Politik | 28.12.2016

Diskussion um Mittelrheinbrücke

IHK Koblenz fordert klare Aussagen 

Koblenz. Mit gleichlautenden Schreiben an die zuständigen Minister Roger Lewentz und Volker Wissing sowie die Landräte und Fraktionsvorsitzenden der Kreistage des Rhein-Lahn- und des Rhein-Hunsrück-Kreises schaltet sich die Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz erneut in die Diskussion um den Bau der Mittelrheinbrücke ein.  „Wir appellieren an die Verantwortlichen in Mainz und beiderseits des Rheins, schnellstmöglich einen  gemeinsam einen Weg zu finden, um in das Raumordnungsverfahren einzusteigen“, so Robert Lippmann, Geschäftsführer Standortpolitik der IHK Koblenz, zur Intention des Schreibens.

„Die Verantwortlichen stehen gemeinsam in der Pflicht, die Zukunftsfähigkeit der betroffenen Regionen mit der Brücke zu stärken. Dafür und darüber müssen alle Akteure im Gespräch bleiben.“ Aus Sicht der IHK Koblenz ist ein Raumordnungsverfahren geboten, um insbesondere die Welterbe-Verträglichkeit der Mittelrheinbrücke sicherzustellen.

„Nachdem die Wirtschaft am Mittelrhein seit Jahrzehnten auf eine Brücke hofft, will sie keine weiteren Diskussionen, sondern klare Entscheidungen“, so Lippmann. Vor diesem Hintergrund fordert die IHK Koblenz von den Beteiligten klare Aussagen, innerhalb welches Zeitkorridors das Raumordnungs- und das darauf folgende Planfeststellungsverfahren abgeschlossen werden sollen. 

Zu einer fundierten Planung gehört aus Sicht der IHK auch eine baldmöglichste Klärung der Kostenfrage – inklusive der Prüfung, inwieweit ein Bundeszuschuss für den Brückenbau möglich wäre. Nach Einschätzung der IHK bietet das Bundesfernstraßengesetz hierfür grundsätzlich Möglichkeiten. Pressemitteilung

der IHK Koblenz

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