Politik | 26.02.2024

Flut: So läuft der Wiederaufbau in Rech

Die mittlerweile abgerissene Nepomukbrücke in Rech galt als Wahrzeichen des Ortes.  Foto: ROB

Rech. Die Zukunft Mittelahr AöR, die Wiederaufbau- und Projektentwicklungsgesellschaft der Ortsgemeinden Dernau, Rech und Mayschoß, informiert über den Stand des Wiederaufbaus in Rech.

Die Nepomukbrücke in Rech galt als Wahrzeichen des Ortes und fungierte vor der Flut als Hauptverbindung zwischen den beiden Ortsteilen. In der Flutnacht wurde die Brücke stark beschädigt und zum Teil zerstört. Auf Grundlage von Gutachten und hydraulischen Berechnungen, die die Auswirkungen auf das Fließverhalten der Ahr und die Einstauhöhen im Ort untersucht haben, sowie der eindeutigen Bewertung der SGD Nord, wurde die Brücke im Juli 2023 zurückgebaut. Die Maßnahme Nepomukbrücke beeinflusst eine Vielzahl weiterer Wiederaufbauprojekte in der Ortsgemeinde Rech, da der neue Brückenstandort maßgebend für die neue Verkehrsführung und Anbindung sowie damit einhergehend auch für die Umsetzung und Ausgestaltung mehrerer Projekte in der Recher Ortsmitte (Gemeindehaus, Mehrgenerationenplatz, Lehmstraße/Brückenstraße, Ahrufergestaltung etc.) ist. Aktuell läuft die Standortanalyse für die neue Brücke. Das beauftragte Ingenieurbüro Fischer Teamplan aus Koblenz betrachtet hierfür verschiedene Varianten und untersucht in diesem Zusammenhang die damit verbundenen hydraulischen Auswirkungen. Sobald die hydraulischen Untersuchungen abgeschlossen sind, wird der Gemeinderat eine finale Entscheidung treffen können. Im Anschluss daran ist die Durchführung eines Architektenwettbewerbs vorgesehen, der gestalterische Entwürfe hervorbringen soll, um der besonderen Bedeutung der Brücke für den Ort gerecht zu werden und die Einbindung in die Dorfgestaltung optimal zu verzahnen.

Wiederaufbau des Spielplatzes

Der Spielplatz in Rech lag zwar nicht in direkter Ahrnähe, wurde aber im Zuge der Flutkatastrophe vollständig zerstört. Die aktuellen Planungen sehen vor, den Spielplatz im Bereich des ehemaligen Parkplatzes hinter der Alten Schule in Rech wieder zu errichten. Der Parkplatz wiederum soll an der vorherigen Stelle des Spielplatzes wiederaufgebaut werden, sodass beide Standorte getauscht werden. Der neue Standort liegt somit nicht mehr in der Gefahrenzone des Überschwemmungsgebiets und gibt der Gemeinde zusätzliche Möglichkeiten in Hinblick auf die Gestaltung des Spielplatzes. Beim Wiederaufbau kann die Gemeinde neben den Fördermitteln auch auf private Spenden zurückgreifen. So hat der Rotary Club Bad Neuenahr-Ahrweiler ein großes Spielgerät/Klettergerüst gespendet, welches vom Aufbau her an die benachbarte Burgruine Saffenburg angelehnt ist und ein echtes Highlight für die Kinder darstellt.

Rückbau der Erdmieten

Im Zuge der Beräumung der Ortslage nach der Flut wurden Erden und Schlämme auf der Recher Burgwiese zwischengelagert. Diese wurden im Anschluss gesiebt und beprobt. Nach Abstimmung mit der Kreisverwaltung Ahrweiler und dem Fördermittelgeber ist nun vom betreuenden Ingenieurbüro die Ausschreibung für den Rückbau der Erden vorbereitet worden. Ein entsprechender Förderantrag wurde gestellt. Insgesamt lagern auf der Fläche etwa 24.000 Kubikmeter Erden, die, um eine zusätzliche verkehrliche Belastung im Ort zu vermeiden, über eine Ahrquerung abgefahren werden sollen. Aktuell läuft zudem die Abstimmung mit der DB Netz AG darüber, inwiefern die Erden für den Wiederaufbau der Ahrtalbahn genutzt werden können. Die Umsetzung der Maßnahme ist für Sommer/Herbst diesen Jahres vorgesehen. Im Anschluss daran sollen die landwirtschaftlich genutzten Flächen wiederhergestellt werden. Weitere Informationen zu allen Wiederaufbauprojekten finden auf der Internetseite der ZMAhr unter www.zukunft-mittelahr.de.

Die mittlerweile abgerissene Nepomukbrücke in Rech galt als Wahrzeichen des Ortes. Foto: ROB

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  • Anne: Ein Faustschlag mitten ins Gesicht und ein Dolchstoß mitten ins Herz aller Flutopfer…nicht nur der Toten und deren Angehörigen und Freunden, sondern insbesondere der unzählig vielen traumatisierten Menschen...
  • Betroffener: Wiedermal ein Totalversagen der Justiz und es werden Täter geschützt ! Inzwischen darf man sich wirklich fragen ob diese Justiz überhaupt noch der Gerechtigkeit und dem Volk dient oder einfach nur noch die Politiker zu schützen versucht !
  • Anne: Es ist das kalte Grauen. Wahrscheinlich denkt sich der Täter in Anlehnung an den Mordprozeß im Fall Anna K. aus Gimmigen mit einem ähnlich milden Urteil davon zu kommen. In was für einer Zeit leben wir...
  • Graf: Ja, sehr GUT Ukraine, ist doch bekannt , dass koruptestes Land in Europa ist. Mit den Politiker, sind unsere bezahlt worden? Wunderbar !
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