Tagestour der CDU Seniorenunion des Gemeindeverbandes Mendig

„Lernen, Wissen erweitern und Wohlbefinden“

Tour führte zum Radioteleskop Effelsberg und nach Bad Münstereifel

„Lernen, Wissen erweitern und Wohlbefinden“

Die Gruppe vor dem Radioteleskop Effelsberg. Foto: privat

16.07.2018 - 11:06

Mendig. Unter dem Motto „Lernen, Wissen erweitern und Wohlbefinden“ reisten 47 Senioreninnen- und Senioren des CDU Gemeindeverbandes bestens gelaunt zu einem Vortrag zum Radioteleskop Effelsberg. Im dortigen Infozentrum erlebten sie durch Norbert Junkes einen spannenden und in dieser Form, nie gehörten und nie gesehenen Vortrag.


Eingangs wurde von ihm mit bewegten Bildern die Funktionsweise des Radioteleskops erläutert, welches mit seinen 100 Metern Durchmesser, 9000 m² Fläche, 3200 Tonnen beweglicher Teile, immer noch das zweitgrößte Teleskop dieser Art auf unserer Erde ist. Seine Ausführungen über die Technik des Radioteleskops und die sich damit möglichen Forschungsergebnisse seien nach wie vor absolut überzeugend und damit wissenschaftlich genutzt, so seine Ausführungen. Die Tallage des Teleskopes sei gewählt, da man auf diese Weise der immer stärker werdenden elektrischen Strahlung (plus Elektrosmog) ausweichen könne.

Die sich anschließende, geistige Reise durch das Weltall wurde mit gezielten Verständnisfragen begonnen wie z. B.: „Wie viele Sterne kennt die Menschheit aktuell überhaupt, oder woran kann man grundsätzlich überhaupt Leben auf Sternen erkennen?“ Die Fragen führten alle Anwesenden zu spürbarere Spannung und größtem Interesse. Die Informationen richteten sich nach und nach in Erläuterungen über Entfernungen im Weltall und damit zugleich von „Lichtsekunden bis zu Milliarden von Lichtjahren“ und damit der Tatsache, dass auf der Erde empfangene Radiosignale teilweise so lange unterwegs waren, dass der Impulsgeber aktuell überhaupt nicht mehr existieren muss. Zusätzlich wurden Zwischenfragen z.B. nach der Möglichkeit menschlichen Lebens im Weltall, Zusammenarbeit mit anderen Forschungsstationen auf dieser Welt, oder die Frage, wer denn das Radioteleskop und wie nutzen könne, gestellt. Allen Fragen stellte Herr Junkes sich geduldig und blieb keine Antwort schuldig.

Zusammenfassend darf gesagt werden, dass sich diese Reise in Zeit und Raum immer wieder lohnt, den Horizont erweitert und mit großem Applaus an den Vortragenden gedankt wurde. K. Montermann bedankte sich bei Herrn Junkes für dessen informative Ausführungen und die trotz schwierigster Thematik auf verständliche Art vorgetragenen Informationen.


Zweites Ziel der Reise war Bad Münstereifel


Vollgepackt mit diesen Eindrücken wurde nunmehr die Reise nach Bad Münstereifel fortgesetzt. Hier wurde auf kürzestem Wege das „Cafe Printenhaus“ aufgesucht, welches in professionellster Art Kuchen und Kaffee servierte und damit wieder zu gewohnter Lockerheit und zu gelungener „Landung aus dem Weltall“ maßgeblich beitrug. Anschließend hatten die meisten Damen Gelegenheit zum Aufsuchen einiger „Outlet Läden,“ und die meisten Herren nutzten den Aufenthalt in idyllischer Lage an der Erft, um ein kaltes Getränk einzunehmen.

Pünktlich wurde die Heimreise angetreten und alle Teilnehmer hatten einen erlebnisreichen Tag hinter sich, der sobald nicht in Vergessenheit geraten wird.


Weitere Termine


Hinweis auf die nächsten Unternehmungen der CDU Sen. Union Mendig: Am Mittwoch, 1. August: „Bauhausausstellung etc. im Kloster Maria Laach.“

Am Mittwoch, 19. September: „Führung durch und in Münstermaifeld.“

Pressemitteilung der

CDU Seniorenunion des

Gemeindeverbandes Mendig

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Kommentare
Frau Heidtmann:
Sehr schöner Artikel Danke Ihnen. So ist er der Mann für alle Fälle :) ...
Peter Gregorius:
Ich wohne weit weg von diesem schlimmen Ereignis, aber wenn ich sehe welche Solidarität da vorherrscht, kann ich nur sagen: wir halten zusammen egal woher wir kommen, egal wohin wir gehen-wir alle sind Menschen und brauchen Unterstützung in der Not- und genau da zeigen wir wie zivilisiert wir in Deutschland...

„Sagen und Legenden aus der Eifel“

Mark Bloemeke:
Spannend! Schade, dass wir so weit weg sind, aber toll, dass es in dieser gebeutelten Region, kulturell wieder etwas zu erleben gibt....
 
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