Politik | 25.04.2016

Nach Zustimmung des Rats gründeten Verwaltung und Stadtwerke die neue Bäder GmbH

Grünes Licht für neues Hallenbad

Projekt wird am Rauentaler Moselbogen realisiert – Kosten wohl 15 bis 18 Millionen Euro

Auf dieser Fläche am Rauentaler Moselbogen entstehen Hallenbad Saunalandschaft und Cafeteria. HEP

Koblenz. Das neue Hallenbad wird im Moselbogen neben dem Hotel Contel gebaut. Dafür gab der Koblenzer Stadtrat auf seiner jüngsten Sitzung grünes Licht, in dem er die Verträge für eine neue Bäder GmbH beschloss.

Diese hundertprozentige Tochter der Koblenzer Stadtwerke, die einen Tag nach dem Beschluss gegründet wurde, soll das Grundstück kaufen und für den Bau herrichten. Dafür und die Gestaltung zahlt das Land einen Zuschuss von 3 Millionen Euro. Näheres gab es jedoch in  nichtöffentlicher Sitzung, weil es um vertragliche und personelle Angelegenheiten ging. Dennoch informierte Oberbürgermeister Dr. Joachim Hofmann-Göttig in öffentlicher Sitzung, dass es tatsächlich weitergeht mit dem neuen Hallenbad, das wohl 15 bis 18 Millionen Euro kostet. Es geht hier aber nur um das Hallenbad, denn für den Bau und Betrieb  von Sauna und Cafeteria wird noch ein privater Investor gesucht. Der dürfte laut Oberbürgermeister auch schnell gefunden werden, denn mit Cafeteria und Saunalandschaft lässt sich schon gutes Geld verdienen. Und warum macht die neue Bäder GmbH das dann nicht selbst? „Das wollten wir auch, aber dann hätten wir vom Land die 3 Millionen Euro nicht bekommen. Das hat uns geärgert, aber das Land sagt: Schwimmen ist Daseinsvorsorge, Sauna nicht und außerdem werde ein unternehmerisches Risiko eingegangen und mit den privaten Betreibern konkurriert. Wir hatten schon mal überlegt auf die 3 Millionen Zuschuss zu verzichten, wollten dann aber das unternehmerische Risiko nicht eingehen.“ Jetzt ist der Ball bei der neuen Bäder GmbH, die das neue Hallenbad plant und baut, dessen Fertigstellung wohl noch ein paar Jahre dauern dürfte.  HEP

Auf dieser Fläche am Rauentaler Moselbogen entstehen Hallenbad Saunalandschaft und Cafeteria.Foto: HEP

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