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DGB Ahrweiler

Große Mieterhöhungen im Kreis

Kreisvorsitzender Pascal Rowald fordert bezahlbaren Wohnraum

Große Mieterhöhungen im Kreis

Gewerkschafter/innen aus ganz Rheinland-Pfalz bei einer Aktion zum Thema Wohne in Mainz. Links: Elmar Ihlenfeld, für die GEW im DGB Kreisverband Ahrweiler, rechts: Alfred Hansen, für ver.di im DGB-Kreisverband, mit der Funktion des stellvertretenden Vorsitzenden. Foto: privat

08.10.2019 - 11:34

Kreis Ahrweiler. „Wohnen ist ein Menschenrecht und muss bezahlbar bleiben. Es ist ein Skandal, wenn Menschen sich entscheiden müssen, ob sie Miete zahlen oder ihren Lebensunterhalt bestreiten.

Eine solche Situation schürt sozialen Unfrieden und wir brauchen Solidarität untereinander.“ so Pascal Rowald, Kreisvorsitzender des DGB Ahrweiler. Das Thema Wohnen gehört für ihn zu den zentralen aktuellen sozialen Themen.

Der DGB weist schon seit längerem darauf hin, dass eine Reduzierung oder gar Einstellung des sozialen Wohnungsbaus für viele Haushalte zur Folge hat, dass sie nur Wohnungen finden, deren Miete mehr als ein Drittel des Einkommens ausmacht.

Und das trägt langfristig zur Verarmung bei. Die Einführung der Mietpreisbremse hat nicht den gewünschten Erfolg gezeigt.

Für Rowald muss die Entwicklung der ständig steigenden Mieten gestoppt werden und eine Umkehr erfolgen. Im Kreis Ahrweiler sind die Mieten zwischen 2014 und 2019 um mehr als 16 Prozent gestiegen.

Der DGB setzt sich entschieden für eine Deckelung der Mieten ein und fordert, dass die Kommunen sich wieder als Anbieter auf dem Wohnungsmarkt platzieren.

Nur 3,4 Prozent der Miet-Wohnungen sind in RLP im kommunalen Besitz.

Dazu im Vergleich: in Hamburg sind es immerhin 14,4 Prozent, in Mecklenburg-Vorpommern 20,9 Prozent. Der DGB fordert, dass der Anteil in Rheinland-Pfalz auf 15 Prozent erhöht und dieses Ziel bis 2030 erreicht wird.

Ebenso fordert er einen Ausbau des sozialen Wohnungsbaus und dass die Förderung davon ohne eine zeitlich befristete Mietpreisbindung erfolgt.

Pressemitteilung der

DGB Ahrweiler

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08.10.2019 17:52 Uhr
Uwe Klasen

Die Politikdarsteller in Bund, Ländern und Kommunen haben es über Jahrzehnte sträflich unterlassen den sozialen Wohnungsbau weiter zu führen. Stattdessen haben sie,für kurzfristige finanzielle Erfolge, diese veräußert. Weiterhin fiel Ihnen nicht mehr ein als die Bauvorschriften und Auflagen beständig zu verschärfen. Das die gleichen Politikdarsteller in dieser Lage, die sich seit Jahren immer mehr verschärft, nun noch Millionen sogenannter Flüchtlinge hinzufügen, führt halt dazu, das Menschen mit geringem Einkommen und die Zuwanderer nun im Wettbewerb um den knapper werdenden Wohnraum stehen. Hier private Vermieter, durch Mietpreisdeckel und weitere Maßnahmen zu gängeln spricht Bände für die Verwahrlosung in der Politik.



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Kommentare
Antje Schulz:
Wie wäre es, wenn die AfD Rheinland-Pfalz Herrn Bleck mal zu einem Kurs in Organisation, sowie Anstand und Benehmen schickt?
Stefan Knoll :
Angesichts der Tatsache, daß der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck seine Teilnahme an der Schulveranstaltung noch nicht einmal abgesagt hat, stellen sich folgende Fragen: 1. Hat der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck ein Organisationsproblem? 2. Hat es der AfD-Abgeordnete Bleck nicht nötig eine Veranstaltung in einer Schule zu besuchen? 3. Hat der AfD-Abgeordnete Bleck keine Lust auf eine Schulveranstaltung wie "70 Jahre Grundgesetz"?
Patrick Baum:
Die AfD Rheinland-Pfalz blamiert sich nahezu täglich aufs Neue. Daß der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck aus Altenkirchen die Veranstaltung in der Schule noch nicht einmal abgesagt hat, ist ein No-Go. Und dieser Herr Bleck wollte einmal Lehrer werden. Nach fast 20 Semestern Lehramtsstudium hat Herr Bleck die Universität ohne Abschluß verlassen. Zudem hätte Blecks Mitarbeiter Jan Strohe aus Nordhofen bei Selters die Veranstaltung absagen können. Strohe ist Kreisvorsitzender der AfD Westerwald und hat enge Kontakte zum extrem rechten Justin Cedric Salka aus Hachenburg.
Uwe Klasen:
Wenn Physik auf Wunschdenken trifft, gewinnt die Realität. So haben die Stromnetzbetreiber aus Deutschland, Österreich, Tschechien und der Schweiz bekannt gegeben, dass sie ab 2021 den Ladestrom an privaten Ladestationen beschränken (möchten), damit es zu Spitzenzeiten nicht zur Überlastung der Verteilernetze kommt.
Uwe Klasen:
Dazu Peter Adel:"Apologeten der Energiewende wollen noch viel mehr Windräder. Doch je dichter die übers Land verteilt sind, desto mehr bremsen sie sich selbst aus. Der Wind wird regelrecht verbraucht. Das hat auch Folgen fürs Klima, weil bei weniger Wind die Niederschläge abnehmen. Erzeugt die Windkraft womöglich die Dürren, die sie eigentlich verhindern soll? Trotz der weitreichenden Folgen hat das offenbar niemand richtig erforscht."
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