Politik | 31.01.2019

Freie Wählergruppe St. Sebastian setzt sich für die Attraktivität der Gemeinde ein

Infrastruktur und Kommunal fest im Blick

Viele Straßen in St. Sebastian sind, so wie diese Rheingasse, in die Jahre gekommen.Foto: privat

St. Sebastian. Eine gute und funktionierende Infrastruktur ist maßgebliche Voraussetzung um als Gemeinde attraktiv zu sein und im Wettbewerb mit anderen Kommunen in Zukunft bestehen zu können. Neben Kindertagesstätte, Schule und Mehrzweckhalle ist insbesondere das gemeindliche Straßennetz ein wichtiger Bestandteil der Infrastruktur von St. Sebastian. Diverse Straßen weisen auf Grund des schon höheren Alters inzwischen deutlich sichtbare Schäden (z. B. Risse des Fahrbahnbelages) auf. Aus diesem Grund hat die FWG-Fraktion einen Antrag in den Gemeinderat eingebracht, der in der nächsten Ratssitzung beraten werden soll. Inhalt dieses Antrages ist die Durchführung baulicher Unterhaltungsmaßnahmen zur Beseitigung vorhandener und Vermeidung weitergehender Straßenschäden. Mit diesen für die jeweiligen Anlieger kostenfreien Maßnahmen soll noch eine möglichst hohe Restlebensdauer der Straßen sichergestellt werden um Grundsanierungen in Form von kostenintensiven Ausbaumaßnahmen so lange wie möglich hinauszuzögern. Nachdem in den vergangenen Jahren nach Einschätzung der Freien Wähler diesem Thema nicht ausreichend Beachtung geschenkt wurde und vor dem Hintergrund der vielen Diskussionen rund um den Ausbau der Koblenzer Straße, sollte die Ortsgemeinde ihre Bemühungen im Bereich der Straßenunterhaltung künftig intensivieren. Natürlich verfolgen auch die Freien Wähler mit großem Interesse die aktuelle Diskussion zur Abschaffung der Ausbaubeiträge. Die Freien Wähler halten ihren Antrag dennoch für wichtig und richtig, da nicht absehbar ist, ob überhaupt bzw. wann die Straßenausbaubeiträge einmal abgeschafft werden. Zudem kann nicht ausgeschlossen werden, dass – die Abschaffung der Ausbaubeiträge unterstellt – die Kommunen im Gegenzug verstärkt zur Durchführung von Unterhaltungsmaßnahmen in die Pflicht genommen werden.

FWG begrüßt Kooperationsvertrag zum Ausbau eines Glasfasernetzes

Ausdrücklich begrüßt die FWG den Abschluss des Kooperationsvertrages zum Ausbau eines Glasfasernetzes. Das zukunftsweisende Projekt wurde von den Freien Wählern von Anfang an in den Sitzungen von Bauausschuss und Gemeinerat positiv begleitet. Der Ausbau eines Glasfasernetzes würde für Bürgerinnen und Bürger sowie die Gewerbetreibenden die verfügbaren Internetgeschwindigkeiten erweitern und gleichzeitig die Attraktivität der Immobilien in unserer Ortslage steigern. Nach Aussage des Kooperationspartners erfolgt der Ausbau, sofern sich im Rahmen der Bewerbung ein größerer Anteil der Bevölkerung für die Nutzung der künftigen Glasfaserleitung entscheidet. Mit dem Ratsbeschluss wird für die Ortsentwicklung St. Sebastian eine neue Option eröffnet. Ob der Glasfaserausbau letztlich kommt oder nicht, hängt vom Umfang des bekundeten Interesse der Bürgerinnen und Bürgern sowie der Gewerbetreibenden ab. So werden die Bürgerinnen und Bürger und Gewerbetreibenden von St. Sebastian bei dieser Entscheidung mit ins Boot genommen. Das ist nach Auffassung der FWG ein Stück direkte Bürgerbeteiligung, der man sich nicht verschließen sollte.

FWG stellt auch 2019 eigene Kandidatenliste auf

Am 26. Mai 2019 wird der nächste Gemeinderat von St. Sebastian gewählt. Die FWG wird mit einer eigenen Liste - mit neuen und bewährten Kandidatinnen/Kandidaten - um das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler von St. Sebastian werben. Die Wahl der einzelnen Bewerber erfolgt im Februar im Rahmen einer Mitgliederversammlung. Hierüber wird zu gegebener Zeit noch ausführlich berichtet. Für Fragen von Bürgerinnen und Bürger, die an einer Mitarbeit in der FWG St. Sebastian Interesse haben und vielleicht auch für den Gemeinderat kandidieren möchten, steht der 1. Vorsitzende Karl-Heinz Lüdtke unter der Tel.: (0 26 1) 89 04 20 gerne zur Verfügung. Pressemitteilung

Freie Wählergruppe

St. Sebastian e. V.

Viele Straßen in St. Sebastian sind, so wie diese Rheingasse, in die Jahre gekommen.Foto: privat

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