Politik | 12.08.2024

FWG Andernach e.V.

Herzensprojekt wird umgesetzt

Andernach. Auf der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses haben die Ausschussmitglieder den Weg für Landstromanlagen in Andernach frei gemacht. Dank einer 80-prozentigen Förderung mit mehr als 800.000 Euro aus Bundes- und Landesmitteln können nun Landstromanbindungen für Hotel- und Passagierschiffe realisiert werden.

Bereits 2017 stellte die Fraktion der FWG Andernach e.V. einen ersten Antrag im Stadtrat zur Installation von Landstromanbindungen, um die von Hotel- und Passagierschiffen erzeugte Belastung durch CO2, Stickoxide, Feinstaub und Schwefeldioxide sowie die Lärmbelastung für Anwohner in der Konrad-Adenauer-Allee zu reduzieren. Denn wenn ein Schiff vor Anker liegt, laufen Tag und Nacht Hilfsdiesel-Generatoren, um die erforderliche elektrische Energie, die z.B. für Klima- und Kühlanlagen, Beleuchtung oder auch Küchengeräte benötigt wird, bereitzustellen. Obwohl das Thema intensiv im Stadtrat diskutiert wurde, wurde es aufgrund der hohen Kosten zunächst nicht weiter verfolgt.

2021 gelang es dem damaligen Fraktionsmitglied der FWG und jetzigen Oberbürgermeister Christian Greiner in einer überzeugenden Rede, den damals amtierenden Oberbürgermeister Achim Hütten und die anderen Fraktionen von den Vorteilen einer Landstromanbindung zu überzeugen. Nachdem nun auch die Fördermittelzusage vorliegt, können in den nächsten Jahren Hotel- und Passagierschiffe an Anlegestellen in Andernach statt Hilfsdiesel-Generatoren Landstrom nutzen. Dies führt zu einer erheblichen Reduzierung von Emissionen, einer Verbesserung der Luftqualität und einer Verringerung der Lärmbelastung.

„Wir freuen uns, dass sich unser hartnäckiges Engagement gelohnt hat. Mit der Umsetzung dieses Projekts setzt Andernach ein Zeichen für Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Darüber hinaus ist die Landstromanbindung ein bedeutender Schritt zur Steigerung der Lebensqualität in unserer Stadt und zur Förderung einer grüneren Zukunft,“ so Hartmut Dressel, Fraktionsvorsitzender der FWG Andernach e.V.

Pressemitteilung

der FWG Andernach e.V.

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