Politik | 29.11.2019

Bewegung Fridays for Future ruft zum 4. weltweiten Klimastreik auf

In Andernach, Koblenz und Sinzig wird für besseres Klima demonstriert

Foto: Archiv/CF

Region. Die Bewegung Fridays for Future ruft am 29. November zum 4. globalen Klimastreik auf. Unter anderem sind in Andernach, Sinzig und Koblen Aktionen geplant.

Demo in Koblenz

Am Freitag, 29. November findet ein Demonstrationszug unter dem Motto „Globaler Klimastreik“ statt. Beginn ist um 11:55 Uhr auf der Spiegelfläche des Bahnhofvorplatzes. Von dort startet ab 12:30 Uhr der Aufzug, der über Markenbildchenweg, Kurfürstenstraße, Rizzastraße, Hohenzollernstraße, Viktoriastraße, Clemensstraße zum Reichenspergerplatz führt. Dort beginnt ab etwa 13:30 Uhr die Abschlusskundgebung, die bis gegen 15.30 Uhr dauern soll.

Demo in Andernach

Es geht wieder los. Wiedermal ist es Zeit für eine Globale Demonstration für den Klimaschutz. Du kommst aus der nähe von Andernach und willst demonstrieren, aber nicht nach Koblenz fahren da das Ticket zu teuer ist. Kein Problem in Andernach findet am Freitag die erste FFF statt, dafür treffen wir uns um 11:40 Uhr am Wendehammer/ Salentinstraße. Da es bereits November ist wären Handschuhe nicht schlecht, bzw. Wetterfestekleidung, also warme Jacke, Schuhe, Mütze, Schal.

Quelle: Fridays for Future Sinzig

Quelle: Fridays for Future Sinzig

Demo in Sinzig

Am Freitag, den 29. November um 16 Uhr protestieren auf der Jahnwiese in Sinzig, sowie in über 500 Städten in ganz Deutschland und weltweit im Zuge des vierten internationalen Klimaaktionstages Millionen Menschen mit Fridays For Future und fordern den #NeustartKlima. Nach dem unzureichenden Klimapaket ist ein Neustart der Klimaschutzbemühungen in Deutschland notwendig, um auf der UN-Klimakonferenz in Madrid Verantwortung für globale Klimagerechtigkeit zu übernehmen. Am 29. November gehen erneut Hunderttausende auf die Straße, um gegen die ignorante und unverantwortliche Klima- und Umweltpolitik der regierenden Parteien zu protestieren.

Forderungen der Demonstranten

„Das Klimapaket muss erneuert werden, weil die Bundesregierung damit auf lokaler Ebene konsequenten Klimaschutz blockiert“, sagt Finja Bareis, Schülerin und Klimaaktvistin. In Deutschland streiken seit fast einem Jahr jeden Freitag viele tausend junge Menschen. Zuletzt waren am 20. September 1,4 Millionen Protestierende auf den Straßen Deutschlands. Dies war die größte Aktion, die es in Deutschland je im Namen des Klimaschutzes gab. Die am selben Tag veröffentlichten Maßnahmen im Klimapaket sind eine politische Bankrotterklärung. Fridays for Future fordert die Bundesregierung auf, das unzureichende Klimapaket grundlegend zu überarbeiten, an welchem sie weiterhin festhält. In ihrem im Frühjahr veröffentlichten Forderungspapier beruft sich die Bewegung auf das 1,5-Grad-Ziel aus dem Pariser Klimaabkommen und fordert unter anderem den Kohleausstieg bis 2030 sowie Nettonull bis 2035. „Wir dürfen nicht mehr die Augen davor verschließen, was unser Verhalten im globalen Zusammenhang bedeutet: Wir leben im Wohlstand durch Ausbeutung des Planeten, Ausbeutung von Frauen, indigenen Völkern und auf Kosten aller zukünftigen Generationen,“ ergänzt Finja Bareis.

Quellen: Fridays for Future, Facebook, Stadt Koblenz

Foto: Archiv/CF

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Kommentare
01.12.201917:32 Uhr
Marion Morassi

Keine Ahnung, woher Herr Klasen seine Informationen hat! Gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter liegt der globale Temperaturanstieg bei knapp unter einem Grad. Allerdings sind hier schon die Wassermassen der Ozeane eingerechnet. Über den Landmassen beträgt die Erderwärmung weltweit über 1,5 °C. Der Klimawandel ist auch in Rheinland-Pfalz spürbar. Der mittlere Temperaturanstieg liegt hier bereits bei 1,5 °C. Was haben Tatsachen mit "Ökosozialismus2 zu tun? Ich finde es sehr gut und unterstützenswert, dass junge und alte Menschen gemeinsam für das Klima auf die Strassen gehen!

30.11.201907:48 Uhr
Bernd Merz

Uwe Klasen: Die Temperatur geht zurück? Können Sie eine Quellennennen für diese Aussage?
Das Gegenteil ist wohl der Fall. Ihre Argumentation geht damit in Leere. Schade, denn tatsächlich ist die FFF Bewegung etwas naiv.
https://www.focus.de/politik/deutschland/klima-schon-1-5-grad-mehr-wie-der-klimawandel-deutschland-trifft_id_11392296.html

29.11.201913:43 Uhr
juergen mueller

Anderen etwas anzudichten Herr Klasen,was einen selbst auszeichnet,zeugt schon alleine von einem Abwehrverhalten gegenüber Mitmenschen,die sich nicht alleine unbedingt um ihre eigene,sondern der Zukunft ihrer Kinder Gedanken machen.Diese als infantil (zurückgeblieben) zu bezeichnen u.sich selbst offensichtlich davon auszunehmen,was die geistige Entwicklung betrifft,lässt schon auf eine gewisse Hilfsbedürftigkeit selbiger schließen.Ich weiß nicht,was Sie umtreibt,sich Fakten zu verschließen,die menschgemacht "augenscheinlich" eine Kettenreaktion von sogen.Kipppunkten auslösen,die immense negative Folgen für unsere Ökosysteme haben.Sie können jetzt wieder ihren Diffamierungskoffer auspacken. Wenn Sie ein Problem mit Klartext/Direktheit haben.behalten Sie es,es ist Ihres.

29.11.201911:26 Uhr
Uwe Klasen

Seit Januar 2016 geht die (durchschnittliche globale) Temperatur zurück (aktuell um mehr als 0,5°)! Soll es noch kälter werden? Die hysterisierten Kinder und ihre, infantilen, "Erwachsenen" Unterstützer leben in einer "Filterblase" und fordern, mehr oder weniger, direkt / indirekt den Ökosozialismus, welcher gerade sie in Not, Elend und Unfreiheit stürzen wird!

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