Fest steht: Die zerstörte Brücke wird aus dem Kurpark verschwinden
Maria-Hilf-Brücke: Teils Ausstellung, teils Schrottplatz
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Viereinhalb Jahre nach der Flut ist jetzt klar, was mit dem Torso der Maria-Hilf-Brücke passiert. Die tonnenschwere Stahlkonstruktion war bei der Flut mitgerissen worden und im Bad Neuenahrer Kurpark in Höhe des Westeingangs gestrandet. Seitdem sorgte das riesige Metallgerüst für Emotionen und Diskussionen. Sein künftiger Verbleib war offen.
Fest stand lediglich seit März, dass der aktuelle Standort aus Gründen des Hochwasserschutzes nicht mehr tragbar ist. Dem widersprach zwar der Ortsbeirat mit seinem Wunsch, den Torso zwar zu kürzen, aber dort zu belassen. Doch das letzte Wort hatte nun der Stadtrat.
Und auch da waren quer durch alle Fraktionen die Meinungen geteilt, so dass es zwischen letztlich vier Vorgehensweisen zu Wahl und Stichwahl kam. Komplett ausgeschieden waren im ersten Durchgang dabei eine mögliche Verlagerung an einen anderen Platz im Kurpark und die Verwertung des Torsos in Gänze. Im Rennen blieb die Verortung als Erinnerung im Kreisel an den Berufsbildenden Schulen und die Verwendung eines Brückenteils in der Heilwasserausstellung als „Symbol der Kraft des Wassers“ und der Verkauf von Brückenstücken zur persönlichen Erinnerung, der vom Heimersheimer Ortsvorsteher Jürgen Saess (SPD) ins Spiel gebracht wurden. Wer Letzteres aber managen sollte, blieb offen. Den Kreisel als Standort hatte auch Bürgermeister Guido Orthen favorisiert, der sich zudem gewünscht hätte, dass die Malerklassen der Berufsbildenden Schule die Metallkonstruktion ansprechend gestaltet hätten. Eine Animation in der Sitzungsvorlage des Ratsinformationssystem zeigt den Torso in den aktuell von der Stadt für den Wiederaufbau verwendeten Regenbogenfarben.
Letztendlich gab es eine deutliche Mehrheit im Stadtrat für die Verwendung eines entsprechenden Teils des Torsos für die Heilwasserausstellung und die Verwertung der restlichen Brückenkonstruktion als Metallschrott. In der Ausstellung soll dann die Geschichte der 1907 erbauten und 1982 sowie 2005 sanierten Brücke erläutert werden. GS
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