Politik | 24.06.2016

Kreissparkasse Ahrweiler informiert zum „Brexit“

„Kaum Auswirkungen auf die heimische Wirtschaft“

Region muss nach EU-Austritt der Briten kaum Folgen befürchten

Auch wenn KSK-Vorstandsvorsitzender Dieter Zimmermann den „Brexit“ bedauert, so sieht er doch die Wirtschaft in der Region durch die Entscheidung der Briten nicht gefährdet.  Christian Lipowski/KSK Ahrweiler

Kreis Ahrweiler. Die Briten haben sich entschieden. Es wird einen Brexit geben. „Mit dem Nein der Briten erfährt die EU eine Zurückweisung“, sagt Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler. „Der Verbleib des Vereinigten Königreichs in der Europäischen Union wäre wünschenswert gewesen, für die Wirtschaft in unserer Region erwarte ich jedoch keine nennenswerten negativen Auswirkungen“, erklärt Zimmermann weiter.

Mit der Entscheidung ist nun das Kopf-an-Kopf-Rennen der vergangenen Wochen zu Ende. Die Briten haben für einen Austritt aus der Europäischen Union votiert. Damit haben die Befürworter des „Austritt“-Lagers („Brexit“) rund um Boris Johnson die Abstimmung für sich entschieden. „Das ist nach dem Fall des Eisernen Vorhangs vor fast dreißig Jahren ein politisches Beben gleicher Größenordnung“, sagt Deka-Chefvolkswirt Dr. Ulrich Kater.

Politisch beginnt damit seiner Ansicht nach sowohl für die Europäische Union wie für Großbritannien ein neues Kapitel ihrer Geschichte. „Niemand weiß, wo es den europäischen Kontinent hinführen wird“, erklärt er weiter. Für Euroland fallen die wirtschaftlichen Brexit-Effekte nicht so ins Gewicht wie für die Insel-Wirtschaft. „Die EU macht 45 Prozent des britischen Außenhandels aus, umgekehrt das Vereinigte Königreich nur acht Prozent des EU-Außenhandels“, zeigt Kater auf.

Pressemitteilung der

Kreissparkasse Ahrweiler

Auch wenn KSK-Vorstandsvorsitzender Dieter Zimmermann den „Brexit“ bedauert, so sieht er doch die Wirtschaft in der Region durch die Entscheidung der Briten nicht gefährdet. Foto: Christian Lipowski/KSK Ahrweiler

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Kommentare
30.06.201608:25 Uhr
Armin Linden

Eine fatale Fehleinschätzung eines fast verbeamteten Vorstandes der KSK - seit 2O Jahren einfach "Chef" ! Da sind dann auch keine Fortschritte mehr zu erwarten. Was soll noch neues kommen -Nichts. Leider ist die KSK u. VOBA kaum exportorientiert gewesen. Dieses riesige Potential haben Dresdner - Coba u. DB abgedeckt. Jahre mit großem Erfolg. Der Ausstieg der Engländer trifft deutsche Unternehmen ins Mark. Es wird noch kommen. UK hat Verbindungen in die ganze Welt - hochangesehen - wirtschaftlich stark. Ganze Kontinente gehörten den Angelsachsen. Da ist die BRD völlig unbedeutend. Also, leider hat die KSK wie beim Bezahlsystem jahrelang auf dem Sofa gelegen. Nein, für den Heimatmarkt reicht es - aber der ist Gottlob nicht bestimmend. Für Single u. Rentnerkonten ist man bei den hiesigen Instituten gut bedient. Mehr braucht es wohl nicht. Wir sind ja Heimat

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