Politik | 18.08.2017

Dr. Adolf Weiland, MdL, informiert über Positionspapier des CDU-Landesparteiausschusses

Kleine Grundschulen erhalten

Kleine Grundschulen werden als erhaltenswerter pädagogischer Gewinn betrachtet

Rheinland-Pfalz. In Rheinland-Pfalz gibt es fast 100 Grundschulen, die nicht der von der SPD Landesregierung aufgestellten gesetzlichen Mindestgröße entsprechen.

Damit sind fast 30 Prozent aller Schulen im Land gefährdet. Weitere 184 stehen kurz davor, die Mindestgröße zu verfehlen. Die SPD-geführte Landesregierung hat bereits konkret 41 Schulen ausgewählt, um sie auf ihre Schließung zu überprüfen. Auch kleine Schulen bieten ein gutes Lernumfeld und das wohnortnah. Sie sind ein pädagogischer Gewinn und vielerorts wichtig für eine gute Zukunft kleiner Dörfer.

Aus diesem Grund möge der Landesparteiausschuss Folgendes beschließen: Der Landesparteiausschuss der CDU Rheinland-Pfalz - unterstützt die laufenden Bestrebungen, die Schulen in den Dörfern und Städten zu erhalten; fordert eine Änderung des Schulgesetzes, damit kleine Grundschulen, die nur noch eine oder zwei Klassen bilden, erhalten bleiben können; regt an, dass Förderprojekte im Schulbereich daraufhin überprüft werden, inwieweit kleine Grundschulen davon profitieren können; fordert, die Frage über die Zukunft der rheinland-pfälzischen Schullandschaft in ein zukunftsfestes Demografiekonzept einzubetten.

Begründung der Beschlussvorschläge

Statt die gesetzlichen Regelungen an die Wirklichkeit anzupassen, hat die Landesregierung willkürlich 41 kleine Grundschulen ausgewählt, die nun auf ihre Schließung hin überprüft werden. Das ist der falsche Weg. Kleine Grundschulen sind ein pädagogischer Gewinn. Die geringere Schülerzahl macht jahrgangsübergreifendes Lernen möglich. Die Schulen stehen für ein praktisches und lebensnahes Lernen. Die weiterführenden Schulen spiegeln immer wieder zurück, dass gerade Schüler kleiner Grundschulen ruhig und konzentriert arbeiten können. Mit jeder Schulschließung wird der Rückzug der Menschen aus den Dörfern stärker.

Das ist der falsche Weg, den demografischen Wandel zu gestalten. Stattdessen braucht es ein abgestimmtes Konzept, das auch kleinen Dörfern eine Zukunfts- und Entwicklungsperspektive bietet. Pressemitteilung

CDU-Kreisverband

Mayen-Koblenz

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