Politik | 01.03.2019

Katharina Kasper ViaSalus GmbH - Gläubigerausschuss

Klarer Auftrag an die Eigenverwaltung

Für einen Neustart sollen entweder Unternehmensteile veräußert oder ein starker konfessioneller Partner gesucht werden.

Dernbach. Der für die Neuausrichtung verantwortliche Geschäftsführer Dr. Reinhard Wichels hat heute dem vorläufigen Gläubigerausschuss drei Optionen für ein Zukunftskonzept der insolventen ViaSalus GmbH vorgestellt. Die Ausschuss-Mitglieder und der Träger haben sich dafür entschieden, die Krankenhäuser entweder zu veräußern oder einen starken konfessionellen Partner für die ViaSalus zu gewinnen. Eine Sanierung aus eigener Kraft soll nicht mehr verfolgt werden.

„Damit hat sich der Gläubigerausschuss für einen verantwortungsvollen Weg entschieden, der in den kommenden Wochen zügig Klarheit für die Mitarbeitenden schafft“, betonte Wichels. Dies bestätigte Sachwalter Rainer Eckert: „Der nun eingeschlagene Weg entspricht in vollem Umfang meiner Empfehlung.“

Der vorläufige Gläubigerausschuss hat die Eigenverwaltung nun beauftragt, bis Ende März die beiden Szenarien detaillierter auszuarbeiten. Gleichzeitig werden die nun eingehenden Angebote sehr genau geprüft. „Durch die heutige Entscheidung des Gläubigerausschusses, grünes Licht für die Ausarbeitung der verschiedenen Szenarien zu geben, ist die Gruppe einen entscheidenden Schritt weitergekommen“, sagte der Generalbevollmächtigte Stefan Denkhaus.

Gleichzeitig laufen die Arbeiten zur Neuausrichtung der Krankenhäuser in vollem Umfang weiter, um mit einem zukunftsfähigen Konzept in die Diskussion mit potenziellen Partnern oder einem, idealerweise konfessionellen, Erwerber zu gehen.

Dazu sucht die Eigenverwaltung einen intensiven Austausch mit den Standorten.

Im vorläufigen Gläubigerausschuss sind zwei Vertreter der Arbeitnehmer, der ADJC e.V., zwei Vertreter von Gläubigerbanken, die Bundesagentur für Arbeit sowie ein Vertreter der Kleingläubiger vertreten. Ein (vorläufiger) Gläubigerausschuss wird vom zuständigen Amtsgericht eingesetzt. Gemeinsam mit der jeweiligen Gläubigerversammlung hat er die Entscheidungsgewalt über alle wesentlichen Maßnahmen in einem Insolvenzverfahren.

Über die Katharina Kasper ViaSalus GmbH: Die Katharina Kasper ViaSalus GmbH mit Sitz in Dernbach/Westerwald ist Träger von fünf Krankenhäusern, vier Medizinischen Versorgungszentren, dreizehn Seniorenzentren, mehreren Einrichtungen zur ambulanten Seniorenhilfe und Tagespflege sowie vier Ausbildungsstätten für Gesundheits- und Pflegeberufe. Rund 3.200 Mitarbeiter sorgen für qualifizierte medizinische und pflegerische Versorgung, Betreuung und Ausbildung in Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Die ersten Einrichtungen wurden bereits Ende des 19. Jahrhunderts von den Armen Dienstmägden Jesu Christi gegründet. In der Katharina Kasper ViaSalus GmbH verdeutlicht sich, sowohl in der Struktur als auch in der Namensgebung, die allen gemeinsame christliche Prägung, deren Wurzeln auf M. Katharina Kasper, die Gründerin der Armen Dienstmägde Jesu Christi, zurückgehen. Die Werte von M. Katharina Kasper strahlen bis in den heutigen Arbeitsalltag. Hier steht der Mensch im Mittelpunkt. Das tägliche Miteinander und die Sorge um den Nächsten bilden bei allem wirtschaftlichen Denken das Zentrum der Katharina Kasper ViaSalus GmbH.

Pressemitteilung der

Katharina-Kasper ViaSalus GmbH

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