Politik | 22.09.2025, 16:21 Uhr

Bundestagsabgeordneter tauscht sich mit dem Vorsitzenden Michael Fischer der Ortsgruppe Untermosel in Winningen aus

Josef Oster: Wird die Arbeit der DLRG unterschätzt?

Im Winninger Rathaus tauchte der Koblenzer Bundestagsabgeordnete Josef Oster (Mitte) tief ins Thema DLRG ein. Der Vorsitzende der DLRG Untermosel Michael Fischer (rechts) und Kassierer Sebastian Krupp hatten viele Infos für den Politiker parat.  Foto: Michaela Cetto

Winningen. „Auf die DLRG, die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft, ist Verlass - und das nicht nur, wenn es ums Wasser geht“, sagt der Koblenzer Bundestagsabgeordnete Josef Oster (CDU). Im Rahmen seiner Sommertour besuchte der rührige Politiker neben vielen weiteren Institutionen, Unternehmen und Vereinen auch die DLRG Untermosel und tauschte sich in Winningen mit dem Vorsitzenden Michael Fischer über die wertvolle Vereinsarbeit aus.

Seit einigen Jahren leitet Michael Fischer die DLRG Untermosel, deren Wurzeln zurück bis ins Jahr 1967 reichen, als die DLRG Ortsgruppe Winningen gegründet wurde. Schwimmunterricht und die Ausbildung von Rettungsschwimmern gehören zu den zentralen Aufgaben der Ehrenamtlichen – das Betätigungsfeld des Vereins ist aber noch um einiges größer. Auch Aquafitness oder Erste-Hilfe-Kurse füllen den Wochenplan.

Darüber hinaus stehen die Aktiven für die Absicherung von Veranstaltungen parat, übernehmen die Aufsicht im Schwimmbad und helfen, wo immer Not am Mann ist. So ist das Team der DLRG Untermosel auch im Katastrophenschutz ein verlässlicher Partner. „Beachtlich, mit wie viel Herzblut und persönlichem Einsatz Michael Fischer diesen Verein leitet und wo die DLRG überall aktiv ist“, zeigte sich Josef Oster beeindruckt.

Was aber Fischer und seinen Mitstreitern immer wieder zu schaffen macht: Als freiwilliger Verein arbeitet die DLRG ohne staatliche Unterstützung und rangiert in der Wertigkeit weit unter anderen Hilfsorganisationen. Fischer findet das schade. „Es ist wichtig, dass man den Leuten, die sich in unserer Gesellschaft engagieren wollen, nicht vor den Kopf stößt und angebotene Hilfe nicht ablehnt“, berichtet der Abgeordnete. Genauso aber empfinde der Ehrenamtler die Situation häufig. „Der Einsatz der DLRG verdient an der Untermosel und darüber hinaus Dank und Wertschätzung. Deswegen nehme ich das Anliegen des Vereins gern mit nach Berlin.“

Pressemitteilung des Büro von Josef Oster

Im Winninger Rathaus tauchte der Koblenzer Bundestagsabgeordnete Josef Oster (Mitte) tief ins Thema DLRG ein. Der Vorsitzende der DLRG Untermosel Michael Fischer (rechts) und Kassierer Sebastian Krupp hatten viele Infos für den Politiker parat. Foto: Michaela Cetto

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Imageanzeige
Bestellung Nr. 4300003040 - W100 - 606  // Motiv EDL
Anzeige Dentino Club
Pellenzer Lehrstellenbörse
Jobmesse Nürburgring
Neubau Flowcraft
Ganze Seite "Neue Wege" Robotik/KI
Empfohlene Artikel
(von links) Pascal Rowald, Jan Ritter und Peter Diewald im großen Sitzungssaal des Rathauses.  Foto: GS
1198

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler bekommt einen neuen Ersten Beigeordneten. Jan Ritter wird Peter Diewald ablösen, der zum Jahresende in den Ruhestand geht. Ritter wurde vor großem Publikum unter Sitzungsleitung von Bürgermeister Pascal Rowald in dessen erster Sitzung als Stadtchef im zweiten Wahlgang zum Stadt-Vize gewählt. 21 von 36 Ratsmitglieder haben für den 46-Jährigen gestimmt, der für die CDU im Kreistag von Ahrweiler sitzt.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Daniel Ramershoven dankt den Kunden und seinen Mitarbeitern*innen für die Jahrzehntelange Treue.
2280

- Anzeige -Traditionsunternehmen Ramershoven schließt seine Geschäfte am Marktplatz

Ein Stück Mayen sagt leise „Auf Wiedersehen“

Mayen. Es ist eine Nachricht, die viele Menschen in Mayen mit Wehmut aufgenommen haben: Das traditionsreiche Unternehmen Ramershoven wird seine beiden Geschäfte am Mayener Marktplatz zum 31. Oktober 2026 schließen. Damit endet eine lange und prägende Geschichte des stationären Einzelhandels in der Innenstadt.

Weiterlesen