Politik | 12.03.2025

Ratsmitglied Christian Altmaier (Freie Wähler) verärgert über blasiertes Gehabe der Verursacher

Geschmackloses Graffiti an Europabrücke beseitigt

Das Graffiti an der Europabrücke. Foto: Christian Altmaier

Koblenz. Oftmals sind es geschmackvolle Kunstwerke, die den öffentlichen Raum aufhübschen. Meistens sind es aber ärgerliche Schmierereien, die der Stadt Koblenz auch den Ruf der „Kriminalitäts-Hauptstadt“ verschaffen: Graffitis. Eine besonders geschmacklose Entgleisung der Sprayer fand Ratsmitglied Christian Altmaier (Freie Wähler) nunmehr an der Europabrücke auf der Lützeler Moselseite.

Denn dort hinterließen die blasierten Verursacher ein „machts Spaß bei der Stadt’reinigung‘?“ an der Brückenrampe zwischen Weinbergstraße und Moselufer. „Das ist schon eine dumm-dreiste Art und an Arroganz gegenüber den fleißigen Mitarbeitern der Stadtverwaltung kaum zu überbieten, was die mutmaßlich links-radikalen Sprayer hier hinterlassen haben“, echauffiert sich der ordnungspolitische Sprecher und stellvertretende Ratsfraktionsvorsitzende der Freien Wähler, Christian Altmaier. Denn im Umfeld dieses Schriftzuges hätten sich nach Aussage des langjährigen Ratsmitgliedes Schmähungen gegen die CDU befunden: „Mutmaßlich sind die Graffitis somit in der heißen Phase des Bundestagswahlkampfes angebracht worden, als besonders auf die Union draufgehauen wurde.“

Allerdings blieben die Schmierereien nicht unentdeckt und die Stadtverwaltung Koblenz reagierte auf ein viel diskutiertes Posting des Ratsherrn auf Social Media sogar proaktiv: „Da mich diese anmaßende und schnodderige Formulierung mich wirklich geärgert hat, habe ich mich entsprechend geäußert. Das Team der SocialMedia-Kollegen im Rathaus hatte dann nachgefragt und den Hinweis weitergeleitet“, erklärt Altmaier. Unterdessen seien die großflächigen Graffiti am Brückenkopf in Lützel beseitigt. „Allerdings befürchte ich, dass sie so oder ähnlich unfreundliche Wiederkehr feiern werden, da dort und an anderen Stellen in Lützel oftmals thematisch zusammenhängend gesprüht werde.“

Mit fatalen Folgen für die Polizeiliche Kriminalitätsstatistik: „Für Koblenz sind solche Sachbeschädigungen kein Kavaliersdelikt. Jedes Graffiti wird zur Anzeige gebracht. Daher erweist die Sprüherin der Stadt einen Bärendienst, denn somit schießt in der Statistik Koblenz auf einen Spitzenplatz als ‚Kriminalitäts-Hauptstadt‘ – allerdings nur wegen dieser Sachbeschädigungen ohne Sinn und vor allem ohne Verstand“, schließt das Ratsmitglied. Christian Altmaier bedankt sich ausdrücklich bei allen Mitarbeitern der Stadtverwaltung, die beim Kommunalen Servicebetrieb oder der Stadtentwässerung ihren Dienst tun: „Es sind ‚Helden in Orange‘ und sie helfen unserer Stadt stets sauber und ordentlich zu sein. Dafür mein Dankeschön.“

Pressemitteilung

Freie Wähler Koblenz

Das Graffiti an der Europabrücke. Foto: Christian Altmaier

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  • Rita Butz: Sehr schön verfasster Bericht , sehr zutreffend und diese beiden " Helden " üben eine Vorbildfunktion für unsere Gemeinde aus !! L. G. verbunden mit meiner höchsten Wertschätzung!!

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