau u. Neueröffnung Blumen Meyer
Anzeige KW 13
Reifenwechsel
Kleinanzeigen
Skoda
Empfohlene Artikel
18

Sinzig. Der CDU Stadtverband Sinzig bietet in diesem Jahr wieder eine Bürgerreise an: vom 30. September (Mittwoch) bis 4. Oktober (Sonntag) fahren wir mit einem modernen Reisebus der Firma Welter-Reisen nach Berlin.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die 1400 Mitglieder zählende Bürgerbewegung hat ein neues Tageshospiz.  Foto: privat
0

Kreis Ahrweiler. Den Unruhen und destruktiven Vorgängen in der Welt stellt sich der Hospiz-Verein Rhein-Ahr mit konstruktiven Dynamiken entgegen, so die Vorsitzende Ulrike Dobrowolny bei der Mitgliederversammlung. Beispiel dafür ist die Villa Höver an der Bad Neuenahrer Georg-Kreuzberg-Straße. Dort hat der von der Ahrflut um seinen Standort gebrachte Verein ein Zuhause gefunden hat, das er zunächst gemietet und seit Mitte März sein eigen nennt.

Weiterlesen

3

Allgemeine Berichte

Jubiläumswochenende im April

Ahrweiler/Walporzheim. Die beiden Vereine, die seit 2017 die „Chorgemeinschaft Ahrweiler-Walporzheim“ bilden – der „Männergesangverein Ahrweiler 1861 e.V.“ und der „MGV Lyra Walporzheim 1896 e.V.“ – hatten ursprünglich geplant, im Jahr 2021 ihre beiden Vereinsjubiläen, 160 Jahre MGV und 125 Jahre „Lyra“, gebührend zu feiern, doch Corona und die Ahrflut machten diese Absicht schnell zur Makulatur,...

Weiterlesen

5

Allgemeine Berichte

Mitgliederversammlung beim VdK

Brohl-Lützing. Für den 04.03.2026 hatte der Vorstand des VDK Ortsverbandes Brohl-Lützing zur Mitgliederversammlung in das Bürgerhaus Brohl eingeladen. Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Ludwig Roos, zeigte er den Teilnehmern, u. a., die ansteigende Entwicklung der Mitgliederzahlen des Ortsverbandes auf. Der bis dahin amtierende Kassenverwalter Michael Alfter zog eine positive Bilanz aus...

Weiterlesen

Dauerauftrag
Dauerauftrag 2026
Imageanzeige
Titelanzeige
Ideen für ein schönes Osterfest
Ostern
Titelanzeige KW 13
Ostern
Osteranzeige
Ostereierkibben Winningen 2026
Stellenanzeige Auslieferungsfahrer
Stellenanzeige Bürokaufmann/-frau
Lossprechungsfeier der Metall-Innung
Umbau u. Wiedereröffnung Blumen Meyer
Gratulationsanzeige Bastian Köb
Feierabendmarkt Bad Neuenahr / o.B. Sponsoring
Stellenausschreibung Justiziar